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Lieferantenvertrag: Risiken beim Einkauf minimieren

Von Redaktion VertragLotse

Die Lieferkette ist die Achillesferse vieler Unternehmen. Ein gut gestalteter Lieferantenvertrag minimiert Risiken und schafft Rechtssicherheit.

Wichtige Vertragsklauseln

Leistungsbeschreibung und Qualitätsanforderungen

  • Technische Spezifikationen und Standards
  • Qualitätsanforderungen (DIN, ISO etc.)
  • Prüfverfahren und Abnahmekriterien
  • Lieferumfang und -mengen

Preise und Zahlungsbedingungen

  • Festpreis oder Preisanpassungsklausel
  • Zahlungsfristen (Skonto?)
  • Preisgleitklauseln bei Rohstoffpreisschwankungen

Lieferung

  • Liefertermine und -fristen
  • Lieferort und Incoterms
  • Teillieferungen
  • Konsequenzen bei Lieferverzug (Vertragsstrafe, Rücktritt)

Gewährleistung und Haftung

  • Gewährleistungsfrist (BGB: 2 Jahre, vertraglich oft verlängert)
  • Haftungsregelungen und -grenzen
  • Produkthaftung und Freistellung

Force Majeure

Regelung für höhere Gewalt:
  • Definition der Ereignisse
  • Pflichten der Parteien (Information, Schadensminderung)
  • Recht zur Vertragskündigung bei langfristiger Störung

Rahmenvertrag vs. Einzelbestellung

Rahmenvertrag

Regelt die grundsätzlichen Bedingungen der Zusammenarbeit. Einzelheiten (Mengen, Termine) werden per Abruf bestellt.

Vorteile

  • Planungssicherheit für beide Seiten
  • Bessere Konditionen durch Mengenzusagen
  • Einmaliger Verhandlungsaufwand

Tipps für Einkäufer

  • Nutzen Sie Ihre eigenen Einkaufsbedingungen, nicht die AGB des Lieferanten
  • Vereinbaren Sie Vertragsstrafen bei Lieferverzug
  • Sichern Sie Qualitätsrechte (Audit, Prüfung)
  • Regeln Sie Eigentumsübergänge klar
  • Achten Sie auf Mindestabnahmemengen und deren Flexibilität

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