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Stand: 16.05.2026Partner: Financeads

Risikolebensversicherung-Vergleich
Vergleich 2026

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Eine Risikolebensversicherung kostet bei 30-Jaehrigem Nichtraucher 100.000 € Versicherungssumme nur 60–100 € pro Jahr — und sichert die Familie ab, wenn der Hauptverdiener stirbt. Wichtige Police für Eltern und Immobilien-Besitzer. KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.

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Wer braucht Risikoleben?

  • Eltern mit Kindern unter 18: Wenn der Hauptverdiener wegfaellt, droht Existenz-Risiko
  • Bauherren und Immobilien-Besitzer: Banken verlangen oft Risikoleben in Höhe der Restschuld
  • Geschaeftspartner: Bei gemeinsamen Unternehmungen
  • Paare ohne Trauschein mit gemeinsamer Existenz
Nicht noetig, wenn keine finanziell abhaengigen Personen vorhanden sind.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Faustregel: 3- bis 5-faches Brutto-Jahresgehalt des Hauptverdieners. Bei Immobilien-Krediten zusaetzlich die Restschuld absichern.

Worauf achten?

  • Gesundheits-Fragen ehrlich beantworten: Falschangaben führen zur Leistungs-Verweigerung im Todesfall
  • Vertragslaufzeit: Bis die Kinder finanziell selbstständig sind oder die Immobilie abgezahlt ist
  • Nachversicherungs-Garantie: Wichtig, falls Sie später die Summe erhoehen müssen (Heirat, Kindergeburt, Hauskauf)
  • Prämien-Modell: Konstant gleichbleibend oder fallend (z.B. parallel zur Restschuld bei Immobilie)?

Wichtiger Unterschied: Risikoleben vs. Kapitalleben

  • Risikoleben (klassisch): Nur Todesfall-Schutz, kein Spar-Anteil. Sehr günstig.
  • Kapitalleben (Spar-Anteil): Auch Erlebensfall-Auszahlung, aber meist mit miserabler Rendite. NICHT empfehlenswert als Geldanlage.

Risikolebensversicherung — Schutz für die Familie, nicht Geldanlage

Auf einen Blick
  • Reine Risikoversicherung — keine Auszahlung bei Überleben
  • Niedrige Beiträge: 100–500 €/Jahr
  • Versicherungssumme: meist 3–5× Jahres-Bruttoeinkommen

Die Risikolebensversicherung (RLV) zahlt eine vereinbarte Summe an deine Hinterbliebenen, wenn du in der Vertragslaufzeit verstirbst. Sie ist KEINE Geldanlage — wenn du den Vertrag lebend "überlebst", gibt es keine Auszahlung. Eben deshalb sind die Beiträge so gering: 100–500 €/Jahr für 200.000–500.000 € Versicherungssumme.

Wichtigster Use Case: Familien mit Hauptverdiener und Hypothek. Wenn der Hauptverdiener stirbt, hilft die Auszahlung, die Hypothek abzuzahlen und die Lebensgrundlage zu sichern. Auch sinnvoll bei jungen Familien ohne Vermögen, Selbstständigen mit Familienverantwortung.

Versicherungssumme — wie hoch?

Faustregel: 3–5× Jahres-Bruttoeinkommen des Hauptverdieners. Wer 60.000 €/Jahr verdient, sollte 180.000–300.000 € versichern.

Konkrete Anlässe:

Hypothek absichern: Restschuld + Tilgung für die nächsten 15 Jahre • Kindersicherung: 100.000–300.000 € pro Kind (Lebensunterhalt + Ausbildung) • Ehegatten-Versorgung: Bei Single-Verdiener-Konstellation min. 5× Jahreseinkommen

Für Doppelverdiener-Paare ohne Kinder ist eine RLV meist nicht nötig — beide können sich gegenseitig im Notfall tragen.

Über-Kreuz-Versicherung — Steuer-Falle vermeiden

Wenn Ehepartner sich gegenseitig versichern und beide Partner gleichzeitig Versicherungsnehmer und versicherte Person sind, kann die Auszahlung im Todesfall der Erbschaftssteuer unterliegen — bei höheren Beträgen schnell mehrere zehntausend Euro.

Die Über-Kreuz-Konstruktion vermeidet das: Versicherungsnehmer und versicherte Person sind verschiedene Personen. Beispiel: Ehefrau ist Versicherungsnehmerin der Police auf Leben des Ehemanns. Bei Tod des Ehemanns erhält die Ehefrau die Auszahlung steuerfrei (es ist ihre eigene Police, nicht Erbe).

Wichtig: Steuerlich beraten lassen — Spar-Potenzial bei hohen Versicherungssummen erheblich.

Verbundene Leben oder zwei getrennte Policen?

Zwei Varianten für Paare:

Verbundene Leben: Eine Police, beide Partner versichert, Auszahlung beim ERSTEN Todesfall. Günstig — aber: nach dem ersten Todesfall ist der Schutz weg, der Überlebende braucht eine neue Police (zu höherem Alter / Beitrag). • Zwei getrennte Policen: Jeder Partner eigene Police. Teurer, aber: beide Partner sind jeweils geschützt, auch nach dem ersten Todesfall.

Empfehlung: Bei Kindern → getrennte Policen. Bei kinderlosen Paaren → verbundene Leben reicht oft.

Risikolebensversicherung — Beitragsbeispiele

Alter VersicherterVersicherungssummeLaufzeitJahresbeitrag (Nichtraucher)
30 Jahre200.000 €20 Jahre60–90 €
30 Jahre500.000 €20 Jahre120–200 €
40 Jahre200.000 €20 Jahre110–180 €
40 Jahre500.000 €20 Jahre250–400 €
50 Jahre200.000 €15 Jahre250–400 €
50 Jahre500.000 €15 Jahre550–800 €

Raucher-Tarife sind 40–80 % teurer. Bei Vorerkrankungen (Diabetes, Herz, Krebsanamnese) hohe Aufschläge oder Annahmeverweigerung möglich.

Risikoleben — was sich lohnt

  1. Versicherungssumme 3–5× Jahres-Bruttoeinkommen.
  2. Bei Hypothek: Vertragsdauer = Restlaufzeit der Hypothek.
  3. Über-Kreuz-Konstruktion bei Ehepaaren — spart Erbschaftssteuer.
  4. Gesundheitsfragen ehrlich beantworten — Verschweigen führt zu Leistungsverweigerung.
  5. Vergleich vor Vertragsabschluss — Beitragsunterschiede 50–100 % zwischen Anbietern.
  6. Bei Familienzuwachs Police prüfen und ggf. erhöhen.

Wann lohnt sich der Vergleich?

  • Bei Geburt eines Kindes
  • Beim Hauskauf / Aufnahme einer Hypothek
  • Bei Selbstständigkeit (höhere Verantwortung)
  • Bei Beitragserhöhung des aktuellen Vertrags
  • Bei Verbesserung der Gesundheit (z.B. Raucherstopp — neuer Tarif kann günstiger sein)

Häufige Fragen

Was kostet eine Risikoleben?#
Bei 30-Jaehrigem Nichtraucher für 100.000 € Versicherungssumme 20 Jahre Laufzeit: 60–100 € im Jahr. Bei Rauchern 50 % mehr. Bei aelterem Eintrittsalter oder Vorerkrankungen deutlich teurer.
Wie hoch sollte die Summe sein?#
3- bis 5-faches Brutto-Jahresgehalt des Hauptverdieners; bei Immobilien-Krediten plus Restschuld.
Ist Auszahlung steuerpflichtig?#
Nein, im Todesfall ist die Auszahlung an Hinterbliebene steuerfrei (fällt aber unter die Erbschaftssteuer-Freibetraege).
Redaktionell geprüft von der VertragLotse-Redaktion
Zuletzt aktualisiert:
Sorgfältig recherchiert · Quellen verifiziert

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