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Stand: 16.05.2026Partner: Check24

Mobilfunkvergleich
Vergleich 2026

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  • Unverbindlich vergleichen — kein Kontakt-Abo, keine Vorab-Registrierung
  • Optional: KI-Vertragscheck des bestehenden Vertrags ergänzend

Mobilfunk-Verträge sind 2026 so günstig wie nie — und gleichzeitig so unübersichtlich wie nie. Allnet-Flat mit 20 GB im 5G-Netz gibt es bei MVNOs ab 7,99 € pro Monat, bei den Premium-Anbietern Telekom und Vodafone kostet ein vergleichbarer Tarif 35 bis 50 €. Wer noch im alten 24-Monats-Vertrag steckt, zahlt fast immer mehr als ein heutiger SIM-only-Wechsler. Vergleichen Sie hunderte Tarife im D1- (Telekom), D2- (Vodafone) und O2-Netz sowie MVNO-Angebote — und lassen Sie Ihren bestehenden Vertrag vorher von unserer KI-Vertragsanalyse auf Datenvolumen, Drosselung, EU-Roaming, Auslandsklauseln und automatische Verlängerung prüfen. KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.

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Vor dem Wechsel: Bestehenden Vertrag prüfen lassen

Bevor Sie einen neuen Tarif abschließen, prüft unsere KI Ihren aktuellen Vertrag auf Mindestlaufzeit, automatische Verlängerung und Sonderkündigungsrecht.

Mobilfunktarife im Vergleich (5G inklusive)

Monatsbeitrag der günstigsten Discounter-MVNOs nach Datenvolumen, Stand 2026 (Quelle: Verbraucherzentrale Mobilfunk-Marktcheck 2026)

EUR / Monat
Start: 8 €Ende: 38 €

Was Sie 2026 beim Mobilfunk-Vertrag wissen müssen

Der deutsche Mobilfunkmarkt hat sich in den letzten fünf Jahren dramatisch geändert: Datenvolumen ist drastisch günstiger geworden, 5G ist im Standardtarif angekommen, und MVNOs (Mobile Virtual Network Operators) drücken die Preise massiv. Wer 2018 für eine 6-GB-Allnet-Flat noch 25 € zahlte, bekommt heute oft 30 GB im gleichen Netz für 8 bis 12 €.

Marktstruktur 2026. In Deutschland gibt es drei Netzbetreiber mit eigener Infrastruktur: Telekom (D1) mit der besten Flächenabdeckung und der höchsten 5G-Verfügbarkeit, Vodafone (D2) mit ähnlich starker Stadtabdeckung und gutem ländlichen Netz, und O2/Telefonica als günstigste der drei, mit historisch schwächerer Land-Abdeckung, aber stark verbessert in den letzten zwei Jahren.

Daneben existieren Dutzende MVNOs, die auf einem der drei Netze aufsetzen und ohne eigene Funkmasten arbeiten. Discounter-MVNOs wie Aldi Talk (O2), Lidl Connect (Vodafone), Penny Mobil (O2) und Norma Connect (O2) bieten Allnet-Flats ab 7,99 €. Premium-MVNOs wie Mobilcom-Debitel, Klarmobil (Telekom-Netz), Freenet Mobile oder 1&1 (Vodafone- und O2-Netz, eigenes 5G im Aufbau) bieten höhere Datenvolumen und besseren Service bei moderaten Preisen. Spezialisten wie congstar (Telekom-Tochter), Otelo (Vodafone-Tochter) und blau (O2-Tochter) sind als Eigenmarken der Netzbetreiber positioniert.

Was sich seit der TKG-Reform geändert hat. Wie beim Festnetz gilt seit Dezember 2021: Mobilfunk-Verträge mit Mindestlaufzeit können nach Ablauf nur noch monatlich kündbar sein (statt früher um 12 Monate automatisch verlängert). Außerdem haben Anbieter eine Informationspflicht 1 bis 2 Monate vor Vertragsende — Sie bekommen automatisch eine Erinnerung. Tariferhöhungen müssen klar angekündigt werden, mit Sonderkündigungsrecht innerhalb eines Monats.

Technik & Anbindung verstehen

Die Wahl zwischen Netzbetreiber und MVNO bestimmt nicht nur den Preis, sondern auch reale Servicequalitäten wie 5G-Verfügbarkeit, EU-Roaming und Highspeed-Datenvolumen.

5G — Stand 2026. Telekom und Vodafone decken über 95 % der deutschen Bevölkerung mit 5G ab, O2 etwa 90 %. In den meisten Städten ist 5G heute Standard, im ländlichen Raum oft noch LTE/4G. Wichtig: 5G ist nicht gleich 5G. 5G Standalone (SA) mit echten Vorteilen (geringe Latenz, hohe Geschwindigkeit) gibt es nur in bestimmten Bereichen — meist Innenstädte. 5G Non-Standalone (NSA) läuft auf der LTE-Kernarchitektur und ist eher ein „LTE+“. Für die meisten Nutzer im Alltag spielt der Unterschied keine Rolle.

Datenvolumen-Drosselung. Wenn das vertragliche Highspeed-Volumen aufgebraucht ist (z. B. 20 GB), wird die Geschwindigkeit auf 32, 64 oder 128 kBit/s gedrosselt. Surfen ist dann praktisch nicht mehr möglich, WhatsApp-Texte gehen noch. Manche Tarife bieten automatischen Datenpass (z. B. 1 GB zubuchen für 4,99 €), andere drosseln einfach. Wer regelmäßig viel verbraucht, sollte zu unlimitierten Tarifen wechseln — die gibt es bei den Netzbetreibern und 1&1 ab 30 bis 50 € pro Monat.

eSIM — Standard 2026. Alle aktuellen Smartphones (iPhone seit 2018, Samsung Galaxy seit 2020) unterstützen eSIM. Damit können Sie ohne physische SIM-Karte aktivieren — direkt aus der App nach Tarifabschluss. Praktisch beim Wechsel oder Urlaub. Manche Discounter-Anbieter (Aldi Talk, Lidl Connect) bieten allerdings nur Plastik-SIM — vor Abschluss prüfen.

EU-Roaming. Seit 2017 gilt „Roam like at home“ — Mobilfunk im EU-Ausland zum Inlandstarif. Allerdings mit fair-use-Klausel: Bei dauerhafter Nutzung im Ausland (mehr als 4 Monate am Stück) darf der Anbieter Aufpreise erheben. Schweiz, UK und Norwegen sind nicht in der EU-Roaming-Regelung — hier gelten oft Sondertarife. Manche Premium-Anbieter (Telekom, Vodafone) bieten Schweiz-/UK-Inklusion. Prüfen Sie das, wenn Sie häufig in der Schweiz oder in Großbritannien sind.

Multi-SIM und Apple Watch. Wer eine Smartwatch (Apple Watch Cellular, Samsung Galaxy Watch) parallel zum Smartphone betreiben möchte, braucht eine Multi-SIM-Option vom Anbieter. Telekom (3,95 € pro Monat), Vodafone (4,99 €) und O2 (4,99 €) bieten das an. MVNOs meist nicht — wer auf Multi-SIM angewiesen ist, sollte direkt bei den Netzbetreibern abschließen.

Tarif-Spannen 2026 — konkrete Beispiele

Die folgende Tabelle zeigt typische Monatspreise für SIM-only-Tarife im Wechsler-Segment. Bestandskunden zahlen oft 8 bis 15 € pro Monat mehr für die gleiche Leistung.

DatenvolumenDiscounter-MVNOPremium-MVNONetzbetreiber direkt5G inkludiert?
5 GB Allnet-Flat5,99–7,99 €9,99–12,99 €19,99–24,99 €Ja (alle 2026)
20 GB Allnet-Flat9,99–12,99 €14,99–19,99 €29,99–34,99 €Ja
50 GB Allnet-Flat14,99–19,99 €19,99–24,99 €39,99–49,99 €Ja
Unlimited LTE/5Gnicht verfügbar29,99–39,99 €49,99–84,99 €Ja (mit Bandbreitenstufen)
Multi-SIM Apple Watchnicht verfügbarmeist nicht3,95–4,99 €/MonatJa

Beispielrechnung. Ein typischer Telekom-Magenta-Tarif mit 20 GB für Bestandskunden kostet 39,99 € pro Monat = 479 € pro Jahr. Der gleiche Bedarf bei Klarmobil im Telekom-Netz: 14,99 € pro Monat = 180 € pro Jahr. Ersparnis: 299 € pro Jahr bei identischer Netzqualität. Bei Aldi Talk im O2-Netz wären es 9,99 € pro Monat = 120 € pro Jahr — Ersparnis 359 € gegenüber Telekom.

Premium-Argumente. Trotzdem fahren manche Nutzer bewusst beim Netzbetreiber: Kundenservice mit Filialnetz, Schweiz-/UK-Inklusion, Apple Watch-Support, Bundling mit Streaming (Disney+ bei Telekom, RTL+ bei Vodafone), Bonus-Programme. Wer das nicht braucht, fährt mit MVNO meist deutlich günstiger.

Worauf Sie beim Tarif achten müssen

Mindestlaufzeit-Falle. Standard im klassischen Mobilfunk-Vertrag sind 24 Monate Bindung. SIM-only-Tarife sind dagegen oft monatlich kündbar — das ist heute der Normalfall und meist günstiger als die 24-Monats-Variante. Wer Wert auf Flexibilität legt, wählt die monatliche Option; der Aufpreis ist meist nur 2 bis 5 € pro Monat oder gar keiner.

Bonus-Falle. „14,99 € pro Monat“ gilt bei manchen Tarifen nur in den ersten 6 Monaten. Danach steigt der Preis auf 24,99 €. Bei 24-Monats-Bindungen ist die zweite Hälfte oft deutlich teurer als die Werbe-Phase suggeriert. Lesen Sie den Folgepreis in den Tarifdetails.

Drosselung nach Highspeed-Verbrauch. Wer mehrere GB pro Tag verbraucht (Streaming, Tethering), sollte zur unlimitierten Variante wechseln. Eine 20-GB-Flat ist nach 10 Stunden Netflix in HD-Qualität erschöpft. Drossel-Speed von 32 oder 64 kBit/s ist im Alltag praktisch unbrauchbar — selbst WhatsApp-Bilder laden dann nicht mehr in akzeptabler Zeit.

Hardware-Bundles. Tarife mit kostenlosem oder subventioniertem Smartphone (iPhone, Samsung) klingen attraktiv, aber Sie zahlen das Gerät über die monatliche Rate ab — meist deutlich teurer als bei einem reinen SIM-only-Tarif plus separater Smartphone-Kauf. Bei 24 Monaten kommen schnell 1.500 bis 2.500 € zusammen, während Sie ein iPhone separat für 700 bis 1.200 € kaufen könnten. Prüfen Sie immer das Aufpreis-Modell.

Auslandsklauseln. Schweiz, UK, Norwegen, Türkei, USA, Asien — diese Länder sind in der EU-Roaming-Regel nicht enthalten. Anbieter setzen Tagespauschalen oder Volumenpakete an, die schnell teuer werden (z. B. 9,99 € pro Tag, 19,99 € pro 1 GB). Vor Reisen in solche Länder prüfen Sie Ihren Tarif. Manche Premium-Anbieter bieten Inklusiv-Roaming für Schweiz/UK; bei MVNOs ist das selten.

Tarif-Klauseln im Vergleich

KlauselRisikoTop-Tarif (SIM-only Wechsler)Standard (24-Monats-Bestand)
MindestlaufzeitBindung 24 MonateMonatlich kündbar24 Monate Standard
5G inkludiertAufpreis 5 €/MonatStandardmäßig drinOft Aufpreis bei alten Tarifen
EU-RoamingAuslandskostenInklusive (Roam-like-at-home)Inklusive
Schweiz/UK/NorwegenHohe TagespauschalenSelten inkl., Aufpreis möglichBei Premium-Tarifen oft inkl.
DrosselungUnbrauchbar nach VolumenEchte Unlimited verfügbar32–64 kBit/s nach Highspeed
eSIM-Supportnur Plastik-SIMBei den meisten Tarifen jaBei den meisten ja
Multi-SIMApple Watch nicht nutzbarSelten bei MVNO3,95–4,99 € bei Netzbetreibern
TariferhöhungStille AnpassungSelten in AktionMöglich nach Mindestlaufzeit

Wichtig: bei einer einseitigen Tariferhöhung durch den Anbieter (z. B. „Anpassung an Marktlage“ um 1 bis 2 € pro Monat) haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht innerhalb eines Monats. Wer regelmäßig wechselt, bekommt diese Erhöhungen seltener — und verhindert, dass im Bestand stille Preiserhöhungen unentdeckt bleiben.

Wann sich ein Wechsel lohnt

Stichtag Vertragsende. Bei 24-Monats-Verträgen ordentlich mit einem Monat Frist zum Ende der Mindestlaufzeit kündigen. Wer zu spät ist, verlängert seit Dezember 2021 nur noch monatlich (TKG-Pflicht) — aber meist im teureren Bestandstarif. Wechsler-Aktionen sind oft 10 bis 15 € pro Monat günstiger.

§ 56 TKG — Sonderkündigung bei Leistungsabweichung. Auch im Mobilfunk gilt: Bei dauerhafter Abweichung der zugesagten Mindestbandbreite kann fristlos gekündigt werden. Das ist im Mobilfunk allerdings schwieriger zu belegen als im Festnetz, weil Bandbreiten von Standort und Empfang abhängen. Wer dauerhaft schlechten Empfang hat, sollte zu einem anderen Netz wechseln (D1 statt O2 oder umgekehrt).

Rufnummern-Portierung. Beim Wechsel können Sie Ihre Mobilfunknummer mitnehmen — kostet maximal 6,82 € (gesetzlich gedeckelt). Der neue Anbieter beauftragt die Portierung beim alten, Sie unterschreiben einen Portierungsantrag. Dauert in der Regel 1 bis 5 Werktage. Wichtig: erst kündigen, dann portieren — sonst riskieren Sie Verlust der Nummer.

Wechsel zum Netzbetreiber des Premium-Tarifs. Wenn Sie aktuell bei einem Premium-Anbieter sind, kann der Wechsel zum gleichen Netz über einen MVNO 200 bis 350 € pro Jahr sparen — bei identischer Netzqualität. Beispiel: Telekom Magenta auf Klarmobil (auch Telekom-Netz) — gleiches D1-Netz, niedrigerer Preis.

Vor dem Wechsel: Bestehenden Vertrag KI-prüfen

Bevor Sie wechseln, lohnt sich eine Bestandsaufnahme. Unsere KI-Vertragsanalyse liest Ihren bestehenden Mobilfunk-Vertrag in 60 Sekunden und prüft:

  • Mindestlaufzeit, Vertragsende und Kündigungsfrist (Stichtag-Erinnerung)
  • Datenvolumen und Drosselung (versteckte Speed-Reduktion)
  • 5G-Inklusion (Aufpreis oder Standardleistung)
  • EU-Roaming-Klauseln (Schweiz/UK/Türkei oft nicht inkl.)
  • Hardware-Klauseln und Bundle-Aufpreise (verstecktes Smartphone-Abo)
  • Automatische Tariferhöhungen (außerordentliches Kündigungsrecht)
  • Multi-SIM- und eSIM-Optionen
So gehen Sie informiert in den Vergleich und wissen, ob ein Wechsel wirklich Geld spart — oder ob Sie nur das Netz wechseln, das Sie nicht brauchen. Bevor Sie wechseln: Lassen Sie Ihren aktuellen Vertrag von unserer KI prüfen — in 60 Sekunden sehen Sie, ob Anschlusspreis, Bonus-Modell und Mindestlaufzeit marktüblich sind oder ob ein Wechsel echtes Geld spart.

SIM-only oder Bundle-Tarif mit Smartphone?

Auf einen Blick
  • SIM-only: günstiger, keine Hardware-Bindung
  • Bundle-Tarif: Smartphone "günstig", aber meist teurer auf 24 Monate
  • Faustregel: bar oder Konsumkredit < 0 % Effektivzins fast immer billiger

SIM-only-Tarife (also nur die SIM-Karte, ohne Hardware) sind 30–50 % günstiger als Bundle-Tarife mit subventioniertem Smartphone. Wer alle 2–3 Jahre ein neues Handy kaufen will, fährt fast immer besser, das Gerät separat zu finanzieren oder bar zu zahlen.

Beispiel: Ein iPhone 15 (1.000 €) im Bundle kostet z.B. 50 €/Monat (24 Monate × 50 € = 1.200 €) plus den Tarif (typisch noch 35 €/Monat). Gleicher Tarif als SIM-only kostet 25 €/Monat. Über 2 Jahre: 1.200 € + 840 € = 2.040 € (Bundle) vs. 1.000 € + 600 € = 1.600 € (separat). Ersparnis: 440 €.

Datenvolumen — was brauchst du wirklich?

Die Provider werben mit "20 GB!" oder "50 GB!" — meist deutlich mehr als nötig. Realistische Verbräuche:

Wenig-Surfer (Mail, WhatsApp, gelegentlich Karten): 1–3 GB/Monat • Standard-Nutzer (Social Media, Spotify): 5–10 GB/Monat • Streaming + Homeoffice unterwegs: 15–25 GB/Monat • Power-User, Tethering: 30+ GB/Monat

Wichtig: nach Volumen-Verbrauch wird gedrosselt (oft auf 64 kbit/s = unbenutzbar). Wer im Zweifel öfter den Verbrauch checkt, kann sicher unterschätzen — Aufstocken kostet meist nur 2–5 €/Monat.

D1, D2, O2 — welches Netz?

Drei Netzbetreiber teilen sich Deutschland:

D1 (Telekom): bestes Netz, beste Coverage, höchste Preise. Richtige Wahl für ländliche Gegenden, Vielreisende, Profi-Nutzung. • D2 (Vodafone): zweitbeste Coverage, mittlere Preise, gute Stadtversorgung. • O2 (Telefónica): günstigster Anbieter, gute Großstadtversorgung, Lücken auf dem Land.

Discounter (Aldi Talk, Klarmobil, congstar usw.) nutzen die Netze der drei Netzbetreiber — meist mit niedrigerer Priorität bei Überlastung. Vor Vertragsabschluss: Netz-Coverage am eigenen Wohnort + Arbeitsplatz checken.

5G — wann lohnt es sich?

5G-Tarife sind heute oft kaum teurer als 4G/LTE — bei vielen Netzbetreibern sogar gleicher Preis. Aber: 5G-Coverage ist außerhalb von Großstädten noch lückenhaft, und die meisten Smartphones nutzen 5G nur in 5G-Mid-Band-Netzen (faster), nicht in 5G-mmWave (futuristisch).

Wer ein 5G-fähiges Smartphone hat und in der Stadt wohnt: 5G-Tarif lohnt. Wer im Bayerischen Wald wohnt: 4G/LTE reicht völlig.

Tarif-Empfehlung nach Nutzung

NutzungsprofilDatenvolumenAllnet-Flat?Monatlich ab
Senior, Wenig-Nutzer1–3 GBNein, Minuten reichen4–7 €
Standard-User5–10 GBJa8–15 €
Power-User Streaming15–25 GBJa15–25 €
Geschäftsreisender, Tethering30+ GB / unbegrenztJa, EU-Roaming25–50 €

Mobilfunk-Wechsel-Tipps

  1. SIM-only ohne Mindestlaufzeit ist heute Standard
  2. Datenvolumen lieber etwas knapper wählen — Aufstocken ist meist günstiger als Überdimensionieren
  3. Auslandsoptionen prüfen: EU-Roaming gilt automatisch, Schweiz/UK/USA aber nicht
  4. Rufnummer-Mitnahme: kostenlos seit 2019, lass sie dich nicht extra bezahlen

Wann lohnt sich der Vergleich?

  • Mindestlaufzeit läuft aus (monatlich kündbar nach § 56 TKG)
  • Datenvolumen reicht regelmäßig nicht aus → größerer Tarif statt Aufschlag
  • Bei Anbieter-Preiserhöhung (Sonderkündigungsrecht)
  • Bei Umzug ins ländliche Gebiet → Netzqualität wichtiger als Preis

Häufige Fragen

Wie lange im Voraus muss ich meinen Mobilfunk-Vertrag kündigen?#
Bei einem 24-Monats-Vertrag müssen Sie ordentlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit kündigen. Wenn Sie diesen Stichtag verpassen, verlängert sich der Vertrag automatisch — aber seit der TKG-Reform vom Dezember 2021 nur noch monatlich kündbar, nicht mehr um ein Jahr. Anbieter müssen Sie 1 bis 2 Monate vor Vertragsende automatisch erinnern. Bei SIM-only-Tarifen ohne Mindestlaufzeit gilt meist eine Frist von einem Monat zum Monatsende — sehr flexibel.
Was ist SIM-only und lohnt es sich für mich?#
SIM-only ist ein reiner Mobilfunkvertrag ohne Hardware-Bündelung. Sie nutzen Ihr eigenes Smartphone und zahlen nur für Tarif (Telefonie, SMS, Daten). Dadurch sind die monatlichen Kosten meist 10 bis 20 € niedriger als bei Bundle-Verträgen mit subventioniertem Smartphone. Über zwei Jahre gerechnet sparen Sie typischerweise 300 bis 600 € — selbst wenn Sie das Smartphone separat kaufen müssen. SIM-only-Tarife sind auch oft monatlich kündbar, also deutlich flexibler. Wer kein neues Smartphone braucht, fährt mit SIM-only fast immer besser.
Lohnt sich 5G im Vergleich zu LTE/4G?#
Im Alltag spüren die meisten Nutzer wenig Unterschied. 5G bringt höhere Geschwindigkeiten (theoretisch bis 1 Gbit/s), niedrigere Latenz und stabilere Verbindung — vor allem in dicht besiedelten Bereichen mit vielen Nutzern. Praktisch profitieren Vielnutzer in Großstädten und Pendler im ICE. Für reines Surfen, Messaging und gelegentliches Streaming reicht LTE in den meisten Fällen aus. 2026 ist 5G aber in fast allen neuen Tarifen Standard ohne Aufpreis — also lohnt es sich, einen 5G-Tarif zu wählen, auch wenn Sie ihn nicht täglich brauchen.
Was sind MVNOs und wie unterscheiden sie sich von Netzbetreibern?#
MVNO steht für Mobile Virtual Network Operator. Diese Anbieter (Aldi Talk, Lidl Connect, Klarmobil, congstar, freenet, 1&1) haben keine eigenen Funkmasten, sondern mieten Netzkapazität bei einem der drei Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, O2). Die Netzqualität ist physisch identisch — gleicher Mast, gleiche Antenne, gleiche Funkzelle. Unterschiede bestehen bei Tarifvielfalt, Service (oft kein Filialnetz bei MVNOs), Premium-Features (Multi-SIM, Apple Watch, Schweiz-/UK-Inklusion oft nur bei Netzbetreibern) und Datenvolumen-Beschränkungen. Wer keine Sonderfeatures braucht, spart bei MVNOs leicht 200 bis 400 € pro Jahr.
Was kostet eine 20-GB-Allnet-Flat 2026?#
Die Spannen sind enorm. Bei Discounter-MVNOs (Aldi Talk, Lidl Connect, Norma Connect) gibt es 20-GB-Allnet-Flats im 5G-Netz schon ab 9,99 bis 12,99 € pro Monat. Premium-MVNOs (Klarmobil, freenet, Mobilcom-Debitel) liegen bei 14,99 bis 19,99 €. Bei den Netzbetreibern (Telekom Magenta, Vodafone Red, O2 Free) zahlen Neukunden 29,99 bis 34,99 €, Bestandskunden oft mehr. Über zwei Jahre gerechnet macht das einen Unterschied von 400 bis 600 € bei identischer Netzqualität. Vergleichen Sie unbedingt — die Spanne ist im Mobilfunk größer als in fast jedem anderen Verbraucher-Vertragstyp.
Wie funktioniert EU-Roaming und welche Länder sind ausgenommen?#
Seit 2017 gilt EU-weit „Roam like at home“ — Sie nutzen Ihren Tarif im Ausland zum Inlandspreis. Das gilt für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. Ausgenommen sind die Schweiz, das Vereinigte Königreich (Brexit), die Türkei, USA, Kanada und Asien. Bei diesen Ländern gelten oft Tagespauschalen (5 bis 15 €) oder Volumenpakete (10 € pro 1 GB). Premium-Anbieter wie Telekom und Vodafone bieten teils Schweiz-/UK-Inklusion in Premium-Tarifen. Bei MVNOs ist Roaming meist auf EU beschränkt. Vor Reisen prüfen Sie Ihren Tarif oder buchen Sie ein Daten-Paket.
Kann ich meine Apple Watch oder Smartwatch parallel betreiben?#
Ja, mit einer Multi-SIM-Option. Diese teilt Ihre Mobilfunknummer auf zwei Geräte auf — typisch Smartphone plus Apple Watch oder Samsung Galaxy Watch. Telekom kostet 3,95 € pro Monat, Vodafone 4,99 €, O2 4,99 €. MVNOs bieten Multi-SIM meist nicht an — wer eine Apple Watch Cellular oder Galaxy Watch nutzen möchte, sollte direkt zu einem der drei Netzbetreiber gehen. Achten Sie auf die exakte Multi-SIM-Variante: manchmal ist es eine separate Nummer mit eigenem Tarif, manchmal eine geteilte Nummer mit Einheitstarif. Letzteres ist meist günstiger und praktischer.
Was passiert, wenn mein Datenvolumen aufgebraucht ist?#
Bei den meisten Tarifen wird die Geschwindigkeit auf 32, 64 oder 128 kBit/s gedrosselt — Surfen ist dann praktisch unmöglich, WhatsApp-Texte funktionieren noch. Manche Anbieter bieten **automatischen Datenpass** (1 GB für 4,99 € extra), andere drosseln einfach bis zum Monatswechsel. Wer regelmäßig viel verbraucht (Streaming, Tethering), sollte zu unlimitierten Tarifen wechseln — die gibt es bei den Netzbetreibern und 1&1 ab 30 bis 50 € pro Monat. Manche unlimitierten Tarife haben aber Bandbreitenstufen (z. B. unlimited 10 Mbit/s, 25 Mbit/s, 50 Mbit/s oder Maximum), die den Echt-Use beschränken — vor Abschluss prüfen.
Kann ich meine Mobilfunknummer beim Wechsel mitnehmen?#
Ja, das ist gesetzlich garantiert (Rufnummernportabilität). Der neue Anbieter beauftragt die Portierung beim alten — Sie unterschreiben einen Portierungsantrag. Die Gebühr ist gesetzlich gedeckelt bei 6,82 €. Der Prozess dauert in der Regel 1 bis 5 Werktage. Wichtig: erst kündigen Sie nicht selbst beim alten Anbieter — der neue erledigt das. Sonst riskieren Sie eine Lücke, in der die Nummer nicht erreichbar ist. Achten Sie auch auf den Portierungstermin: er sollte zwischen Vertragsende beim alten und Vertragsbeginn beim neuen Anbieter liegen, damit es nahtlos klappt.
Kann ich meinen Mobilfunk-Vertrag von der KI prüfen lassen, bevor ich wechsle?#
Ja, das ist unsere Kernkompetenz. Laden Sie Ihren bestehenden Mobilfunk-Vertrag (PDF oder Scan) hoch — unsere KI-Vertragsanalyse liest in 60 Sekunden alle relevanten Klauseln: Mindestlaufzeit, Vertragsende, Datenvolumen, Drosselung, 5G-Inklusion, EU-Roaming-Beschränkungen, Hardware-Bundles, Multi-SIM-Optionen, automatische Verlängerung und Tariferhöhungs-Klauseln. Sie erhalten eine Risikobewertung und konkrete Hinweise, was Sie bei einem neuen Tarif besser machen sollten. So gehen Sie informiert in den Vergleich und vermeiden teure Bundle-Fallen oder Auslandsklauseln. Die Analyse ist DSGVO-konform — Ihr Vertrag wird verschlüsselt verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Redaktionell geprüft von der VertragLotse-Redaktion
Zuletzt aktualisiert:
Sorgfältig recherchiert · Quellen verifiziert

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