Dividenden-Rechner

Dividenden-Portfolio simulieren: Ausschüttung, Reinvestition, Wachstum, Steuer.

Deine Eingaben

Endkapital nach 20 Jahren
246.508,15 €
Davon 84.560,08 € netto-Dividenden (reinvestiert)

Aufschlüsselung Endkapital

Eingezahlt: 68.000 € (28%)Kursgewinne: 93.948 € (38%)Dividenden (reinvestiert): 84.560 € (34%)246.508,15 €Endkapital
  • Eingezahlt68.000 € (28%)
  • Kursgewinne93.948 € (38%)
  • Dividenden (reinvestiert)84.560 € (34%)

So wächst dein Portfolio über 20 Jahre

Portfolio im Zeitverlauf
  • Eingezahlt
  • Erträge
Start: 20.000 €Ende: 246.508 €

Annahme: 26,375 % Abgeltungssteuer (inkl. Soli) auf alle Brutto-Dividenden. Quellensteuer auf US-/internationale Dividenden ist nicht berücksichtigt — in der Praxis 15 % anrechenbar.

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du dein Ergebnis

< 50 €/Mon. Dividende
Aufbau-Phase
Klassisches Bild bei 15.000–20.000 € Portfolio mit 3 % Rendite. Konzentrier dich auf Sparrate und DRIP — die Dividende selbst ist hier noch Nebensache, der Zinseszins-Effekt zählt.
50–250 €/Mon.
Werdende Cashflow-Maschine
Bei einer Brutto-Rendite von 3,5 % entspricht das einem Portfolio von ca. 17.000–85.000 €. Sparer-Pauschbetrag (1.000 €/Jahr) wird relevant — Freistellungsauftrag stellen.
250–1.000 €/Mon.
Substanzieller Nebeneinkommen
Portfolio im sechsstelligen Bereich. Sparer-Pauschbetrag reicht nicht mehr — Abgeltungssteuer schlägt zu. Optimierung: thesaurierende ETFs für Steueraufschub, US-Aktien mit W-8BEN für 15 % statt 30 % Quellensteuer.
> 1.000 €/Mon.
Finanzielle Sicherheit
Cashflow deckt einen guten Teil der Lebenshaltung. Jetzt wird die Diversifikation (mind. 30–50 Titel oder breiter ETF) entscheidend, damit ein Dividendenausfall einer einzelnen Aktie keine Lücke reißt.
Netto-Dividende nach Abgeltungssteuer (26,375 %) liegt rund 25 % unter dem Brutto — bei Auslandsaktien zusätzlich anrechenbare Quellensteuer prüfen.

Dividenden-Investing — die wichtigsten Fakten

DAX-Dividendenrendite
~ 3,0 %
Stand 2026 (DAX 40)
Dividenden-Aristokraten US
> 25 J. Erhöhungen
P&G, Coca-Cola, J&J, 3M …
Abgeltungssteuer DE
26,375 %
25 % + Soli (5,5 %) + ggf. KiSt
Sparer-Pauschbetrag 2026
1.000 € / 2.000 €
Single / verheiratet — steuerfrei
Quellensteuer USA
15 % anrechenbar
mit W-8BEN-Formular vom Broker
Dividenden­wachstum Aristokraten
5–10 % p.a.
Inflations-Schutz + Realrendite

Beispielrechnung: 50.000 € Startkapital, 20 Jahre

Startkapital50.000 €
Sparrate300 €/Monat
Dividendenrendite3,5 %
Dividenden­wachstum5 % p.a.
Kurswachstum4 % p.a.
DRIPaktiv
Laufzeit20 Jahre
Brutto-Dividende im Jahr 20
~ 11.300 €/J.
Portfoliowert ca. 280.000 €
Die jährliche Dividende wächst von anfangs 1.750 € (3,5 % auf 50.000 €) auf über 11.000 €/Jahr — das ist mehr als das 6-fache. Hauptgründe: Sparrate (über 20 Jahre fließen 72.000 € Cash zu), Reinvestition der Dividenden (DRIP kauft jedes Quartal Aktien nach) und Dividendenwachstum (jährliche Erhöhungen). Netto bleibt nach 26,375 % Abgeltungssteuer ca. 8.300 €/Jahr — knapp 700 € pro Monat passives Einkommen.
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Typische Fehler bei der Eingabe

  • Yield Trap übersehen
    Eine Aktie mit 9 % Rendite klingt verlockend — meist ist sie aber stark gefallen, weil die Dividende auf Messers Schneide steht. Payout-Ratio (Dividende / Gewinn) prüfen: über 90 % ist riskant, über 100 % ist die Dividende nicht aus dem laufenden Geschäft gedeckt.
  • DRIP ohne Steueraspekt
    Auch bei DRIP fallen Abgeltungssteuer auf die Brutto-Dividende an — das Geld wird vor der Reinvestition versteuert. Heißt: dein „reinvestierter Cent" ist nur ~74 Cent wert. Thesaurierende ETFs schieben die Steuer auf (nur Vorabpauschale jährlich).
  • Zu wenig Diversifikation
    10 Dividenden-Aktien klingen viel — sind aber zu wenig. Faustregel: mindestens 20–25 Titel aus verschiedenen Branchen UND Regionen. Sonst reißt ein einziger Dividenden-Ausfall (z. B. Bayer 2024) ein Loch von 10 % in deinen Cashflow.
  • Quellensteuer ignoriert
    Bei US-Aktien zahlst du ohne W-8BEN-Formular 30 % statt 15 % Quellensteuer. Schweiz: 35 % statt 15 %. Per Broker antragsfähig, aber nicht automatisch. Bei 1.000 € US-Dividende kostet das Versäumnis 150 €/Jahr.

Wie funktioniert ein Dividenden-Portfolio?

Du kaufst Aktien, die regelmäßig einen Teil ihres Gewinns als Dividende ausschütten. Dividenden­wachstum (steigende Ausschüttungen) plus Kurssteigerung plus Reinvestition (DRIP) ergeben einen Zinseszins-Effekt: deine Dividenden kaufen weitere Aktien, die ihrerseits Dividenden zahlen.

Brutto-Dividende: Kapital · Dividendenrendite (jährlich)

Netto-Dividende: Brutto · (1 − 0,26375) — bei deutschem Broker und ohne Sparer-Pauschbetrag. Mit US-Quellensteuer kommen weitere 15 % hinzu, die mit der Abgeltungssteuer verrechnet werden.

Worauf achten?

  • Dividendenrendite ≠ Total Return: Eine 8-%-Rendite kann ein Warnsignal sein (Yield Trap).
  • Payout-Ratio prüfen: < 60 % zeigt nachhaltiges Wachstumspotenzial, > 90 % ist riskant.
  • Steuern optimieren: Sparer-Pauschbetrag (1.000 € / 2.000 €) durch Freistellungsauftrag nutzen.
  • Diversifikation: Min. 20 Aktien aus verschiedenen Branchen oder ein breit gestreuter Dividenden-ETF (z.B. iShares STOXX Global Select Dividend).
  • Reinvestition (DRIP): Macht im Endeffekt oft 30–50 % vom Endkapital aus — beim Sparen­anfang nicht abschalten.

So setzt du das praktisch um

  1. 1. Strategie wählen: Einzelaktien (mehr Aufwand, höhere Rendite) oder Dividenden-ETF (Set-and-forget, breiter gestreut). Für Anfänger: ETF.
  2. 2. Depot eröffnen: Günstige Order­gebühren und kostenlose Sparpläne sind Pflicht. Vergleichbares im Depot-Vergleich.
  3. 3. Rendite einordnen: Vergleiche mit dem Dividendenrendite-Rechner und der Total-Return-Rechnung im Renditerechner.
  4. 4. Steuer-Setup: Freistellungsauftrag stellen, W-8BEN bei Broker mit US-Aktien hinterlegen — sonst zahlst du 30 % statt 15 % Quellensteuer.
Tipp: Alte Banksparpläne, Bausparverträge oder klassische Lebens­versicherungen liefern oft 0,5–1,5 % — lass sie analysieren, bevor du das Geld lieber in Dividenden­aktien umschichtest: Vertrag analysieren →

Häufige Fragen

Mit Reinvestition (DRIP) oder ohne?
Mit Reinvestition wirken Dividenden wie ein Zinseszins — über 20+ Jahre macht das oft 30–50 % vom Endkapital aus. Ohne Reinvestition fließt das Geld auf dein Verrechnungskonto und wird oft suboptimal verwendet (oder ausgegeben).
Wie wirkt sich das Dividenden­wachstum aus?
Bei Dividenden-Aristokraten (z.B. Coca-Cola, Procter & Gamble) wächst die Ausschüttung jährlich um 5–10 %. Über 20 Jahre kann sich die Dividende dadurch vervierfachen — selbst ohne neue Käufe.
Was ist mit Steuern und Quellensteuer?
In Deutschland fallen 26,375 % Abgeltungssteuer auf Brutto-Dividenden an — bis 1.000 € (Single) bzw. 2.000 € (Verheiratet) Pauschbetrag. Bei US-Aktien zusätzlich 15 % Quellensteuer, die anrechenbar ist (mit W-8BEN automatisch via Broker).
Lohnt sich ein Dividenden-ETF gegenüber Einzelaktien?
Für die meisten Anleger: ja. Ein Dividenden-ETF (z.B. iShares STOXX Global Select Dividend, SPDR S&P US Dividend Aristocrats) kostet 0,3–0,5 % TER — dafür Diversifikation über 50–100 Titel und automatisches Rebalancing. Einzelaktien lohnen nur, wenn du gezielt höhere Rendite oder bestimmte Aristokraten willst.
Wann werden Dividenden ausgezahlt?
Deutsche Aktien meist 1× jährlich (nach Hauptversammlung im Mai/Juni). US-Aktien quartalsweise — viele US-Investoren bauen so einen monatlichen Cashflow. Manche ETFs schütten quartalsweise oder halbjährlich aus. Bei thesaurierenden ETFs bleibt das Geld im Fonds und kauft automatisch nach.
Wie viele Aktien brauche ich für 1.000 €/Mon. Dividende?
Bei einer Brutto-Rendite von 3,5 % brauchst du ca. 343.000 € Portfolio (1.000 €/Mon. × 12 / 3,5 % brutto). Netto sind das ca. 880 €/Mon., also für 1.000 € netto eher 390.000 €. Mit dynamisierten Sparraten und DRIP über 25 Jahre realistisch bei 600–800 €/Monat Sparrate.
Sollte ich auf hohe Dividendenrendite oder hohes Dividenden­wachstum setzen?
Für Anleger unter 50: Wachstum schlägt Höhe. Eine 3-%-Aktie mit 8 % Wachstum überholt eine 6-%-Aktie ohne Wachstum nach ca. 10–12 Jahren bei Yield on Cost. Für Rentner: aktuelle Höhe wichtiger, denn der Cashflow soll heute fließen.

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