ETF- & Fondskosten-Vergleich
Endvermögen ETF vs. aktiver Fonds — TER, Ausgabeaufschlag, Steuern berücksichtigt.
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Wie viel kostet dich ein teurer Fonds wirklich?
Beispiel: 30 Jahre Sparen, ETF vs. aktiver Fonds
Typische Fehler bei der Eingabe
- Nur die TER vergleichenBei aktiven Fonds kommen oft Ausgabeaufschlag (3–5 %), Performance Fee und Transaktionskosten dazu. Realer Kosten-Unterschied ist meist 0,3–0,8 %-Punkte höher als die reine TER-Differenz.
- Tracking Difference ignorierenZwei ETFs mit identischer TER können bis zu 0,3 %-Punkte unterschiedlich performen — wegen Steueroptimierung, Wertpapierleihe und Replikationsmethode. Bei langer Laufzeit relevant.
- Bruttorendite zu hoch ansetzenMit 10 % p.a. wirkt jede Kostendifferenz klein. Realistisch sind 6–7 % brutto langfristig — bei niedrigerer Rendite wiegt die TER prozentual schwerer.
- Kurzfristige Renditedifferenz überbewertenDass ein aktiver Fonds in einem 3-Jahres-Fenster vorne lag, sagt nichts. Erst die 10-Jahres-Performance nach Kosten ist aussagekräftig — und da verlieren ca. 80 % der Aktiven gegen den Index.
Wie funktioniert der ETF-Fondskosten-Vergleich?
Du gibst Startkapital, Sparrate und erwartete Bruttorendite (vor Kosten) an. Der Rechner simuliert zwei parallele Sparpläne — einen mit niedriger TER (ETF) und einen mit höherer TER (aktiver Fonds). Die Differenz am Ende ist deine Kostenersparnis.
Formel: Endkapital = K0 · (1 + (r − TER)/12)12n + Rate · ((1 + (r − TER)/12)12n − 1) / ((r − TER)/12)
Warum die TER alles entscheidet: 1,3 %-Punkte mehr Kosten pro Jahr wirken klein — aber über 30 Jahre fressen sie 25–35 % vom Endkapital weg. Das ist kein Marketing-Trick, sondern simple Mathematik.
Worauf achten?
- TER ist nicht alles: Beim aktiven Fonds kommen oft noch Performance Fees + Ausgabeaufschlag dazu — der Rechner zeigt nur die TER-Wirkung.
- Langfristig schlagen Indizes Aktive: Laut S&P SPIVA-Report schlagen 70–85 % der aktiven Fonds ihren Index nach 10 Jahren NICHT.
- Steuerliche Behandlung: Vorabpauschale auf thesaurierende ETFs — beachte Teilfreistellung 30 % bei Aktien-ETFs.
- Markenvertrieb meiden: "Hausfonds" der Bank haben oft 1,5–2,5 % TER + Ausgabeaufschlag — Direkt-Broker schlagen das fast immer.
Konkrete Schritte, um Kosten zu drücken
- 1. Bestehende Fonds prüfen: Schau ins Factsheet und identifiziere TER + Ausgabeaufschlag. Bei TER > 1 % lohnt fast immer ein Wechsel — der ETF-Wechsel-Rechner zeigt, ob die Wechselkosten sich lohnen.
- 2. Steueroptimierung nutzen: Mit dem Steuerfreibetrag-Rechner ermittelst du, wie viel du steuerfrei in ausschüttende ETFs investieren kannst.
- 3. Günstigen Broker wählen: Im Depot-Vergleich findest du Anbieter mit kostenlosen ETF-Sparplänen.
Häufige Fragen
Was ist die TER (Total Expense Ratio)?
Schlagen aktive Fonds ihren Index nicht öfter?
Wann lohnt sich ein aktiver Fonds dann überhaupt?
Wie verändert sich die Differenz mit der Laufzeit?
Was ist die Tracking Difference und warum wichtiger als TER?
Lohnt sich der Wechsel von 0,5 % auf 0,1 % TER?
Was kostet eine fondsgebundene Lebensversicherung wirklich?
Versicherung wirklich passend? Leistungen prüfen.
KI-VertragcheckRechner zeigen dir die Höhe — ob deine Police die Leistungen liefert, die du brauchst, sieht nur ein Detail-Check. Unsere KI prüft Lücken, Ausschlüsse und Selbstbehalte.
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