Nebenkostenabrechnung (Dokcheck) prüfen lassen
Unsere KI analysiert Ihre Nebenkostenabrechnung als Dokument detailliert auf rechnerische Fehler, nicht umlagefähige Positionen und formale Mängel.
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Was wird geprüft?
Formalia-Check
Pflichtangaben, formelle Anforderungen, Vollständigkeit
Umlageschlüssel & Verteilung
Nebenkostenverteilung, Umlageschlüssel, Plausibilität
Fristen & Termine
Wichtige Fristen, Stichtage, Verfallfristen
Ungewöhnliche Klauseln
Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln
Was eine Nebenkostenabrechnung ausmacht
Die Nebenkostenabrechnung (genauer: Betriebskostenabrechnung) ist kein Vertrag, sondern ein Abrechnungsdokument, mit dem der Vermieter einmal jährlich die tatsächlich angefallenen Betriebskosten gegen die geleisteten Vorauszahlungen aufrechnet. Ihre Grundlagen stehen in § 556 BGB und der Betriebskostenverordnung (BetrKV), die abschließend regelt, welche Kostenarten überhaupt umlagefähig sind.
Eine ordnungsgemäße Abrechnung enthält stets:
- die Zusammenstellung der Gesamtkosten pro Kostenart (z. B. Heizung, Wasser, Müll, Hausreinigung)
- den Umlageschlüssel (Wohnfläche, Personenzahl, Verbrauch)
- die Berechnung Ihres Anteils an den Gesamtkosten
- den Abzug der geleisteten Vorauszahlungen mit Nachzahlung oder Guthaben
Typische Fehlerquellen und Problempunkte
Gerade bei Betriebskostenabrechnungen schleichen sich regelmäßig Fehler ein – manche formell, manche inhaltlich:
- Abrechnungsfrist überschritten: Nach § 556 Abs. 3 BGB muss die Abrechnung dem Mieter spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zugehen. Verspätete Nachforderungen sind grundsätzlich ausgeschlossen.
- Nicht umlagefähige Posten: Verwaltungskosten, Instandhaltung und Reparaturen gehören laut BetrKV nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten – tauchen aber häufig auf.
- Falscher Umlageschlüssel: Heizkosten müssen nach der Heizkostenverordnung zu mindestens 50–70 % verbrauchsabhängig abgerechnet werden; rein flächenbasierte Heizkostenumlagen sind oft angreifbar.
- Leerstand zulasten des Mieters: Steht eine Wohnung leer, trägt der Vermieter die anteiligen Kosten – nicht die verbleibenden Mieter.
- Rechen- und Übertragungsfehler bei Quadratmeterzahl oder Personenanzahl, die den Anteil verzerren.
Worauf Sie konkret achten sollten
Prüfen Sie das Dokument systematisch:
- Abrechnungszeitraum korrekt (maximal zwölf Monate) und Zustellung fristgerecht?
- Stimmt die zugrunde gelegte Wohnfläche mit Ihrem Mietvertrag überein?
- Sind alle Kostenarten in der BetrKV gelistet und im Vertrag als umlagefähig vereinbart?
- Sind die Vorauszahlungen vollständig und korrekt gegengerechnet?
- Wurden die Heizkosten verbrauchsabhängig verteilt?
Praxis-Tipp: Zahlen Sie eine strittige Nachforderung nur unter Vorbehalt – so vermeiden Sie, dass eine vorbehaltlose Zahlung später als Anerkenntnis gewertet wird.
Diese Hinweise sind allgemeine Information und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Abrechnung formell und inhaltlich korrekt ist, prüft eine KI-Analyse die einzelnen Posten und Klauseln in Sekunden und markiert auffällige Stellen verständlich.
Häufige Fragen
Was unterscheidet die Dokumentenprüfung von der Vertragsprüfung?
Wie lange kann ich einer Nebenkostenabrechnung widersprechen?
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