ETF-Steuerfreibetrag optimieren
Wie viel kannst du in ausschüttende ETFs investieren, ohne den Pauschbetrag zu überschreiten?
Deine Eingaben
Auslastung Sparer-Pauschbetrag
- Bereits genutzt0 € (0%)
- Noch frei1.000 € (100%)
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du dein steuerfreies Depot-Volumen
Pauschbetrag und Teilfreistellung — die Eckwerte
Beispiel: Wie viel ausschüttender Welt-ETF bleibt steuerfrei?
Typische Fehler bei der Eingabe
- Kein Freistellungsauftrag gestelltOhne Freistellungsauftrag zieht die Bank automatisch 26,375 % Steuer ab — auch unter 1.000 €. Du kriegst es zwar via Steuererklärung zurück, aber das ist Aufwand und Zinsverlust. 2-Minuten-Aufgabe im Online-Banking.
- Zinserträge nicht mitgerechnetTagesgeld-Zinsen, Festgeld, Sparbuch — alles verbraucht den gleichen Pauschbetrag. Wer 600 € Tagesgeld-Zinsen hat, hat nur noch 400 € für ETF-Dividenden frei. Im Rechner unbedingt eintragen.
- Vorabpauschale unterschätztAuch thesaurierende ETFs lösen Steuer aus — die Vorabpauschale. Bei 50.000 € Depot und 2 % Basiszins ca. 700 € steuerpflichtige Erträge pro Jahr, davon 70 % nach Teilfreistellung = 490 € Verbrauch des Pauschbetrags.
- Falsche Fonds-KlassifizierungTeilfreistellung gilt nur bei Fonds mit der richtigen Aktienquote: 30 % für Aktien-ETFs (≥ 51 % Aktien), 15 % für Mischfonds (≥ 25 % Aktien), 60 % bei Immobilienfonds. Anleihen-ETFs haben 0 % Teilfreistellung — wer das verwechselt, rechnet zu viel steuerfrei.
Wie funktioniert der Steuerfreibetrag-Rechner?
Der Sparer-Pauschbetrag (1.000 € für Singles, 2.000 € für Verheiratete) ist jährlich steuerfrei für Kapitalerträge. Wer in ausschüttende ETFs investiert, kann mit dem richtigen Volumen die Dividenden komplett steuerfrei ziehen.
Formel: Max. Investment = Pauschbetrag / (Dividendenrendite × (1 − Teilfreistellung))
Beispiel: 1.000 € Pauschbetrag, 2 % Dividendenrendite, 30 % Teilfreistellung → max. Investment 71.428 €. Bis zu diesem Volumen sind alle Dividenden eines Aktien-ETFs steuerfrei.
Worauf achten?
- Freistellungsauftrag stellen: Sonst zieht die Bank automatisch Steuer ab — auch unterhalb der 1.000 €.
- Pauschbetrag nicht "verschwenden": Tagesgeld-Zinsen, Sparbuch-Erträge etc. zählen mit. Berücksichtige das im Rechner.
- Mehrere Banken: Du kannst den Pauschbetrag auf mehrere Freistellungsaufträge verteilen — Summe bleibt aber bei 1.000 €/2.000 €.
- Vorabpauschale: Bei thesaurierenden ETFs greift die Vorabpauschale — auch das verbraucht deinen Pauschbetrag.
- Steuern langfristig planen: Wer das Pauschbetrag-Volumen ausschöpft, spart pro Jahr 263,75 € Steuern. Über 30 Jahre fast 8.000 €.
So nutzt du den Pauschbetrag voll aus
- 1. Freistellungsauftrag erteilen: Bei deiner Hauptbank den Pauschbetrag (oder einen Teil) hinterlegen — geht oft online in 2 Minuten.
- 2. Ausschüttende ETFs wählen: Statt thesaurierend (z.B. iShares MSCI World "Acc") lieber ausschüttend ("Dist") — so entsteht jährlich Dividende, die du im Pauschbetrag unterbringst.
- 3. Vorabpauschale beachten: Auch thesaurierende ETFs verbrauchen Pauschbetrag — der Vorabpauschale-Rechner zeigt, wie viel.
- 4. Über 1.000 € Erträge? Dann fällt Abgeltungssteuer an — sieh dir den Abgeltungssteuer-Rechner an, was netto bleibt.
- 5. Depot wählen: Kostenlose ETF-Sparpläne im Depot-Vergleich.
Häufige Fragen
Was ist der Sparer-Pauschbetrag?
Was ist die Teilfreistellung?
Lohnt sich ausschüttend oder thesaurierend?
Was passiert, wenn ich keinen Freistellungsauftrag erteile?
Kann ich den Pauschbetrag auf mehrere Banken aufteilen?
Wie viel Steuer spare ich konkret pro Jahr?
Was ist die Vorabpauschale und wie wirkt sie auf den Pauschbetrag?
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