Rentenlücke-Rechner
Wunsch-Rente minus erwartete gesetzliche Rente — und wie viel du dafür sparen musst.
Deine Eingaben
Lücken-Quote — wieviel % deiner Wunsch-Rente fehlen?
Wunsch-Rente vs. erwartete gesetzliche Rente
So setzt sich deine Wunsch-Rente zusammen
- Gesetzliche Rente1.600 € (64%)
- Lücke (privat zu schließen)900 € (36%)
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du deine Rentenlücke
Rentenlücke — die Eckdaten
Beispielrechnung: 2.500 € Wunsch, 1.500 € gesetzliche Rente
Typische Fehler bei der Eingabe
- Brutto-Rente mit Netto-Wunsch vergleichenDie DRV-Renteninformation zeigt Brutto. Ziehe ca. 11 % KV/PV ab und rechne mit dem 2026er Besteuerungsanteil (84 %). Aus 2.000 € Brutto-Rente bleiben netto je nach Steuerkonstellation ca. 1.600–1.700 €.
- Inflation ignorierenBei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft in 35 Jahren. Wer heute mit 2.500 € rechnet, braucht in 30 Jahren rund 4.500 € — gleicher Lebensstandard. Rechne grundsätzlich mit Realrendite (nach Inflation), nicht mit Nominalrendite.
- Erwerbsbiografie linear hochrechnenElternzeit, Krankheitsphasen, Teilzeit oder Selbstständigkeit reduzieren die Punkte. Wer linear „1 Punkt pro Jahr × 45 Jahre" rechnet, liegt fast immer zu hoch. Renteninformation regelmäßig prüfen.
- Versicherungs-Vertrieb überzeugen lassenKlassische private Rentenversicherungen haben hohe Kosten (oft 1,5–2,5 % Abschluss + 0,5–1,5 % laufend). Über 30 Jahre frisst das einen großen Teil der Rendite. ETF-Sparplan (0,2–0,4 % p.a.) ist meist 5–10× günstiger.
Wie groß ist deine Rentenlücke?
Wer im Ruhestand ein Wunsch-Netto hat, muss die Differenz zur gesetzlichen Rente aktiv aufbauen — entweder über betriebliche Vorsorge (bAV), Riester, Rürup oder ETF-/Aktien-Vermögen. Die offizielle DRV-Renteninformation zeigt nur die Brutto-Rente in heutiger Kaufkraft — ohne Steuern, KV/PV-Abzug oder Inflation.
Faustregel (4-%-Regel): Du brauchst etwa das 25-fache deines jährlichen Bedarfs als Kapitalstock. Bei 1.000 € Lücke pro Monat → 12.000 € pro Jahr → 300.000 € Vermögen für lebenslange Entnahme.
Sparrate-Formel: Über die Zinseszins-Funktion mit monatlicher Sparrate ermitteln wir, was du zurücklegen musst, um in den verbleibenden Jahren das Zielkapital zu erreichen.
Worauf achten?
- Inflation einplanen: 2 % p.a. → in 30 Jahren halbiert sich die Kaufkraft. Realrendite zählt.
- Steuern im Ruhestand: 84 % der Rente steuerpflichtig (2026), Kapitalertragsteuer 26,375 % auf Erträge.
- Klassische Versicherung vs. ETF: Garantierte Verzinsung 0,25 % vs. erwartete ETF-Rendite 5 % real.
- Sparquote dynamisieren: Erhöhe deinen Sparbeitrag jährlich um 2–3 % (Inflations-Ausgleich).
- Ehepartner: Wenn beide arbeiten: Lücke gemeinsam betrachten — Witwen/-erbenrente einplanen.
So schließt du die Rentenlücke — vier Schritte
- 1. Erwartete Rente kennen: Aus deinen Punkten im Renten-Rechner — oder direkt aus der DRV-Renteninformation.
- 2. Sparplan starten: Welche Rate macht aus 0 € heute das Zielkapital? Im Sparrechner modellieren.
- 3. Depot vergleichen: Günstigster Broker für den ETF-Sparplan im Depot-Vergleich.
- 4. Entnahme simulieren: Wie lange reicht das Vermögen? Im Entnahmeplan-Rechner.
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Häufige Fragen
Reichen 5 % Rendite realistisch?
bAV oder ETF — was ist besser?
Reicht die 4 %-Regel wirklich?
Was kostet eine private Rentenversicherung?
Wie viel sollte ich monatlich für die Rente sparen?
Was ist mit der Inflation in der Rente?
Lohnt sich Wohneigentum als Altersvorsorge?
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