🌐AGB / Shop / PlattformDocCheck

Widerrufsbelehrung / Retourenbedingungen prüfen lassen

Unsere KI prüft Ihre Widerrufsbelehrung auf Vollständigkeit, korrekte Fristen, Einhaltung der gesetzlichen Mustervorlage und Abmahnrisiken.

Jetzt Widerruf prüfen

PDF hochladen - KI-Analyse in Sekunden - Risikobewertung erhalten

Einzelanalyse ab 2,99 € · Mit Abo oder Coin-Paket günstiger

Vertrag hochladen

Was wird geprüft?

Verbraucherschutz

Widerrufsrecht, AGB-Kontrolle, Transparenzgebot

Formalia-Check

Pflichtangaben, formelle Anforderungen, Vollständigkeit

Fristen & Termine

Wichtige Fristen, Stichtage, Verfallfristen

Ungewöhnliche Klauseln

Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln

Was eine Widerrufsbelehrung ausmacht

Die Widerrufsbelehrung ist ein Pflichtdokument bei Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen. Sie informiert Verbraucher über ihr 14-tägiges Widerrufsrecht nach Paragraf 355 BGB und ist eng mit den Retourenbedingungen verknüpft. Typische Bestandteile sind:

  • Beginn und Länge der Frist (in der Regel 14 Tage ab Erhalt der Ware bzw. Vertragsschluss bei Dienstleistungen)
  • Name und ladungsfähige Anschrift des Unternehmers, an den der Widerruf zu richten ist
  • Form des Widerrufs und ein Muster-Widerrufsformular nach Anlage 2 zu Artikel 246a EGBGB
  • Rechtsfolgen: Rückerstattung, Tragung der Rücksendekosten, Wertersatz
  • Ausnahmen vom Widerrufsrecht nach Paragraf 312g Absatz 2 BGB
Da es sich um ein erhaltenes Dokument handelt, geht es bei der Prüfung darum, ob der Händler korrekt und vollständig belehrt hat.

Häufige Fehlerquellen und Risiko-Klauseln

Gerade hier schleichen sich oft Fehler ein, die das Dokument angreifbar machen oder Verbraucher benachteiligen:

  • Falscher Fristbeginn: Wird die Frist schon ab Bestellung statt ab Warenerhalt angegeben, ist die Belehrung fehlerhaft. Eine unzureichende Belehrung verlängert die Widerrufsfrist erheblich (Paragraf 356 Absatz 3 BGB).
  • Pauschale Ausschlüsse: Klauseln wie „Hygieneartikel und reduzierte Ware sind generell vom Umtausch ausgeschlossen" sind oft zu weit gefasst. Der Ausschluss für versiegelte Waren greift nur, wenn die Versiegelung tatsächlich entfernt wurde.
  • Unzulässige Bedingungen: Forderungen nach Originalverpackung, ungetragenem Zustand oder vorheriger Anmeldung als zwingende Voraussetzung für den Widerruf widersprechen Paragraf 357 BGB.
  • Wertersatz-Fallen: Wertersatz darf nur verlangt werden, wenn über das bloße Prüfen hinaus genutzt wurde und korrekt belehrt wurde.
  • Verwechslung von gesetzlichem und freiwilligem Rückgaberecht: Kulanz-Rückgabe und gesetzlicher Widerruf werden gern vermischt, um echte Rechte zu verschleiern.

Worauf Sie konkret achten sollten

Prüfen Sie das Dokument anhand dieser Punkte:

  • Stimmt der Fristbeginn (Warenerhalt bei Kaufverträgen, Vertragsschluss bei Dienstleistungen)?
  • Sind Name, Anschrift und idealerweise E-Mail des Unternehmers eindeutig genannt?
  • Liegt das Muster-Widerrufsformular bei oder ist es verlinkt?
  • Wer trägt die Rücksendekosten und ist das klar geregelt?
  • Werden Ausschlüsse korrekt und nicht zu pauschal benannt?
  • Wird zwischen gesetzlichem Widerruf und freiwilligem Umtausch sauber getrennt?
Ein typischer Praxis-Tipp: Stoßen Sie auf eine fehlerhafte oder fehlende Belehrung, läuft die Widerrufsfrist nach Paragraf 356 BGB maximal zwölf Monate und 14 Tage länger. Sie haben dann deutlich mehr Zeit, als das Dokument suggeriert.

Diese Hinweise sind allgemeine Informationen und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung im Einzelfall. Eine KI-Analyse prüft Ihre Widerrufsbelehrung in Sekunden auf Vollständigkeit, korrekten Fristbeginn und benachteiligende Klauseln.

Kritische Klauseln im Widerruf

Häufige Fragen

Was passiert bei einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung?
Eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung führt dazu, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Der Verbraucher kann dann auch nach 14 Tagen noch widerrufen, im schlimmsten Fall bis zu 12 Monate und 14 Tage.
Muss ich das gesetzliche Muster verwenden?
Nein, das Muster ist nicht verpflichtend, bietet aber Rechtssicherheit. Wer ein eigenes Muster verwendet, trägt das Risiko, dass es nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Bereit, Ihren Widerruf prüfen zu lassen?

Laden Sie Ihr Dokument hoch und erhalten Sie sofort eine detaillierte Risikoanalyse.

Jetzt Widerruf prüfen