Dividenden-Rechner
Dividenden-Portfolio simulieren: Ausschüttung, Reinvestition, Wachstum, Steuer.
Deine Eingaben
Aufschlüsselung Endkapital
- Eingezahlt68.000 € (28%)
- Kursgewinne93.948 € (38%)
- Dividenden (reinvestiert)84.560 € (34%)
So wächst dein Portfolio über 20 Jahre
- Eingezahlt
- Erträge
Annahme: 26,375 % Abgeltungssteuer (inkl. Soli) auf alle Brutto-Dividenden. Quellensteuer auf US-/internationale Dividenden ist nicht berücksichtigt — in der Praxis 15 % anrechenbar.
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du dein Ergebnis
Dividenden-Investing — die wichtigsten Fakten
Beispielrechnung: 50.000 € Startkapital, 20 Jahre
Typische Fehler bei der Eingabe
- Yield Trap übersehenEine Aktie mit 9 % Rendite klingt verlockend — meist ist sie aber stark gefallen, weil die Dividende auf Messers Schneide steht. Payout-Ratio (Dividende / Gewinn) prüfen: über 90 % ist riskant, über 100 % ist die Dividende nicht aus dem laufenden Geschäft gedeckt.
- DRIP ohne SteueraspektAuch bei DRIP fallen Abgeltungssteuer auf die Brutto-Dividende an — das Geld wird vor der Reinvestition versteuert. Heißt: dein „reinvestierter Cent" ist nur ~74 Cent wert. Thesaurierende ETFs schieben die Steuer auf (nur Vorabpauschale jährlich).
- Zu wenig Diversifikation10 Dividenden-Aktien klingen viel — sind aber zu wenig. Faustregel: mindestens 20–25 Titel aus verschiedenen Branchen UND Regionen. Sonst reißt ein einziger Dividenden-Ausfall (z. B. Bayer 2024) ein Loch von 10 % in deinen Cashflow.
- Quellensteuer ignoriertBei US-Aktien zahlst du ohne W-8BEN-Formular 30 % statt 15 % Quellensteuer. Schweiz: 35 % statt 15 %. Per Broker antragsfähig, aber nicht automatisch. Bei 1.000 € US-Dividende kostet das Versäumnis 150 €/Jahr.
Wie funktioniert ein Dividenden-Portfolio?
Du kaufst Aktien, die regelmäßig einen Teil ihres Gewinns als Dividende ausschütten. Dividendenwachstum (steigende Ausschüttungen) plus Kurssteigerung plus Reinvestition (DRIP) ergeben einen Zinseszins-Effekt: deine Dividenden kaufen weitere Aktien, die ihrerseits Dividenden zahlen.
Brutto-Dividende: Kapital · Dividendenrendite (jährlich)
Netto-Dividende: Brutto · (1 − 0,26375) — bei deutschem Broker und ohne Sparer-Pauschbetrag. Mit US-Quellensteuer kommen weitere 15 % hinzu, die mit der Abgeltungssteuer verrechnet werden.
Worauf achten?
- Dividendenrendite ≠ Total Return: Eine 8-%-Rendite kann ein Warnsignal sein (Yield Trap).
- Payout-Ratio prüfen: < 60 % zeigt nachhaltiges Wachstumspotenzial, > 90 % ist riskant.
- Steuern optimieren: Sparer-Pauschbetrag (1.000 € / 2.000 €) durch Freistellungsauftrag nutzen.
- Diversifikation: Min. 20 Aktien aus verschiedenen Branchen oder ein breit gestreuter Dividenden-ETF (z.B. iShares STOXX Global Select Dividend).
- Reinvestition (DRIP): Macht im Endeffekt oft 30–50 % vom Endkapital aus — beim Sparenanfang nicht abschalten.
So setzt du das praktisch um
- 1. Strategie wählen: Einzelaktien (mehr Aufwand, höhere Rendite) oder Dividenden-ETF (Set-and-forget, breiter gestreut). Für Anfänger: ETF.
- 2. Depot eröffnen: Günstige Ordergebühren und kostenlose Sparpläne sind Pflicht. Vergleichbares im Depot-Vergleich.
- 3. Rendite einordnen: Vergleiche mit dem Dividendenrendite-Rechner und der Total-Return-Rechnung im Renditerechner.
- 4. Steuer-Setup: Freistellungsauftrag stellen, W-8BEN bei Broker mit US-Aktien hinterlegen — sonst zahlst du 30 % statt 15 % Quellensteuer.
Häufige Fragen
Mit Reinvestition (DRIP) oder ohne?
Wie wirkt sich das Dividendenwachstum aus?
Was ist mit Steuern und Quellensteuer?
Lohnt sich ein Dividenden-ETF gegenüber Einzelaktien?
Wann werden Dividenden ausgezahlt?
Wie viele Aktien brauche ich für 1.000 €/Mon. Dividende?
Sollte ich auf hohe Dividendenrendite oder hohes Dividendenwachstum setzen?
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