Aktien-Depot vs. ETF-Depot — wo ist der Unterschied?
Technisch: keiner — jedes Wertpapierdepot kann beides. Praktisch: Anbieter unterscheiden sich in Sparplan-Konditionen (für ETFs wichtig) und Order-Gebühren (für Einzel-Aktien wichtig).
ETF-RatgeberAuf welche Kosten achten?
Depotführung (idealerweise 0 €), Order-Provision (Pauschal vs. prozentual), ETF-Sparplan-Kosten (oft kostenlos), Spreads (bei Direkthandel-Anbietern). Steuerliches: Quellensteuer auf US-Dividenden.
ETF-Kosten-VergleichJunior-Depot für Kinder
Mit 50 €/Monat über 18 Jahre bei 7 % Rendite ergeben sich ca. 22.000 € — ein echtes Vermögen für die Volljährigkeit. Kinder haben einen eigenen Sparer-Pauschbetrag, viele Junior-Depots sind kostenlos.
Junior-Depot vergleichenRobo-Advisor: bequem, aber teurer
Robo-Advisor übernehmen die Asset-Allocation und Rebalancing automatisch — kostet 0,5–1 % p.a. Service-Gebühr. Sinnvoll, wenn Sie sich nicht selbst kümmern wollen; teurer als ein eigener ETF-Sparplan.
Robo-Advisor vergleichenCrowdinvesting: Renditechance mit Totalverlust-Risiko
Nachrang-Darlehen in Immobilien-Projekte oder Startups versprechen 4–7 % Rendite — bei Pleite des Projekts ist aber Totalverlust möglich. Maximal 5 % des liquiden Vermögens, breit gestreut.
Crowdinvesting-PlattformenSparplan-Anbieter mit Aktion verstehen
Viele Broker werben mit "kostenlosen" Sparplänen — meist nur auf einer ETF-Auswahl und/oder zeitlich begrenzt. Lesen Sie das Kleingedruckte, bevor Sie das ganze Depot umziehen.
Steuerfreibetrag clever nutzen
Der Sparer-Pauschbetrag (1.000 €/Person, 2.000 €/Paar) muss aktiv beim Broker eingerichtet werden — Freistellungsauftrag. Sonst zahlt der Broker pauschal Abgeltungssteuer ab.
Freibetrag optimieren