Widerrufsbelehrung / Retourenbedingungen prüfen lassen
Unsere KI prüft Ihre Widerrufsbelehrung auf Vollständigkeit, korrekte Fristen, Einhaltung der gesetzlichen Mustervorlage und Abmahnrisiken.
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Was wird geprüft?
Verbraucherschutz
Widerrufsrecht, AGB-Kontrolle, Transparenzgebot
Formalia-Check
Pflichtangaben, formelle Anforderungen, Vollständigkeit
Fristen & Termine
Wichtige Fristen, Stichtage, Verfallfristen
Ungewöhnliche Klauseln
Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln
Was eine Widerrufsbelehrung ausmacht
Die Widerrufsbelehrung ist ein Pflichtdokument bei Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen. Sie informiert Verbraucher über ihr 14-tägiges Widerrufsrecht nach Paragraf 355 BGB und ist eng mit den Retourenbedingungen verknüpft. Typische Bestandteile sind:
- Beginn und Länge der Frist (in der Regel 14 Tage ab Erhalt der Ware bzw. Vertragsschluss bei Dienstleistungen)
- Name und ladungsfähige Anschrift des Unternehmers, an den der Widerruf zu richten ist
- Form des Widerrufs und ein Muster-Widerrufsformular nach Anlage 2 zu Artikel 246a EGBGB
- Rechtsfolgen: Rückerstattung, Tragung der Rücksendekosten, Wertersatz
- Ausnahmen vom Widerrufsrecht nach Paragraf 312g Absatz 2 BGB
Häufige Fehlerquellen und Risiko-Klauseln
Gerade hier schleichen sich oft Fehler ein, die das Dokument angreifbar machen oder Verbraucher benachteiligen:
- Falscher Fristbeginn: Wird die Frist schon ab Bestellung statt ab Warenerhalt angegeben, ist die Belehrung fehlerhaft. Eine unzureichende Belehrung verlängert die Widerrufsfrist erheblich (Paragraf 356 Absatz 3 BGB).
- Pauschale Ausschlüsse: Klauseln wie „Hygieneartikel und reduzierte Ware sind generell vom Umtausch ausgeschlossen" sind oft zu weit gefasst. Der Ausschluss für versiegelte Waren greift nur, wenn die Versiegelung tatsächlich entfernt wurde.
- Unzulässige Bedingungen: Forderungen nach Originalverpackung, ungetragenem Zustand oder vorheriger Anmeldung als zwingende Voraussetzung für den Widerruf widersprechen Paragraf 357 BGB.
- Wertersatz-Fallen: Wertersatz darf nur verlangt werden, wenn über das bloße Prüfen hinaus genutzt wurde und korrekt belehrt wurde.
- Verwechslung von gesetzlichem und freiwilligem Rückgaberecht: Kulanz-Rückgabe und gesetzlicher Widerruf werden gern vermischt, um echte Rechte zu verschleiern.
Worauf Sie konkret achten sollten
Prüfen Sie das Dokument anhand dieser Punkte:
- Stimmt der Fristbeginn (Warenerhalt bei Kaufverträgen, Vertragsschluss bei Dienstleistungen)?
- Sind Name, Anschrift und idealerweise E-Mail des Unternehmers eindeutig genannt?
- Liegt das Muster-Widerrufsformular bei oder ist es verlinkt?
- Wer trägt die Rücksendekosten und ist das klar geregelt?
- Werden Ausschlüsse korrekt und nicht zu pauschal benannt?
- Wird zwischen gesetzlichem Widerruf und freiwilligem Umtausch sauber getrennt?
Diese Hinweise sind allgemeine Informationen und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung im Einzelfall. Eine KI-Analyse prüft Ihre Widerrufsbelehrung in Sekunden auf Vollständigkeit, korrekten Fristbeginn und benachteiligende Klauseln.
Kritische Klauseln im Widerruf
Rückgabe-/Umtauschrecht
Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht im Laden. Online gilt 14-Tage-Widerrufsrecht. Kulanzregelungen sind freiwillig.
Transparenzgebot (AGB)
AGB-Klauseln müssen klar und verständlich formuliert sein (§ 307 Abs. 1 Satz 2 BGB). Intransparente Klauseln sind unwirksam.
Informationspflichten im E-Commerce
Online-Händler müssen Pflichtinformationen zu Preisen, Widerruf, Lieferung und Identität bereitstellen.
Häufige Fragen
Was passiert bei einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung?
Muss ich das gesetzliche Muster verwenden?
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