🔒DSGVO & ComplianceDocCheck

Cookie-Banner / Consent-Setup prüfen lassen

Unsere KI analysiert Ihr Cookie-Consent-Setup auf TTDSG/DSGVO-Konformität, echte Einwilligung, korrekte Kategorisierung und Dark Patterns.

Jetzt Cookie-Check prüfen

PDF hochladen - KI-Analyse in Sekunden - Risikobewertung erhalten

Einzelanalyse ab 2,99 € · Mit Abo oder Coin-Paket günstiger

Vertrag hochladen

Was wird geprüft?

DSGVO-Compliance

Datenschutzerklärung, Cookie-Consent, AVV-Vollständigkeit

Formalia-Check

Pflichtangaben, formelle Anforderungen, Vollständigkeit

Ungewöhnliche Klauseln

Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln

Was ein Cookie-Banner leisten muss

Ein Cookie-Banner ist kein dekoratives Pop-up, sondern das rechtliche Werkzeug, mit dem eine Website die Einwilligung der Nutzer in nicht notwendige Cookies und Tracking-Technologien einholt. Maßgeblich sind dabei zwei Regelwerke gleichzeitig: das TDDDG (Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, frühere TTDSG-Regelung), das den Zugriff auf Endgeräte regelt, sowie die DSGVO, die festlegt, wann eine Einwilligung wirksam ist. Typische Bestandteile eines korrekten Consent-Layers sind: eine klare Information über Zweck und Anbieter der Cookies, gleichwertige Buttons für Zustimmung und Ablehnung, eine granulare Auswahl nach Kategorien (notwendig, Statistik, Marketing) sowie ein jederzeit erreichbarer Widerrufsmechanismus.

Häufige Fehlerquellen und Risiko-Klauseln

Gerade hier liegen viele Banner rechtlich daneben. Diese Muster tauchen besonders oft auf:

  • Vorausgewählte Häkchen: Bereits aktivierte Checkboxen für Marketing- oder Statistik-Cookies sind unzulässig. Nach Art. 4 Nr. 11 DSGVO muss eine Einwilligung durch eine aktive Handlung erfolgen, nicht durch Untätigkeit.
  • Fehlender Ablehnen-Button auf erster Ebene: Wenn nur „Alle akzeptieren" prominent erscheint und das Ablehnen mehrere Klicks tiefer versteckt ist, fehlt die nach Art. 7 Abs. 4 DSGVO geforderte Freiwilligkeit.
  • Nudging durch Farbgestaltung: Ein grell hervorgehobener Zustimmen-Button neben einem ausgegrauten Ablehnen-Button gilt als unzulässige Beeinflussung (Dark Pattern).
  • Cookies vor der Einwilligung: Werden Tracking-Skripte schon beim Seitenaufruf geladen, bevor der Nutzer zugestimmt hat, liegt ein Verstoß gegen das TDDDG vor.
  • Bündelung mit Vertragsleistungen: Eine Einwilligung, die an die Nutzung des Dienstes gekoppelt ist („Kopplungsverbot"), ist regelmäßig unwirksam.

Worauf Sie konkret achten sollten

Beim Prüfen eines Cookie-Banners helfen folgende Prüfpunkte:

  • Sind Akzeptieren und Ablehnen gleichrangig dargestellt (Größe, Farbe, Position)?
  • Lässt sich die Einwilligung so einfach widerrufen wie erteilen, etwa über ein dauerhaft sichtbares Fingerprint-Symbol?
  • Werden Drittlanddatentransfers (z. B. in die USA) und die jeweiligen Empfänger transparent benannt?
  • Ist die Speicherdauer der einzelnen Cookies konkret angegeben?
  • Gibt es eine nachvollziehbare Dokumentation der Einwilligung (Consent-Log) als Nachweis nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO?

Praxis-Tipp

Ein verbreiteter Fehler ist das Scheinargument „berechtigtes Interesse" für Marketing-Cookies. Für nicht notwendige Cookies ist nahezu immer eine echte Einwilligung erforderlich – das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO trägt hier in der Regel nicht. Prüfen Sie außerdem, ob das Banner nach einem Widerruf tatsächlich alle gesetzten Cookies löscht und nicht nur künftige blockiert.

Diese Hinweise sind allgemeine Information und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Banner sauber gestaltet ist: Eine KI-gestützte Analyse prüft die typischen Schwachstellen in Sekunden und macht problematische Stellen sichtbar.

Kritische Klauseln im Cookie-Check

Häufige Fragen

Was muss ein rechtskonformer Cookie-Banner enthalten?
Ein konformer Banner muss über die verwendeten Cookies informieren, eine echte Wahlmöglichkeit bieten (Annehmen/Ablehnen gleichwertig), und darf keine vorausgewählten Checkboxen verwenden.
Was sind Dark Patterns bei Cookie-Bannern?
Dark Patterns sind Designtricks, die Nutzer zur Einwilligung manipulieren, z. B. versteckte Ablehnen-Buttons, farbliche Hervorhebung von "Alle akzeptieren" oder Nudging durch aufwendige Ablehnungsprozesse.

Bereit, Ihren Cookie-Check prüfen zu lassen?

Laden Sie Ihr Dokument hoch und erhalten Sie sofort eine detaillierte Risikoanalyse.

Jetzt Cookie-Check prüfen