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Provisions- / Partner- / Affiliate-Vertrag prüfen lassen

Unsere KI prüft Ihren Partnervertrag auf ausgewogene Gewinnverteilung, klare Verantwortlichkeiten und faire Ausstiegs- und Abfindungsregelungen.

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Was wird geprüft?

Laufzeit & Kündigung

Laufzeit, Verlängerung, Kündigungsfristen, Sonderkündigung

Zahlung & Verzug

Zahlungsfristen, Mahnkosten, Verzugszinsen

Beschränkungen & Verbote

Wettbewerbsverbot, Nutzungsrechte, Untervermietung, Haustiere

Leistung & Abnahme

Leistungspflichten, Scope, Abnahme, SLA

Ungewöhnliche Klauseln

Outlier-Detection: ungewöhnliche, unklare oder überraschende Klauseln

Was einen Provisions- und Partnervertrag ausmacht

Ein Provisions-, Affiliate- oder Partnervertrag regelt die erfolgsabhängige Vergütung zwischen zwei selbstständigen Unternehmen: Ein Partner (Publisher, Vermittler, Affiliate) vermittelt Kunden, Leads oder Verkäufe, der Auftraggeber (Merchant, Advertiser) zahlt dafür eine Provision. Anders als beim Arbeitsvertrag fehlt das Weisungsverhältnis - es gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit, weshalb individuelle Vereinbarungen weit reichen.

Typische Bestandteile sind:

  • Provisionsmodell: Pay-per-Sale, Pay-per-Lead, Pay-per-Click oder Lifetime-Provisionen
  • Tracking- und Attributionsregeln (Cookie-Laufzeit, Last-Click vs. First-Click)
  • Storno- und Rückbelastungsklauseln bei Retouren oder Zahlungsausfall
  • Laufzeit, Kündigung und Wettbewerbsverbote
  • Pflichten zu Werbemitteln, Markennutzung und Datenschutz
Berührt der Vertrag eine echte Handelsvertretertätigkeit, greifen zudem die zwingenden Schutzvorschriften der §§ 84 ff. HGB - inklusive des oft übersehenen Ausgleichsanspruchs aus § 89b HGB.

Häufige Risiko-Klauseln

Im B2B-Bereich ist die AGB-Inhaltskontrolle nach §§ 305 ff. BGB abgeschwächt, aber nicht aufgehoben - § 307 BGB schützt auch Unternehmer vor unangemessener Benachteiligung. Kritisch sind vor allem:

  • Pauschale Stornoreserven: Provisionen werden monatelang einbehalten, ohne klare Auszahlungslogik - Liquiditätsfalle für den Partner.
  • Einseitige Änderungsvorbehalte: Der Merchant darf Provisionssätze jederzeit kürzen. Solche Klauseln sind nach § 308 Nr. 4 BGB angreifbar, wenn sie unzumutbar sind.
  • Verfallklauseln und kurze Ausschlussfristen, die berechtigte Provisionen entwerten.
  • Weite Haftungsfreistellungen: Der Partner haftet uneingeschränkt für Werbeaussagen - eine Begrenzung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit fehlt.
  • Fehlende Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO, obwohl personenbezogene Lead-Daten fließen.
Bei verdecktem Handelsvertreterverhältnis sind außerdem Klauseln unwirksam, die den Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB im Voraus ausschließen.

Worauf Sie konkret achten sollten

  • Provisionsentstehung präzise definieren: Wann gilt ein Geschäft als abgeschlossen - bei Bestellung, Zahlungseingang oder Ablauf der Widerrufsfrist?
  • Auszahlung und Mindestbeträge prüfen: Zahlungsziel, Mindest-Auszahlungssumme und Umgang mit Restbeträgen bei Vertragsende.
  • Kündigung und Laufzeit: Ordentliche Fristen, Sonderkündigungsrechte und der Verbleib laufender Provisionen nach Vertragsende ("After-Sales").
  • Haftungs- und Freistellungsklauseln auf wechselseitige Begrenzung kontrollieren.
  • Wettbewerbs- und Exklusivitätsverbote auf Reichweite und Dauer abklopfen.
  • Datenschutz: Existiert eine AVV, sind Verantwortlichkeiten klar verteilt?

Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler: Die Cookie-Laufzeit und das Attributionsmodell bleiben ungeregelt, sodass bei Multi-Channel-Käufen Streit über die Provisionszuordnung entsteht. Legen Sie das Tracking-Modell schriftlich fest und vereinbaren Sie Reporting-Transparenz.

Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Eine KI-Analyse prüft Ihren Partnervertrag in Sekunden auf riskante Provisions-, Haftungs- und Kündigungsklauseln und zeigt verständlich, wo Nachverhandeln sich lohnt.

Kritische Klauseln im Partnervertrag

Häufige Fragen

Was regelt ein Partnervertrag?
Ein Partnervertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen Geschäftspartnern: Aufgabenverteilung, Gewinn- und Verlustbeteiligung, Entscheidungsbefugnisse, Kündigung und Auseinandersetzung.
Warum ist ein Partnervertrag wichtig?
Ohne klare vertragliche Regelung gelten die gesetzlichen Vorschriften (z. B. BGB-Gesellschaft), die oft nicht den Vorstellungen der Partner entsprechen, insbesondere bei Ausscheiden oder Streit.

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