BU-Lücke-Rechner

Wie groß ist die Lücke zwischen deinem Netto und der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente?

Deine Eingaben

Deine BU-Lücke
1.415,00 €
pro Monat fehlen dir bei voller EM-Rente · ca. 42,45 € BU-Beitrag würde sie schließen

Lücke in % vom Netto

0%vom monatlichen Netto fehlen

Netto vs. EM-Rente

Aktuelles Netto2.900 €
Volle EM-Rente (geschätzt)1.485 €
Differenz: 1.415 €
Volle EM-Rente
1.485,00 €
33 % vom Brutto
Lücke pro Monat
1.415,00 €
49 % deines Nettos
Geschätzter BU-Beitrag
42,45 €
≈ 3 % der Lücke

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du deine BU-Lücke

< 40 % vom Netto
Tolerabel
Vermutlich hast du schon Vermögen oder eine bestehende BU. Trotzdem: regelmäßig prüfen, ob die Schutzhöhe noch zur aktuellen Lebens­situation passt.
40–60 % vom Netto
Spürbare Lücke
Im Ernstfall musst du den Lebens­standard deutlich runterfahren oder Vermögen aufzehren. BU-Schutz erhöhen oder Vermögens­polster aufbauen.
60–80 % vom Netto
Existenzielle Lücke
Typisch bei reiner gesetzlicher EM-Rente. Ohne private BU droht der finanzielle Komplett­absturz. Sofort handeln — je jünger, desto günstiger.
> 80 % vom Netto
Roter Bereich
Maximaler Schutz­bedarf. Typisch bei Selbst­ständigen ohne RV-Pflicht und Allein­verdienern mit Familie. BU mit 60–80 % vom Netto absichern, evtl. Risiko-LV ergänzen.
Faustregel: BU sollte 60–80 % deines Nettos absichern. Mehr ist meist nicht versicherbar (Über­versicherungs­verbot).

BU-Risiko in Zahlen

Berufsunfähigkeit-Wahrscheinlichkeit
1 von 4
Ein Viertel der Erwerbstätigen wird im Lauf des Lebens berufsunfähig
Volle EM-Rente vom Brutto
~33 %
Reicht selten für Lebensstandard
Häufigste BU-Ursache
Psyche
32 % aller Fälle (DAV 2024)
Typischer BU-Beitrag
30–80 €/Mon.
Für 1.500 € Schutz, je nach Alter
Empfohlene Schutzhöhe
70–80 % vom Netto
Damit Lebensstandard erhalten bleibt
Optimaler Abschluss-Zeitpunkt
mit 25–35
Junge + Gesunde bekommen die besten Konditionen

Beispielrechnung: BU-Lücke bei 2.800 € Netto

Aktuelles Netto2.800 €
Erwartete EM-Rente (volle)~ 900 €
Berufsunfähigkeit abHeute, Alter 35
Bestehender BU-Schutz0 €
Monatliche Lücke
~ 1.900 €
≈ 68 % deines Nettos fehlt
Die gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente liegt im Schnitt bei nur 900 € — und gibt es nur bei voller, dauerhafter Erwerbs­minderung (weniger als 3 h/Tag arbeits­fähig in irgendeinem Beruf). Bei „nur" Berufs­unfähigkeit zahlt der Staat 0 €. Eine private BU-Versicherung mit 2.000 € Schutz kostet in diesem Alter typisch 50–80 €/Monat. Über 32 Jahre bis zur Rente sind das 19.200–30.700 € Beitrags­summe — gegen ein potenzielles Versorgungs­loch von über 700.000 € (1.900 € × 32 J. × 12).
!

Typische Fehler bei der Eingabe

  • EM-Rente überschätzen
    Die volle EM-Rente liegt durchschnittlich bei nur ~33 % vom Brutto und wird nur bei vollständiger, dauerhafter Erwerbs­minderung gezahlt. Bei „teilweiser" Erwerbs­minderung (3–6 h Arbeit täglich möglich) gibt es nur halbe Rente.
  • Vermögen als BU-Ersatz einkalkulieren
    100.000 € Erspartes klingt viel, reicht aber bei 1.900 € Lücke nur 4–5 Jahre. BU-Risiko trägt bis zur Rente — also potenziell 30+ Jahre. Vermögen ist Reserve, nicht Versicherung.
  • Nur Grundgehalt absichern
    Bonus, Über­stunden, vermögens­wirksame Leistungen und Sonder­zahlungen fallen bei BU weg. Absichere das durchschnittliche Netto über 12 Monate, inkl. variabler Bestandteile.
  • Schutz nur bis 60 statt 67
    Viele Altverträge enden mit 60 — danach klafft eine Lücke bis Renten­eintritt (67). In genau dieser Phase ist das BU-Risiko am höchsten. Schutz­ende mind. 65, besser 67.

Berufsunfähigkeit — die unterschätzte Lücke

Die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente liegt bei rund 33 % deines letzten Brutto-Einkommens. Bei einem Brutto von 4.500 € sind das ca. 1.485 € — bei einem Netto von 2.900 € fehlen also schnell ~1.400 €/Monat.

Wer mit jungen Jahren eine BU abschließt, zahlt für 1.500 € Schutz typisch 30–80 € pro Monat. Mit zunehmendem Alter und ggf. Vorerkrankungen wird BU teurer oder gar nicht mehr abschließbar.

Worauf bei der BU-Police achten?

  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: SO STEHEN — sonst kann der Versicherer dich auf einen anderen Beruf verweisen.
  • Nachversicherungsgarantie: Schutz bei Heirat, Geburt, Hauskauf nachträglich erhöhen, ohne neue Gesundheitsprüfung.
  • Verkürzte Auszahlungsdauer: Schutz bis Renteneintritt (67 Jahre), nicht nur bis 60.
  • Wartezeit: Wann zahlt die Versicherung? Idealerweise rückwirkend ab BU-Eintritt.

Bestehende BU prüfen lassen

Du hast bereits eine BU? Lass die Police KI-prüfen — versteckte Klauseln (abstrakte Verweisung, "subjektive" Ausschlüsse, Sonderzeitliche Auflagen) können dazu führen, dass die Versicherung im Ernstfall nicht zahlt.

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Häufige Fragen

Wer braucht eine BU?
Praktisch jeder Erwerbstätige unter 50, der sein Einkommen zum Leben braucht. Ausnahmen: Beamte (Dienstunfähigkeitsrente), nahezu vermögende Personen.
Was bedeutet „abstrakte Verweisung"?
Ein Versicherer könnte sagen: „Du könntest noch in einem ganz anderen Beruf arbeiten" und nicht zahlen. Achten Sie darauf, dass diese Klausel in Ihrem Vertrag NICHT enthalten ist.
BU oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU)?
EU greift nur, wenn man GAR NICHT mehr arbeiten kann (irgendeinen Beruf). BU greift bei 50 % Berufsunfähigkeit im aktuellen Beruf — der bessere Schutz.
Wann sollte ich abschließen?
So früh wie möglich. Mit 25 zahlst du nur einen Bruchteil von dem, was mit 45 noch möglich ist. Bestehende Vorerkrankungen können Abschluss erschweren oder verteuern.
Wie hoch sollte der BU-Schutz sein?
Faustregel: 60–80 % deines aktuellen Nettos. Bei 2.800 € Netto also 1.700–2.200 € BU-Rente. Mehr ist meist nicht versicherbar (Über­versicherungs­verbot). Bestehende EM-Rente von ~900 € kann angerechnet werden.
Was kostet eine BU mit 30 vs. 45 Jahren?
Mit 30 Jahren für 1.500 € BU-Rente bis 67: typisch 35–55 €/Mon. (Akademiker, gesund). Mit 45 Jahren derselbe Schutz: oft 90–140 €/Mon. — und nur mit Gesundheits­einschränkungen oder Ausschlüssen. Je früher abschließen, desto günstiger und vollständiger.
Was passiert, wenn ich den Job wechsle?
Der BU-Schutz läuft normal weiter — versichert ist immer der Beruf zum Zeitpunkt der Berufs­unfähigkeit. Bei Branchen­wechsel mit deutlich anderem Gefährdungs­potenzial (z. B. Bürojob → Dachdecker) kann eine Neu-Einstufung sinnvoll sein. Pflicht zur Meldung gibt es meist nicht.

BU-Vertrag: Greift er, wenn es ernst wird?

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