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AGB eines Shops / Marketplace prüfen lassen

Unsere KI prüft Ihre Shop-AGB auf Rechtskonformität, verbraucherfreundliche Formulierungen, korrekte Widerrufsbelehrung und Abmahnrisiken.

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Was wird geprüft?

Verbraucherschutz

Widerrufsrecht, AGB-Kontrolle, Transparenzgebot

Haftung & Gewährleistung

Haftungsbegrenzungen, Gewährleistung, Schadensersatz

Laufzeit & Kündigung

Laufzeit, Verlängerung, Kündigungsfristen, Sonderkündigung

Zahlung & Verzug

Zahlungsfristen, Mahnkosten, Verzugszinsen

Formalia-Check

Pflichtangaben, formelle Anforderungen, Vollständigkeit

Ungewöhnliche Klauseln

Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln

Was AGB eines Online-Shops ausmachen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Online-Shops oder Marketplace sind das rechtliche Fundament jedes Kaufvorgangs im Netz. Sie regeln, wie ein Vertrag zwischen Händler und Kunde zustande kommt, welche Pflichten beide Seiten haben und was bei Lieferproblemen, Mängeln oder Rückgaben gilt. Typische Bestandteile sind Geltungsbereich, Vertragsschluss, Preise und Versandkosten, Zahlungsbedingungen, Lieferung und Lieferzeiten, Eigentumsvorbehalt, Gewährleistung sowie eine separate Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular.

Bei einem Marketplace kommt eine Besonderheit hinzu: Hier verkauft oft nicht der Plattformbetreiber selbst, sondern Drittanbieter. Saubere AGB machen transparent, wer eigentlich Vertragspartner wird und wer für Lieferung und Reklamation haftet. Wer ein solches Dokument erhält, sollte es nicht blind abnicken, sondern auf Vollständigkeit und Fairness prüfen.

Häufige Problem- und Risikoklauseln

Gerade bei AGB im E-Commerce schleichen sich regelmäßig unwirksame oder verbraucherfeindliche Klauseln ein:

  • Fehlerhafte Widerrufsbelehrung: Das 14-tägige Widerrufsrecht (§ 355 BGB) und die Informationspflichten nach EGBGB sind zwingend. Eine verkürzte Frist oder ein fehlendes Muster-Widerrufsformular ist unzulässig.
  • Unzulässige Versandkostenregelungen bei Rückgabe: Wer dem Kunden pauschal alle Rücksendekosten aufbürdet, ohne korrekt darüber zu informieren, riskiert eine unwirksame Klausel.
  • Gewährleistungsausschluss: Die gesetzliche Mängelhaftung (§§ 434 ff. BGB) lässt sich gegenüber Verbrauchern nicht ausschließen oder unter ein Jahr verkürzen.
  • Intransparente Vertragsschluss-Klauseln: Es muss klar sein, ob die Produktdarstellung ein bindendes Angebot oder nur eine Aufforderung ist und wann der Kaufvertrag tatsächlich entsteht.
  • DSGVO-Vermischung: AGB ersetzen keine Datenschutzerklärung. Werden Datenverarbeitungs-Klauseln in die AGB gepackt, ist das oft ein Warnzeichen für unsaubere Gestaltung.
Überraschende Klauseln, die der Kunde nicht erwarten musste, werden nach § 305c BGB gar nicht erst Vertragsbestandteil. Unangemessene Benachteiligungen sind nach § 307 BGB unwirksam.

Worauf Sie konkret achten sollten

  • Stimmt die Widerrufsfrist (14 Tage) und liegt ein Muster-Widerrufsformular bei?
  • Sind Gesamtpreis inklusive Steuern sowie Versandkosten klar ausgewiesen?
  • Wird der Vertragspartner beim Marketplace eindeutig benannt?
  • Bleibt die zweijährige Gewährleistung gegenüber Verbrauchern unangetastet?
  • Gibt es eine zulässige Gerichtsstands- und Rechtswahlklausel ohne Verbraucherbenachteiligung?
  • Ist auf die OS-Plattform der EU und die Verbraucherschlichtung hingewiesen?
Praxis-Tipp: Achten Sie auf Klauseln, die Haftung pauschal komplett ausschließen. Für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit ist ein Haftungsausschluss unwirksam. Ein solcher Pauschalsatz deutet auf veraltete oder kopierte AGB hin.

Dieser Text bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Dokument fair und rechtskonform formuliert ist, prüft eine KI-Analyse die einzelnen Klauseln in Sekunden und macht problematische Passagen sichtbar.

Kritische Klauseln im Shop-AGB

Häufige Fragen

Warum sollte ich meine Shop-AGB prüfen lassen?
Fehlerhafte AGB können zu teuren Abmahnungen führen. Typische Problemfelder sind das Widerrufsrecht, Haftungsausschlüsse, Gewährleistungsregelungen und Datenschutzklauseln.
Welche Pflichtangaben müssen in Shop-AGB stehen?
Neben allgemeinen Geschäftsbedingungen benötigen Online-Shops eine korrekte Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung, Impressum und Informationen zur OS-Plattform der EU.
Wie oft sollte ich meine AGB aktualisieren?
Mindestens jährlich und bei jeder relevanten Gesetzesänderung. Die KI-Prüfung hilft, veraltete Klauseln zu identifizieren.

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