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NDA / Geheimhaltungsvereinbarung prüfen lassen

NDA prüfen lassen — unsere KI analysiert Geheimhaltungsumfang, Laufzeit, Konventionalstrafen und Ausnahmetatbestände.

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Was wird geprüft?

Laufzeit & Kündigung

Laufzeit, Verlängerung, Kündigungsfristen, Sonderkündigung

Beschränkungen & Verbote

Wettbewerbsverbot, Nutzungsrechte, Untervermietung, Haustiere

Haftung & Gewährleistung

Haftungsbegrenzungen, Gewährleistung, Schadensersatz

Gerichtsstand & Rechtswahl

Gerichtsstand, Rechtswahl, Schlichtung, Schiedsklauseln

Ungewöhnliche Klauseln

Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln

Was eine Geheimhaltungsvereinbarung ausmacht

Eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA, Non-Disclosure Agreement) ist ein B2B-Vertrag, der den Schutz vertraulicher Informationen zwischen Unternehmen regelt - etwa vor einer Due-Diligence-Prüfung, bei der Anbahnung einer Kooperation oder beim Austausch technischer Spezifikationen mit einem Dienstleister. Anders als bei einem Kaufvertrag steht hier keine Leistung gegen Geld im Mittelpunkt, sondern eine reine Unterlassungspflicht: Der Empfänger verpflichtet sich, das ihm Anvertraute nicht offenzulegen und nicht zweckwidrig zu verwenden.

Typische Klauseln eines NDA sind die Definition der vertraulichen Information, der zulässige Verwendungszweck (oft eng als „Evaluationszweck" gefasst), die Pflichten beim Umgang mit Unterlagen, die Laufzeit samt Nachlauf, Regelungen zu Rückgabe oder Löschung, eine Vertragsstrafenklausel sowie Gerichtsstand und anwendbares Recht. Ob das NDA ein- oder beidseitig wirkt, entscheidet darüber, wer tatsächlich gebunden ist - hier lohnt ein genauer Blick auf die Definition der „offenlegenden" und „empfangenden Partei".

Häufige Risiko-Klauseln im NDA

Bestimmte Formulierungen verschieben das Risiko spürbar zulasten des Empfängers:

  • Uferlose Geheimhaltungsdefinition: Gilt pauschal „jede mündlich oder schriftlich übermittelte Information" als vertraulich, ist im Streitfall kaum nachweisbar, was geschützt war. Eine Markierungs- oder Konkretisierungspflicht schafft Rechtssicherheit.
  • Konventionalstrafe ohne Deckel: Vertragsstrafen sind nach §§ 339 ff. BGB zulässig, eine unangemessen hohe Strafe kann das Gericht jedoch nach § 343 BGB herabsetzen. Riskant sind Klauseln, die pro Verstoß eine hohe Pauschale ohne Höchstgrenze und ohne Verschuldenserfordernis vorsehen.
  • Fehlende Ausnahmen: Ohne Rückausnahmen für bereits öffentlich bekannte, unabhängig entwickelte oder behördlich angeforderte Informationen droht eine Haftung selbst für Allgemeinwissen.
  • Verkappte Wettbewerbs- oder Abwerbeverbote: Manche NDAs schmuggeln Non-Compete- oder Non-Solicit-Pflichten in die Geheimhaltung. Solche Nebenpflichten können nach § 138 BGB sittenwidrig und damit unwirksam sein, wenn sie zeitlich oder sachlich überschießen.
  • Unbefristete oder zu lange Bindung: Eine zeitlich unbegrenzte Geheimhaltung über echte Geschäftsgeheimnisse hinaus benachteiligt den Empfänger unangemessen.

Worauf Sie vor der Unterschrift achten sollten

Prüfen Sie zuerst die Symmetrie: Bindet das NDA wirklich beide Seiten oder nur Sie? Kontrollieren Sie den Zweck - ist er so eng gefasst, dass legitime Folgeprojekte ausgeschlossen wären? Achten Sie auf eine realistische Laufzeit mit klarem Nachlauf und auf eine Vertragsstrafe mit Höchstgrenze und Verschuldensbezug. Wichtig ist außerdem eine praktikable Rückgabe- und Löschpflicht, die routinemäßige Backups und gesetzliche Aufbewahrungsfristen berücksichtigt.

Ein häufiger Fehler in der Praxis: blindes Gegenzeichnen der Standardvorlage der Gegenseite, ohne den Verwendungszweck und die Haftungsfolgen zu spiegeln. Wer ein NDA selbst stellt, sollte zudem an die Anforderungen des Geschäftsgeheimnisgesetzes (GeschGehG) denken - das NDA ist eine der „angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen", die den gesetzlichen Schutz überhaupt erst auslösen.

Dieser Text ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Eine KI-gestützte Analyse liest Ihr NDA in Sekunden, markiert kritische Klauseln wie ungedeckelte Vertragsstrafen oder fehlende Ausnahmen und ordnet sie nach Risiko ein - eine schnelle Orientierung, bevor Sie unterschreiben.

Kritische Klauseln im NDA

Häufige Fragen

Wie lange gilt ein NDA?
Die Hauptlaufzeit plus Nachlauf (typisch 2-5 Jahre). Ein unbefristetes NDA ist möglich, aber riskant.

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