Stromkosten-Rechner

Trag deinen Jahresverbrauch (kWh) und den Arbeitspreis (€/kWh) ein — der Rechner zeigt dir die monatlichen und jährlichen Kosten plus den Vergleich zu typischen Tarifszenarien.

Monatliche Kosten
82,83 €
Jährliche Kosten
994,00 €
Aufschlüsselung
Arbeitspreis: 850,00 € · 86%Grundpreis: 144,00 €
Mögliche Ersparnis: Bei einem Tarif mit 4 ct/kWh weniger Arbeitspreis sparst du ungefähr 100,00 € pro Jahr — abhängig vom Anbieter und der Tarif-Bonus-Struktur. Im Tarif-Vergleich findest du aktuelle Angebote für deine Postleitzahl.

Hinweis: Steuern, Abgaben und Umlagen sind im Arbeitspreis enthalten, wenn du den Brutto-Wert eingibst. Bei Netto-Eingabe rechnet der Tarif deutlich höher.

So liest du deine Strom­rechnung

unter 800 €/Jahr
Effizient
Single-Haushalt im normalen Verbrauchs­bereich oder Paar mit sehr bewusster Nutzung. Bei diesem Niveau bringt ein Anbieter-Wechsel typischerweise nur 100–200 € Ersparnis — Hebel liegt eher bei größeren Effizienz-Investitionen.
1.000–1.500 €/Jahr
Marktüblich
Paar oder Familie im Standard-Verbrauch. Anbieter-Wechsel bringt 200–400 € Ersparnis pro Jahr, fast immer lohnenswert. Achtung bei Boni-Tarifen: Folge­konditionen prüfen.
1.500–2.500 €/Jahr
Spürbar hoch
Familie mit hohem Verbrauch oder Single mit Strom-Heizung. Doppelter Hebel: Anbieter wechseln (300–500 € Ersparnis) + Effizienz prüfen (Kühlschrank, Standby, LED).
über 2.500 €/Jahr
Reduktions-Potenzial groß
Wahrscheinlich Wärme­pumpe, Strom­heizung oder E-Auto plus großer Haushalt. Photo­voltaik mit Speicher lohnt sich auf 10 Jahre fast immer — Amortisation oft schon nach 8–10 Jahren.
Werte enthalten Arbeits- und Grundpreis. Stand 2026: Grundversorger ø 38 ct/kWh, Sondertarife ab 24 ct/kWh.

Beispielrechnung: 3-Personen-Haushalt

Jahres­verbrauch3.500 kWh
Arbeitspreis32 ct/kWh
Grundpreis13 €/Monat (156 €/Jahr)
Stromkosten gesamt
1.276 €/Jahr
Monatlich: 106 € — davon 88 € Arbeitspreis + 13 € Grundpreis
3.500 kWh × 0,32 €/kWh = 1.120 € + 156 € Grundpreis = 1.276 €. Bei einem Wechsel auf 26 ct/kWh und 9 €/Monat Grundpreis kommst du auf 3.500 × 0,26 + 108 = 1.018 € — eine Ersparnis von 258 € pro Jahr ohne Verhaltens­änderung. Tipp: Anbieter-Vergleich + 2 Jahre Preisgarantie + max. 12 Monate Mindestlaufzeit.
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Typische Fehler bei der Eingabe

  • Nur den Arbeitspreis verglichen
    Manche „günstige" Tarife haben Arbeitspreise ab 22 ct/kWh, aber 25 €/Monat Grundpreis. Bei kleinen Verbräuchen (Single, 1.500 kWh) wird der Tarif damit teurer als ein 28-ct-Tarif mit 10 € Grundpreis. Immer beide Komponenten gegenrechnen.
  • Bonus als dauerhafte Ersparnis verbucht
    Neukunden-Bonus (oft 50–200 €) gilt nur für das erste Jahr. Im zweiten Jahr greift der Normaltarif — der oft teurer als die Grundversorgung ist. Tarif­wechsel zur Hälfte der Laufzeit einplanen oder Tarif mit Folge­garantie wählen.
  • Falscher Verbrauchs­wert eingegeben
    Viele schätzen ihren Verbrauch zu niedrig. Realität prüfen: Letzte Jahres­abrechnung des Versorgers oder Zähler­stand-Diff. Wer 2.500 kWh eingibt, real aber 3.500 kWh verbraucht, unter­schätzt die Kosten um 280 €.
  • Brutto vs. Netto verwechselt
    Die ausgewiesenen ct/kWh-Werte enthalten in Deutschland immer schon die MwSt. Wer Netto-Preise mit Brutto-Preisen vergleicht (z. B. Gewerbe-Angebot vs. Haushaltstarif), kommt auf falsche Werte. Beim Wechsel: immer auf gleicher Basis (brutto) vergleichen.

Stromvertrag: Preisanpassung wirksam?

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Bonusbedingungen, Mindestlaufzeit, Preisanpassungsklauseln — viele Stromverträge enthalten unwirksame Passagen. KI-Check zeigt dir, was rechtens ist.

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Welcher Verbrauch ist normal?

Faustregel für Single-Haushalte: 1.500–2.000 kWh/Jahr. Paare ohne Kinder liegen bei 2.500–3.000 kWh, vier Personen bei rund 4.000–5.000 kWh. Wer mit Strom heizt oder ein E-Auto lädt, kann deutlich darüber liegen.

Was ist der Arbeitspreis?

Der Arbeitspreis (Cent pro kWh) ist nur einer von zwei Kostenblöcken. Hinzu kommt der Grundpreis (€/Jahr). Bei kleinen Verbräuchen dominiert der Grundpreis — bei großen der Arbeitspreis. Der Rechner verarbeitet beides.

Vor dem Wechsel: Vertrag prüfen

Bevor du wechselst, sollte dein bestehender Vertrag geprüft werden — Mindestlaufzeit, Bonus-Bedingungen, Sonderkündigungsrecht. Lade deinen Vertrag bei VertragLotse hoch, unsere KI analysiert ihn in wenigen Sekunden.

Häufige Fragen zum Stromkosten-Rechner

Wie setzt sich mein Strompreis zusammen?

Der Strompreis besteht aus Arbeitspreis (Cent pro kWh) und Grundpreis (€ pro Jahr). Im Arbeitspreis stecken Energiebeschaffung, Netzentgelte, Konzessionsabgabe, EEG-Umlage (seit 2022 entfallen), Stromsteuer und Mehrwertsteuer. Steueranteil und Abgaben machen ca. 40–50 % vom Endpreis aus.

Was ist ein normaler Stromverbrauch in Deutschland?

Single-Haushalt: 1.500–2.000 kWh/Jahr. Paar: 2.500–3.000 kWh. Familie mit 2 Kindern: 4.000–5.000 kWh. Wer mit Strom heizt: + 2.000–6.000 kWh. E-Auto-Laden: + 3.000–4.000 kWh bei 15.000 km/Jahr. Wärmepumpe: + 4.000–8.000 kWh.

Wie kann ich Stromkosten konkret senken?

Anbieter wechseln (Ersparnis 200–500 €/Jahr realistisch), LED statt Halogen (60–80 % weniger Beleuchtungs­strom), Kühlschrank A+++ statt B (200 €/Jahr Differenz), Standby vermeiden (5–10 % vom Gesamtverbrauch), Waschmaschine 30 °C statt 60 °C (halbierter Strombedarf pro Waschgang).

Lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters?

Fast immer. Grundversorger-Tarife sind 2026 oft 30–45 ct/kWh, Discount-Anbieter ab 24–30 ct/kWh. Auf 3.000 kWh Verbrauch bedeutet das 200–500 € Ersparnis im ersten Jahr — Boni eingerechnet sogar mehr. Vorsicht aber bei Boni-Tarifen mit langer Mindestlaufzeit und ohne Folge-Konditionen.

Was ist mit der Strompreis­bremse / Preisanpassungs­klausel?

Die Strompreis­bremse von 2023/2024 ist Ende 2024 ausgelaufen. Preisanpassungs­klauseln in Verträgen müssen aber transparent und nachvollziehbar sein — pauschale „Wir können den Preis jederzeit anpassen"-Klauseln sind nach BGH-Urteil unwirksam. Im Zweifel KI-Vertrag­check nutzen.

Wann lohnt sich eine eigene Photovoltaik-Anlage?

Ab ca. 3.000 kWh Verbrauch und Eigenheim mit Süd-/Ost-/West-Dach. Anschaffung 12.000–25.000 € (inkl. Speicher) amortisiert sich in 10–15 Jahren bei aktuellen Strompreisen. Mit Wärme­pumpe oder E-Auto verkürzt sich die Amortisation auf 7–10 Jahre.

Was bedeutet „Ökostrom" wirklich?

Echter Ökostrom kommt aus erneuerbaren Quellen und investiert in deren Ausbau — z. B. ok-power- oder Grüner-Strom-Label. Viele „Öko"-Tarife großer Versorger kaufen aber nur RECS-Zertifikate aus Norwegen — der physische Strom bleibt unverändert. Auf Label achten, nicht auf Marketing.

Wie hoch ist der Stromsteuer-Anteil 2026?

Stromsteuer: 2,05 ct/kWh (Standard) bzw. 0,05 ct/kWh (produzierendes Gewerbe ab 2025). Dazu MwSt. 19 % auf den Gesamtpreis, Konzessionsabgabe 1,32–2,39 ct/kWh, Netzentgelte regional 6–12 ct/kWh. Insgesamt ca. 40–50 % des Endpreises sind Steuern und Abgaben.