PayPal-Gebühren-Rechner

Was kostet eine PayPal-Zahlung den Empfänger?

Deine Eingaben

Netto-Erlös für den Empfänger
48,91 €
PayPal-Gebühr: 1,10 € (2.19 % vom Brutto)

Aufschlüsselung

Netto-Erlös: 49 € (98%)Gebühr: 1 € (2%)50,00 €Bruttobetrag
  • Netto-Erlös49 € (98%)
  • Gebühr1 € (2%)

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du die PayPal-Gebühr

unter 1 €
Mikro­zahlung
Bei Beträgen unter ca. 14 € liegt die effektive Gebühr über 4 % — der Mikro­zahlungs-Tarif (10 % + 0,11 €) wird erst ab 10 € profitabel. Für kleine Beträge lieber SEPA oder Friends & Family.
1–3 €
Standard-Bereich
Übliche Größenordnung bei Online-Käufen 50–200 €. Auf den Empfänger umgelegt sind das ca. 2–4 % vom Brutto­betrag — bei Mehrwert-Preisen einkalkulieren.
3–10 €
Spürbar
Bei Beträgen ab ca. 200 € lohnt sich oft eine SEPA-Überweisung mit 1–2 % Skonto-Angebot — günstiger als die PayPal-Gebühr und meist sofort verfügbar.
über 10 €
Großzahlung
Bei B2B-Beträgen ab ca. 700 €: SEPA, Lastschrift oder Sofortüberweisung sind klar günstiger. PayPal lohnt sich hier nur, wenn der Käuferschutz wichtig ist (z. B. bei Unbekannten).
Tarif Inland 2026: 1,49 % + 0,35 € pro Transaktion (Käuferschutz, gewerbliche Empfänger). Internationale Zahlungen: bis 4,99 % + Wechselkurs­aufschlag.

PayPal-Gebühren 2026 — die Tarife

PayPal Inland (Käuferschutz)
1,49 % + 0,35 €
Standard für gewerbliche Empfänger
PayPal International
4,99 % + Festgebühr
meist ~ 0,99 € fix
Friends & Family
0 €
nur privat zwischen DE-Konten
Wise Inland
0,33 % oder weniger
Alternative für Online-Empfang
Revolut
0 € national
P2P-Zahlung kostenlos
SEPA-Überweisung
0 €
für Inland am günstigsten

Beispielrechnung: 50 € Online-Verkauf

Brutto­betrag (Käufer zahlt)50,00 €
PayPal-Tarif1,49 % + 0,35 €
LandDeutschland (Inland, SEPA)
Netto­ertrag beim Empfänger
48,90 €
Gebühr: 1,10 € — Effektiver Satz: 2,2 %
50 € × 1,49 % = 0,745 € + 0,35 € fix = 1,10 € Gebühr. Beim Empfänger landen also 48,90 €. Wichtig: Wenn der Käufer zurückerstattet wird, behält PayPal seit 2019 die 0,35 € fix ein — die Prozent-Gebühr wird nur teilweise erstattet. Storno-Risiko = Gebühr-Risiko.
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Typische Fehler bei der Eingabe

  • Privat „Friends & Family" gewählt, obwohl gewerblich
    Wer regelmäßig Zahlungen empfängt und „Friends & Family" nutzt, riskiert Konto­sperrung wegen AGB-Verstoß. Außerdem: kein Käuferschutz → Beweis­last bei Streit liegt vollständig beim Empfänger.
  • Mikro­zahlungs-Tarif nicht aktiviert
    Der spezielle 10 %-+-0,11 €-Tarif rechnet sich für Beträge unter ca. 14 €. Aktivieren musst du ihn auf Antrag beim PayPal-Support — viele Verkäufer wissen davon nichts und zahlen unnötig drauf.
  • Gebühr beim Käufer abgewälzt
    PayPal verbietet es laut AGB, die Gebühr als Aufschlag an den Käufer weiter­zugeben. Wer das tut, riskiert Konto­schließung. Kalkuliere die Gebühr stattdessen in deinen Verkaufspreis ein.
  • Wechselkurs als „Bonus" verbucht
    Bei internationalen Zahlungen liegt PayPals Wechselkurs oft 2–4 % über dem Referenzkurs. Diese versteckte Marge kommt zur sichtbaren 4,99 %-Gebühr hinzu — Wise oder Revolut sind hier 5–8 % günstiger.

PayPal-Gebühren in Deutschland

Bei Käuferschutz-Zahlungen fällt eine Gebühr beim Empfänger an. Standard für gewerbliche Konten: 0,35 € fix + 1,49 % vom Bruttobetrag (Inland, SEPA). Internationale Zahlungen sind deutlich teurer.

Formel: Gebühr = Brutto · (Prozent / 100) + Fix

Worauf achten?

  • Mikro-Zahlungen-Tarif: Bei Beträgen unter 10 € lohnt der spezielle Tarif (10 % + 0,11 €) — nur auf Antrag verfügbar.
  • Friends & Family: Beim privaten Versand zwischen DE-Konten kostenlos. ABER: kein Käuferschutz!
  • Internationale Zahlungen: Bis 4,99 % + Wechselkursaufschlag — Wise oder Revolut sind oft günstiger.
  • Stornierung: Bei Rückerstattung erstattet PayPal die Prozent-Gebühr, aber NICHT die fixe Gebühr (seit 2019).
  • Geschäftskonto Pflicht: Wer regelmäßig Zahlungen empfängt, braucht ein Business-Konto — sonst Sperrungs-Risiko.

Gebühren minimieren, Geld sparen

  1. 1. Skonto / Rabatt einkalkulieren: Wenn du beim Kunden 1,5 % Skonto für Vorab-Überweisung gibst, sparst du eine vergleichbare Gebühr. Rabattrechner hilft.
  2. 2. Prozentwerte sicher umrechnen: Bei Mehrfach-Aktionen oder MwSt.-Abzug greif zum Prozentrechner.
  3. 3. Konditionen vergleichen: Bei regelmäßigen Empfängen lohnt der Girokonto-Vergleich — Wise- oder Direktbank-Lösungen sparen oft hunderte Euro/Jahr.
Tipp: Lass deinen Bank- oder Zahlungs-Anbieter-Vertrag KI-prüfen — versteckte Gebühren-Klauseln und automatische Tarif-Wechsel kosten oft mehr als die Buchhaltung. Vertrag analysieren →

Häufige Fragen

Muss ich als Privatperson PayPal-Gebühren zahlen?
Nein, beim privaten Versand „Friends & Family" zwischen deutschen Konten ist PayPal kostenlos. Aber Vorsicht: Du verzichtest auf den Käuferschutz — bei Online-Käufen unter Fremden ist das riskant.
Warum kostet eine Rückerstattung Geld?
Seit 2019 erstattet PayPal die Prozent-Gebühr, behält aber die 0,35 € fix ein. Bei einem 50-€-Verkauf, der storniert wird, gehen also 0,35 € verloren — ärgerlich, aber legal.
Was ist der Mikro-Zahlungen-Tarif?
PayPal bietet auf Antrag einen alternativen Tarif für kleine Beträge: 10 % + 0,11 € fix. Lohnt sich für viele Verkäufer mit Kleinbeträgen unter ca. 10 €. Bei größeren Summen ist der Standard-Tarif günstiger.
Welche Gebühren gelten bei Zahlungen aus dem Ausland?
Innerhalb des EWR: 2,99 % + Festgebühr (ca. 0,39 €), außerhalb 4,99 % + Festgebühr. Dazu kommt ein Wechselkurs­aufschlag von 2–4 % bei Fremdwährungen. Für regelmäßige Auslands­zahlungen sind Wise oder Revolut deutlich günstiger.
Ist die Gebühr steuerlich absetzbar?
Ja, gewerbliche PayPal-Gebühren sind voll abzugsfähige Betriebs­ausgaben — sowohl die Prozent- als auch die Fix-Gebühr. Buchhalterisch erfasst als „Sonstige betriebliche Aufwendungen" oder „Zahlungs­verkehrs­gebühren". Bei Klein­unternehmer-Regel: ohne Vorsteuer­abzug.
Was ist der Unterschied zwischen Bezahlen mit „Käuferschutz" und ohne?
Mit Käuferschutz (Standard) zahlst du als Käufer nichts, der Empfänger zahlt die Gebühr — bei Streitfällen springt PayPal ein. Bei „Freunde & Familie" oder „Geld senden ohne Käuferschutz" gibt es keine Gebühr, aber auch keinen Schutz — bei Betrug ist das Geld weg.
Welche Alternativen sind günstiger als PayPal?
Bei Inlands­zahlungen: SEPA-Überweisung (kostenlos), Sofortüberweisung (für Empfänger ca. 0,5 %), Wise Business (0,33 % oder weniger). Im Privat­bereich: Revolut, N26 oder Wero (Pay-by-Bank zwischen EU-Banken). Für Wenig­transaktionen bleibt PayPal aber durch die Reich­weite konkurrenz­los.

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