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Stand: 16.05.2026Partner: Financeads

Sterbegeldversicherung-Vergleich
Vergleich 2026

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  • Unverbindlich vergleichen — kein Kontakt-Abo, keine Vorab-Registrierung
  • Optional: KI-Vertragscheck des bestehenden Vertrags ergänzend

Eine Sterbegeldversicherung deckt die Beerdigungskosten — typisch 5.000–15.000 €. Sinnvoll, wenn Sie Hinterbliebene nicht belasten wollen und keine eigenen Ruecklagen haben. Aber: Wartezeit beachten. KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.

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Vor dem Wechsel: Bestehenden Vertrag prüfen lassen

Bevor Sie einen neuen Tarif abschließen, prüft unsere KI Ihren aktuellen Vertrag auf Mindestlaufzeit, automatische Verlängerung und Sonderkündigungsrecht.

Wer braucht Sterbegeld?

Sinnvoll, wenn:

  • Sie keine Lebensversicherung haben
  • Ihre Ruecklagen nicht ausreichen
  • Sie älter sind und Risikoleben zu teuer wäre
  • Sie Familie/Hinterbliebene nicht belasten wollen
Nicht sinnvoll, wenn:
  • Sie ausreichende Ruecklagen haben (alternativ ein Sparkonto für Beerdigung)
  • Sie noch jung und Risikoleben deutlich günstiger wäre
  • Sie eine Lebensversicherung mit Auszahlung haben

Wartezeit verstehen

Die meisten Sterbegeldversicherungen haben gestaffelte Wartezeit:

  • Bei Tod in den ersten 24–36 Monaten: nur Beitragsrueckzahlung
  • Bei Unfall-Tod: oft sofortiger Schutz
  • Volle Leistung erst nach 24–36 Monaten
Bei aelteren Versicherten (60+) sind die Wartezeiten besonders relevant.

Alternative: Beerdigungs-Vorsorge / Bestatter-Konto

Statt einer Versicherung können Sie das Geld auch auf ein Sperr-Konto bei einem Bestatter einzahlen — ohne Wartezeit, transparente Kosten.

Bestehenden Vertrag prüfen lassen

Aelter abgeschlossene Sterbegeldvertraege haben oft hohe Kostenanteile — die Rendite ist meist gering. Unsere KI-Vertragsanalyse zeigt Ihnen, ob der Vertrag noch attraktiv ist.

Sterbegeldversicherung — Bestattungskosten abdecken

Auf einen Blick
  • Versicherungssumme: 2.500–15.000 €
  • GKV-Sterbegeld abgeschafft 2004
  • Bestattungskosten: 3.000–8.000 €

Die Sterbegeldversicherung ist eine Kapitallebensversicherung mit kleiner Versicherungssumme (typisch 2.500–15.000 €), die die Bestattungskosten der Angehörigen abdeckt. Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung gibt es immer eine Auszahlung — nur der Zeitpunkt ist offen.

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt seit 2004 KEIN Sterbegeld mehr. Die Bestattungskosten (Beerdigung, Sarg, Friedhof, Grabpflege) summieren sich auf 3.000–8.000 € — Angehörige sollen damit nicht überrascht werden.

Beitragsstruktur — Kalkulation lohnt

Sterbegeldversicherungen sind oft TEURER als die Versicherungssumme — d.h. du zahlst über die Laufzeit mehr ein als du am Ende bekommst. Beispiel: 50-Jähriger zahlt 30 Jahre lang je 25 €/Monat = 9.000 € für 6.000 € Versicherungssumme.

Warum lohnt sich das trotzdem?

Aufschub-Lösung: Bei vollständiger Beitragszahlung ist die Police "frei" — Angehörige müssen nichts mehr aufbringen • Bei frühem Tod: Auszahlung vor vollständiger Beitragszahlung — z.B. nach 5 Jahren = großes Plus für Angehörige • Psychologische Sicherheit: Wer weiss, dass seine Bestattung "bezahlt" ist, hat weniger Sorgen

Alternativen: Sparbuch, Tagesgeld oder ETF für Bestattungs-Spar-Vermögen — oft renditestärker, aber weniger sicher (Angehörige müssen auf die Konten zugreifen können).

Gesundheitsprüfung — ja oder nein?

Zwei Tarif-Varianten:

Mit Gesundheitsprüfung: günstigere Beiträge, sofortiger Versicherungsschutz, aber Annahme nur bei guter Gesundheit • Ohne Gesundheitsprüfung: keine Annahmeverweigerung, dafür Wartezeit (oft 3 Jahre — wenn Tod vor Ablauf, nur Auszahlung der eingezahlten Beiträge plus Zinsen)

Für gesunde Senioren bis 65: Tarif mit Gesundheitsprüfung. Für Senioren mit Vorerkrankungen oder ab 75: oft nur Tarif ohne Gesundheitsprüfung möglich.

Sterbegeldversicherung — Beitragsbeispiele

Alter bei AbschlussVersicherungssummeMonatsbeitragGesamtaufwand (bis 85)
50 Jahre5.000 €15–25 €6.300–10.500 €
50 Jahre10.000 €30–50 €12.600–21.000 €
60 Jahre5.000 €25–40 €7.500–12.000 €
60 Jahre10.000 €50–80 €15.000–24.000 €
70 Jahre5.000 €45–70 €8.100–12.600 €
70 Jahre10.000 €90–140 €16.200–25.200 €

Bei 50-Jährigem mit 5.000 € Summe: Über 35 Jahre Beiträge = 6.300–10.500 € — Gesamtaufwand übersteigt Auszahlung oft deutlich. Trotzdem für viele Senioren psychologisch sinnvoll.

Sterbegeld-Tipps

  1. Vor Abschluss alternative Geldanlage (Tagesgeld, ETF) durchrechnen.
  2. Bei gutem Gesundheitszustand: Tarif mit Gesundheitsprüfung — günstiger.
  3. Bei Vorerkrankungen / hohem Alter: Tarif ohne Gesundheitsprüfung, Wartezeit beachten.
  4. Versicherungssumme realistisch wählen — 5.000–10.000 € deckt durchschnittliche Bestattung.
  5. Versicherungsnehmer und Bezugsperson ggf. mit Steuerberater abstimmen — Erbschaftssteuer-Optimierung.
  6. Im Todesfall: Police und Beerdigungsinstitut frühzeitig informieren — direkter Auszahlungs-Antrag.

Wann lohnt sich der Vergleich?

  • Beim Renteneintritt — Bestattungskosten-Planung
  • Bei Diagnose schwerer Erkrankung — Tarif ohne Gesundheitsprüfung suchen
  • Bei Pflegebedürftigkeit — eigene Bestattung absichern
  • Bei Wegfall des Ehepartners — Single-Tarif neu kalkulieren

Häufige Fragen

Was kostet eine Beerdigung?#
In Deutschland 5.000–15.000 €, je nach Region und Wuenschen. Feuerbestattung günstiger, Erdbestattung teurer, Friedhofs-Gebühren regional sehr unterschiedlich.
Wann zahlt die Versicherung?#
In den meisten Tarifen erst nach 24–36 Monaten Wartezeit voll, bei Unfall-Tod sofort. Vorher meist nur Beitragsrueckzahlung.
Lohnt sich Sterbegeld überhaupt?#
Bei aelteren Versicherten meist nicht — die eingezahlten Prämien können den Auszahlungsbetrag uebersteigen. Ein Sperrkonto bei einem Bestatter oder Sparplan ist meist besser.
Redaktionell geprüft von der VertragLotse-Redaktion
Zuletzt aktualisiert:
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