Rentenlücke-Rechner

Wunsch-Rente minus erwartete gesetzliche Rente — und wie viel du dafür sparen musst.

Deine Eingaben

Monatliche Rentenlücke
900,00 €
Spürbare Lücke (36 %) — Vorsorge dringend planen. Du musst 324,42 €/Mon. über 30 Jahre sparen, um 270.000,00 € aufzubauen (4 %-Regel).

Lücken-Quote — wieviel % deiner Wunsch-Rente fehlen?

0%vom Wunsch-Netto im Ruhestand

Wunsch-Rente vs. erwartete gesetzliche Rente

Wunsch-Netto-Rente2.500 €
Erwartete gesetzliche Rente1.600 €
Differenz: 900 €

So setzt sich deine Wunsch-Rente zusammen

Gesetzliche Rente: 1.600 € (64%)Lücke (privat zu schließen): 900 € (36%)2.500,00 €Wunsch-Rente
  • Gesetzliche Rente1.600 € (64%)
  • Lücke (privat zu schließen)900 € (36%)

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du deine Rentenlücke

< 500 €/Mon.
Überschaubare Lücke
Über 25 Jahre bei 5 % Realrendite reichen ca. 100–120 €/Monat Sparrate. Mit ETF-Sparplan und Riester (bei Kindern) gut zu schließen.
500–1.000 €/Mon.
Spürbare Lücke
Zielkapital ca. 150.000–300.000 € (4-%-Regel). Bei 25 Jahren Sparzeit und 5 % Realrendite: 250–500 €/Monat. bAV + ETF + ggf. Riester kombinieren.
1.000–1.800 €/Mon.
Große Lücke — sofort handeln
Zielkapital 300.000–540.000 €. Erfordert disziplinierte Sparrate (500–800 €/Mon. bei 25 Jahren) oder längere Anspar­phase. Selbst­ständige hier sehr häufig.
> 1.800 €/Mon.
Massive Lücke
Typisch bei hohem Lebens­standard oder geringer gesetzlicher Rente. Zielkapital > 540.000 €. Ohne Vermögens­aufbau (Immobilien + ETF + Rürup) kaum zu stemmen. Frühzeitig + langfristig denken.
Faustregel (4-%-Regel): Lücke × 12 × 25 = Zielkapital. 1.000 € Lücke → 300.000 €. Realrendite 5 % p.a. ist eine vorsichtige langfristige Annahme.

Rentenlücke — die Eckdaten

Standard-Rentenlücke
~ 800–1.300 €
Bei mittlerem Einkommen typisch
4-%-Regel
25× Jahresbedarf
1.000 € Lücke → 300.000 € Kapital
Welt-ETF Realrendite
~ 5 % p.a.
Nach Inflation, langfristig
bAV (Entgeltumwandlung)
+ AG-Zuschuss 15 %
Spart Steuern + Sozialabgaben
Riester-Zulage 2026
175 € + Kinder
300 € pro Kind ab 2008
Rürup (Basisrente)
100 % absetzbar
Für Selbstständige + Spitzen­verdiener

Beispielrechnung: 2.500 € Wunsch, 1.500 € gesetzliche Rente

Wunsch-Nettorente2.500 €
Erwartete gesetzliche Rente (netto)1.500 €
Sparzeitraum bis Rente30 Jahre
Realrendite p.a.5 %
Sparrate / Monat
≈ 200 €
Zielkapital ≈ 300.000 €
1.000 € monatliche Lücke × 12 × 25 = 300.000 € Zielkapital nach 4-%-Regel. Bei 30 Jahren Anspar­zeit mit 5 % Realrendite reichen ca. 200 €/Monat — Zinseszins wirkt. Bei nur 20 Jahren bräuchtest du schon ca. 460 €/Monat, bei 10 Jahren über 1.900 €/Monat. Wer früh anfängt, zahlt nur einen Bruchteil ein.
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Typische Fehler bei der Eingabe

  • Brutto-Rente mit Netto-Wunsch vergleichen
    Die DRV-Renten­information zeigt Brutto. Ziehe ca. 11 % KV/PV ab und rechne mit dem 2026er Besteuerungs­anteil (84 %). Aus 2.000 € Brutto-Rente bleiben netto je nach Steuer­konstellation ca. 1.600–1.700 €.
  • Inflation ignorieren
    Bei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft in 35 Jahren. Wer heute mit 2.500 € rechnet, braucht in 30 Jahren rund 4.500 € — gleicher Lebens­standard. Rechne grundsätzlich mit Realrendite (nach Inflation), nicht mit Nominal­rendite.
  • Erwerbsbiografie linear hochrechnen
    Eltern­zeit, Krankheits­phasen, Teilzeit oder Selbst­ständig­keit reduzieren die Punkte. Wer linear „1 Punkt pro Jahr × 45 Jahre" rechnet, liegt fast immer zu hoch. Renten­information regelmäßig prüfen.
  • Versicherungs-Vertrieb über­zeugen lassen
    Klassische private Renten­versicherungen haben hohe Kosten (oft 1,5–2,5 % Abschluss + 0,5–1,5 % laufend). Über 30 Jahre frisst das einen großen Teil der Rendite. ETF-Sparplan (0,2–0,4 % p.a.) ist meist 5–10× günstiger.

Wie groß ist deine Rentenlücke?

Wer im Ruhestand ein Wunsch-Netto hat, muss die Differenz zur gesetzlichen Rente aktiv aufbauen — entweder über betriebliche Vorsorge (bAV), Riester, Rürup oder ETF-/Aktien-Vermögen. Die offizielle DRV-Renteninformation zeigt nur die Brutto-Rente in heutiger Kaufkraft — ohne Steuern, KV/PV-Abzug oder Inflation.

Faustregel (4-%-Regel): Du brauchst etwa das 25-fache deines jährlichen Bedarfs als Kapitalstock. Bei 1.000 € Lücke pro Monat → 12.000 € pro Jahr → 300.000 € Vermögen für lebenslange Entnahme.

Sparrate-Formel: Über die Zinseszins-Funktion mit monatlicher Sparrate ermitteln wir, was du zurücklegen musst, um in den verbleibenden Jahren das Zielkapital zu erreichen.

Worauf achten?

  • Inflation einplanen: 2 % p.a. → in 30 Jahren halbiert sich die Kaufkraft. Realrendite zählt.
  • Steuern im Ruhestand: 84 % der Rente steuerpflichtig (2026), Kapitalertragsteuer 26,375 % auf Erträge.
  • Klassische Versicherung vs. ETF: Garantierte Verzinsung 0,25 % vs. erwartete ETF-Rendite 5 % real.
  • Sparquote dynamisieren: Erhöhe deinen Sparbeitrag jährlich um 2–3 % (Inflations-Ausgleich).
  • Ehepartner: Wenn beide arbeiten: Lücke gemeinsam betrachten — Witwen/-erben­rente einplanen.

So schließt du die Rentenlücke — vier Schritte

  1. 1. Erwartete Rente kennen: Aus deinen Punkten im Renten-Rechner — oder direkt aus der DRV-Renteninformation.
  2. 2. Sparplan starten: Welche Rate macht aus 0 € heute das Zielkapital? Im Sparrechner modellieren.
  3. 3. Depot vergleichen: Günstigster Broker für den ETF-Sparplan im Depot-Vergleich.
  4. 4. Entnahme simulieren: Wie lange reicht das Vermögen? Im Entnahmeplan-Rechner.
Tipp: Bestehende Rentenversicherung, Riester oder LV erstmal von der KI prüfen lassen — versteckte Kosten von 30–50 % der Beiträge sind keine Seltenheit. Vertrag analysieren →

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Häufige Fragen

Reichen 5 % Rendite realistisch?
Langfristig im breit gestreuten Aktien-Welt-ETF (z.B. MSCI World) hat die historische Bruttorendite bei 7–9 % p.a. gelegen. Nach Inflation + Steuern sind 5 % real eine vorsichtige Annahme.
bAV oder ETF — was ist besser?
bAV (Entgeltumwandlung) spart heute Steuer + Sozialabgaben (60–70 % Vorteil). ETF spart morgen Steuern (Abgeltung statt Lohnsteuer). Faustregel: Erst bAV bis Arbeitgeber-Zuschuss + Riester-Zulagen, dann ETF.
Reicht die 4 %-Regel wirklich?
Statistisch: Ja, mit ~95 % Wahrscheinlichkeit für 30 Jahre Entnahme aus einem 60/40-Portfolio. Bei langer Lebenserwartung lieber 3,5 % einplanen.
Was kostet eine private Rentenversicherung?
Klassisch: 1,5–2,5 % Abschluss + 0,5–1,5 % laufend = ca. 30 % der Beiträge gehen für Kosten weg. ETF-Sparplan: 0,2–0,5 % p.a. — Faktor 5–10 günstiger.
Wie viel sollte ich monatlich für die Rente sparen?
Faustregel: 10–15 % vom Brutto­einkommen ab Alter 25, 15–20 % ab Alter 35, 20–25 % ab Alter 45. Bei 3.500 € Brutto und Sparbeginn mit 30 sind das ca. 350–450 €/Monat (inkl. bAV-Anteil). Erhöhe die Sparrate jährlich um 2–3 % als Inflations­ausgleich.
Was ist mit der Inflation in der Rente?
Gesetzliche Renten werden jährlich angepasst (historisch ca. 1,5–2,5 % p.a.). Private Renten­versicherungen oft mit Dynamik-Klausel — aber nicht garantiert. Aktien-/ETF-Vermögen wächst langfristig schneller als Inflation und ist daher der bessere Inflations­schutz.
Lohnt sich Wohneigentum als Altersvorsorge?
Ja, wenn das Eigenheim bis Renteneintritt schuldenfrei ist — gesparte Miete entspricht einem zusätzlichen Renten­einkommen. Faustregel: 600 € gesparte Kaltmiete ≈ 180.000 € Vermögen (bei 4 %-Regel). Achtung: Instandhaltung (1–2 % vom Wert p.a.) kalkulieren.

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