Leasing (B2B) prüfen lassen
Unsere KI prüft Ihren B2B-Leasing-Vertrag auf faire Restwertregelungen, transparente Kostenstruktur und versteckte Nachzahlungsrisiken.
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Was wird geprüft?
Laufzeit & Kündigung
Laufzeit, Verlängerung, Kündigungsfristen, Sonderkündigung
Preis & Preisanpassung
Preiserhöhungsklauseln, Indexierung, Bonus, Staffelmiete
Kfz-Spezifika
Restwert, Kilometer, Rückgabebedingungen, Schäden
Haftung & Gewährleistung
Haftungsbegrenzungen, Gewährleistung, Schadensersatz
Ungewöhnliche Klauseln
Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln
Was einen gewerblichen Leasingvertrag ausmacht
Ein gewerblicher Leasingvertrag überlässt einem Unternehmen ein Wirtschaftsgut – etwa Fahrzeuge, Maschinen, IT-Hardware oder eine Telefonanlage – gegen monatliche Raten zur Nutzung, ohne dass Eigentum übergeht. Rechtlich ist Leasing ein atypischer Mietvertrag mit kauf- und finanzierungsrechtlichen Elementen. Typische Bestandteile sind die Grundmietzeit (oft 36 bis 60 Monate), die Leasingrate, eine etwaige Sonderzahlung, die Gefahrtragung sowie die Abrechnungsform am Ende. Unterschieden wird vor allem zwischen Restwertleasing (Sie tragen das Risiko eines Mindererlöses) und Kilometerleasing (kalkuliert über vereinbarte Laufleistung). Im B2B-Bereich gilt eine weite Vertragsfreiheit: Die AGB-Inhaltskontrolle nach den §§ 305 ff. BGB greift, ist gegenüber Unternehmern aber abgeschwächt – der Klauselkatalog der §§ 308, 309 BGB findet nur eingeschränkt Anwendung. Umso wichtiger ist es, jede Klausel selbst zu prüfen.
Häufige Risiko-Klauseln und Fehlerquellen
Gerade die abgeschwächte AGB-Kontrolle führt dazu, dass für Unternehmer ungünstige Regelungen oft Bestand haben. Achten Sie besonders auf:
- Abtretungs- und Gewährleistungskonstruktionen: Der Leasinggeber schließt eigene Gewährleistung meist aus und tritt nur die Ansprüche gegen den Lieferanten ab. Ist ein abgetretener Anspruch nicht durchsetzbar (etwa bei Lieferanteninsolvenz), tragen Sie das Risiko – die Ratenzahlungspflicht läuft weiter.
- Restwert- und Mehrkilometerabrechnung: Unklare Restwertkalkulation oder hohe Mehrkilometerpauschalen können erhebliche Nachzahlungen auslösen.
- Rückgabe- und Schadenklauseln: Pauschale Bewertungen von Gebrauchsspuren oder fehlendem Service-Nachweis verschieben Kosten auf den Leasingnehmer.
- Kündigungsausschluss in der Grundmietzeit sowie Klauseln zu vorzeitiger Beendigung, die den vollen Barwert der Restraten fordern.
- Gefahrübergang nach § 446 BGB-Logik: Untergang oder Diebstahl des Objekts beendet die Zahlungspflicht häufig nicht, sondern löst eine Ablösesumme aus – hier ist eine GAP-Deckung relevant.
Worauf Sie konkret achten sollten
- Gesamtkosten statt nur Rate prüfen: Sonderzahlung, alle Raten, Restwert und mögliche Nachberechnungen addieren.
- Restwert realistisch? Ein zu hoch angesetzter Restwert senkt die Rate, erhöht aber das Nachzahlungsrisiko.
- Versicherung und GAP-Deckung: Ist die Differenz zwischen Zeitwert und Ablösesumme bei Totalschaden abgesichert?
- Wartungs- und Serviceleasing: Welche Leistungen sind enthalten, welche Werkstattbindung besteht?
- Rückgabeprotokoll und Bewertungsmaßstab im Vertrag definiert?
- Bonitäts-, Anpassungs- und Schriftformklauseln sowie eine eventuelle Datenverarbeitung nach DSGVO bei vernetzten Fahrzeugen.
Dieser Beitrag ist allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Eine KI-Analyse durchleuchtet Ihren Leasingvertrag in Sekunden und markiert kritische Klauseln verständlich.
Kritische Klauseln im B2B-Leasing
Restwertklausel (Leasing)
Beim Restwertleasing haftet der Leasingnehmer für die Differenz zwischen kalkuliertem und tatsächlichem Restwert.
Kilometerregelung (Leasing)
Regelt die vereinbarte Jahreskilometerleistung und den Preis pro Mehr-/Minderkilometer.
Rückgabebedingungen (Leasing)
Das Fahrzeug muss in vertragsgemäßem Zustand zurückgegeben werden. Übermäßige Abnutzung führt zu Nachzahlungen.
Häufige Fragen
Welche Leasing-Modelle gibt es im B2B-Bereich?
Kann ich einen B2B-Leasing-Vertrag vorzeitig beenden?
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