Wer braucht Risikoleben?
- Eltern mit Kindern unter 18: Wenn der Hauptverdiener wegfaellt, droht Existenz-Risiko
- Bauherren und Immobilien-Besitzer: Banken verlangen oft Risikoleben in Höhe der Restschuld
- Geschaeftspartner: Bei gemeinsamen Unternehmungen
- Paare ohne Trauschein mit gemeinsamer Existenz
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Faustregel: 3- bis 5-faches Brutto-Jahresgehalt des Hauptverdieners. Bei Immobilien-Krediten zusaetzlich die Restschuld absichern.
Worauf achten?
- Gesundheits-Fragen ehrlich beantworten: Falschangaben führen zur Leistungs-Verweigerung im Todesfall
- Vertragslaufzeit: Bis die Kinder finanziell selbstständig sind oder die Immobilie abgezahlt ist
- Nachversicherungs-Garantie: Wichtig, falls Sie später die Summe erhoehen müssen (Heirat, Kindergeburt, Hauskauf)
- Prämien-Modell: Konstant gleichbleibend oder fallend (z.B. parallel zur Restschuld bei Immobilie)?
Wichtiger Unterschied: Risikoleben vs. Kapitalleben
- Risikoleben (klassisch): Nur Todesfall-Schutz, kein Spar-Anteil. Sehr günstig.
- Kapitalleben (Spar-Anteil): Auch Erlebensfall-Auszahlung, aber meist mit miserabler Rendite. NICHT empfehlenswert als Geldanlage.