Dispozinsrechner

Wie teuer wird der Dispo wirklich? Pro Tag und Euro Überziehung.

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Zinskosten über 30 Tage
18,90 €
Hochgerechnet aufs Jahr: 230,00 € bei dauerhafter Überziehung

Dispo vs. Ratenkredit (1 Jahr durchgängig)

Ratenkredit (~6 %)120 €
Dispokredit (11.5 %)230 €
Differenz: 110 €Ratenkredit (~6 %) ist günstiger

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du dein Ergebnis

< 50 €/Jahr
Kurzfristige Nutzung
Akzeptable Notgroschen-Funktion. Sicher in 1–2 Monaten ausgleichen — Dauer-Dispo ist die teure Falle.
50 – 250 €/Jahr
Spürbar
Bei wiederkehrender Nutzung: Konto wechseln zur Direktbank (3–4 %-Punkte günstiger) oder umschulden.
250 – 700 €/Jahr
Teuer — umschulden
Ratenkredit kostet die Hälfte. Aufwand: 1 Stunde Online-Antrag → mehrere hundert Euro Ersparnis pro Jahr.
> 700 €/Jahr
Akute Schuldenfalle
Sofort umschulden, Schuldnerberatung in Erwägung ziehen. Auch geduldete Überziehung prüfen (nochmal +2–3 % teurer).
Faustregel: Jeder Euro Dauer-Dispo kostet ca. 12 ct/Jahr — also 60 € pro 500 € Dauerschuld. Bei chronischer Nutzung Beratungspflicht der Bank einfordern (§ 504a BGB).

Dispokredit 2026 — was du wissen musst

Durchschn. Dispozins 2026
~12 %
Sparkassen meist 11–14 %
Direktbanken-Dispo
~8–10 %
ING, DKB, Comdirect
Ratenkredit-Vergleich
~6 % p.a.
50 % günstiger als Dispo
Geduldete Überziehung
+2–3 %
über das Limit hinaus, noch teurer
Beratungspflicht
gesetzlich
§ 504a BGB bei dauerhafter Nutzung
Sparpotenzial Umschuldung
bis 700 €/Jahr
bei 5.000 € Dauer-Dispo

Beispielrechnung: 5.000 € Dauer-Dispo über das Jahr

Durchschn. Überziehung5.000 €
Dispozinssatz (Sparkasse)12,5 %
Dauer im Minus12 Monate
Alternative: Ratenkredit6,5 % p.a.
Dispo-Kosten p.a.
~ 625 €
Ratenkredit über 3 Jahre kostet insgesamt ca. 520 € Zinsen — Ersparnis ca. 1.350 € in 3 Jahren
Rechenweg: 5.000 € × 12,5 % = 625 €/Jahr Dispokosten. Ein Ratenkredit über 5.000 € auf 36 Monate bei 6,5 % p.a. kostet im Vergleich ca. 520 € Zinsen insgesamt — also 105 € weniger als ein einziges Dispo-Jahr und du bist nach 3 Jahren schuldenfrei. Bei einem Wechsel zur Direktbank-Dispo (ca. 9 %) wären es noch 450 €/Jahr — auch das spart pro Jahr 175 €.
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Typische Fehler bei der Eingabe

  • Dispo als „Notgroschen-Ersatz" benutzen
    Ein echter Notgroschen liegt auf dem Tagesgeld (2–3 % Habenzins). Der Dispo kostet im Schnitt 12 % — ein Spread von 14 %-Punkten. Lieber 3 Monatsnettos auf Tagesgeld parken.
  • Geduldete Überziehung übersehen
    Wer über das Dispolimit geht, zahlt nochmal +2–3 %-Punkte. Bei 1.000 € Über-Überziehung schnell 150 €/Jahr extra. Limit-Erhöhung kostet nichts und ist günstiger.
  • Sonderkündigungs-Recht nach Anpassung ignorieren
    Erhöht die Bank den Dispozins, hast du in der Regel 6 Wochen Sonderkündigungs-Recht. Viele wechseln dann nicht — und zahlen jahrelang den höheren Satz.
  • Beratungspflicht nicht einfordern
    Bei dauerhafter Dispo-Nutzung müssen Banken seit 2016 beraten (§ 504a BGB). In der Praxis machen sie das oft nicht aktiv. Verbraucher müssen nachfragen — kostenlos und unverbindlich.

Dispokredit — die teuerste Form der Finanzierung

Der Dispozins liegt aktuell zwischen 8 % und 14 % p.a. Bei dauerhafter Überziehung zahlst du fünf- bis zehnfach mehr als für einen klassischen Ratenkredit (4–6 % p.a.). Eine Umschuldung lohnt fast immer.

Formel: Dispozins = Überziehung · Zinssatz · Tage / 365

Worauf achten?

  • Beratungspflicht: Banken müssen seit 2016 bei dauerhafter Dispo-Nutzung beraten (§ 504a BGB) — nutze das Recht.
  • Geduldete Überziehung: Über das Limit hinaus zahlst du nochmal +2–3 %.
  • Direktbank-Dispo wechseln: ING/DKB/Comdirect oft 3–4 %-Punkte günstiger.
  • Bei chronischem Dispo: Umschuldung in einen Ratenkredit ist fast immer billiger.
  • Konditionen prüfen: Im Kontoeröffnungs-Vertrag steht die Klausel für Anpassungen.

So wirst du den teuren Dispo los

  1. 1. Umschulden: Vergleiche Ratenkredite — der Aufwand lohnt schon ab 1.500 € Dispo. Ratenkredit-Vergleich
  2. 2. Rate berechnen: Wie hoch ist die monatliche Belastung beim Ratenkredit? Kreditrate-Rechner hilft.
  3. 3. Konto wechseln: Bei Direktbanken sind die Dispozinsen oft 3–4 %-Punkte günstiger. Girokonto-Vergleich
Tipp: Unklare Klauseln im Kreditvertrag? Lass die Kondition KI-prüfen: Vertrag analysieren →

Häufige Fragen

Wie hoch ist der durchschnittliche Dispozins 2026?
Stiftung Warentest und Verbraucherzentralen ermitteln im Schnitt 11–12 % p.a. Sparkassen liegen oft 1–2 %-Punkte höher als Direktbanken (ING, DKB, Comdirect mit 8–10 %).
Lohnt sich eine Umschuldung in einen Ratenkredit?
Ab ca. 1.500 € Dauer-Dispo fast immer. Beispiel: 5.000 € Dispo bei 12 % = 600 €/Jahr Zinsen. Ratenkredit 6 % über 3 Jahre = ~480 € Zinsen gesamt — Ersparnis über 1.000 € in 3 Jahren.
Was ist eine geduldete Überziehung?
Wenn du über dein Dispo-Limit hinaus überziehst. Banken dürfen das tolerieren — verlangen aber 2–3 %-Punkte Aufschlag auf den Dispozins. Schnell wegkommen!
Wie hoch darf der Dispozins maximal sein?
Gesetzlich gibt es keine Obergrenze. Aber: AGB-Klauseln mit pauschalen Anpassungen ohne objektiven Maßstab sind unwirksam (BGH 2010). Wenn dein Dispozins seit Jahren konstant 14 % beträgt, obwohl Marktzinsen gefallen sind, lohnt sich eine Rückerstattungs-Anfrage.
Hat die Bank eine Beratungspflicht?
Ja. Seit 2016 müssen Banken bei dauerhafter Dispo-Nutzung (drei Monate oder länger eine bestimmte Schwelle überziehen) ein Beratungsgespräch anbieten (§ 504a BGB). In der Praxis passiert das selten — aktiv nachfragen lohnt sich.
Was passiert, wenn die Bank den Dispo plötzlich kündigt?
Die Bank muss eine angemessene Frist setzen (meist 2–4 Wochen). Die offene Summe muss dann zurückgezahlt werden — sonst leitet die Bank Mahnverfahren ein. Vorab Ratenkredit organisieren und Bank ablösen.

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