Vorabpauschale-Rechner
Wie viel Vorabpauschale fällt für deinen thesaurierenden ETF an?
Deine Eingaben
Wie kommt die Vorabpauschale zustande?
- Steuerpflichtig (70 %)613 € (70%)
- Teilfreistellung (30 %)263 € (30%)
- Ausschüttungen (mindern Basisertrag)0 € (0%)
Wertsteigerung (4.000,00 €) übersteigt den Basisertrag — die volle Vorabpauschale gilt.
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du dein Ergebnis
Vorabpauschale 2026 — die Eckdaten
Beispielrechnung: 10.000 € Welt-ETF (thesaurierend)
Typische Fehler bei der Eingabe
- Freistellungsauftrag vergessen oder zu niedrig angesetztOhne Freistellungsauftrag zieht der Broker die Steuer ab — du musst über die Steuererklärung zurückholen. 1.000 € (Single) bzw. 2.000 € (Ehe) richtig auf Banken verteilen.
- Liquidität auf dem Verrechnungskonto im Januar fehltBroker buchen die Steuer ab. Ist das Verrechnungskonto leer, droht der Dispo-Zinssatz (12 %+). Pro 10k € ETF ca. 30–50 € Reserve einplanen.
- Negative ETF-Jahre falsch eingeschätztWenn der ETF im Wert gefallen ist, fällt KEINE Vorabpauschale an. Wer pauschal mit „2,55 % × Vermögen" rechnet, überschätzt die Steuer in Krisenjahren deutlich.
- Doppelbesteuerung beim Verkauf gefürchtetBereits gezahlte Vorabpauschalen werden vom Veräußerungsgewinn abgezogen — keine Doppelbesteuerung. Die Sorge ist unbegründet, der Effekt auf die Rendite winzig.
Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds
Bei thesaurierenden ETFs musst du jährlich eine fiktive Mindestrendite versteuern — die Vorabpauschale. Sie soll verhindern, dass Anleger Steuern in die Zukunft verschieben (gegenüber ausschüttenden Fonds, die jährlich Steuer auslösen).
Formel: Vorabpauschale = max(0, Fondswert · Basiszins · 0,7 − Ausschüttungen)
Begrenzt auf die tatsächliche Wertsteigerung. Nach Teilfreistellung (30 % bei Aktien-ETFs) bleibt die steuerpflichtige Vorabpauschale, auf die die Abgeltungssteuer (~26,375 %) fällig wird.
Wichtig: Die Vorabpauschale wird beim späteren Verkauf gegengerechnet — keine Doppelbesteuerung. Sie wirkt nur als Zinslast wegen vorzeitiger Steuerabführung.
Worauf achten?
- Pauschbetrag wirkt direkt: Single 1.000 €, Ehe 2.000 € — die meisten Privatanleger zahlen am Anfang gar keine Vorabpauschale.
- Negativjahre: Wenn der Fonds an Wert verliert, fällt KEINE Vorabpauschale an — Wertsteigerung als Cap wirkt.
- Liquiditätsfalle: Bei großen Depots zieht der Broker die Steuer im Januar vom Verrechnungskonto — ggf. nachladen.
- Anrechnung beim Verkauf: Bereits versteuerte Vorabpauschalen mindern den steuerpflichtigen Gewinn beim Verkauf.
- Ausschüttende ETFs: Vorabpauschale fällt selten an — die Ausschüttungen sind meist höher als der Basisertrag.
Verwandte Rechner — ETF + Steuern
- 1. Pauschbetrag-Strategie: Wie bekommst du den Sparer-Pauschbetrag voll genutzt — ohne Vorabpauschale-Liquiditätsfalle? ETF-Steuerfreibetrag-Rechner
- 2. Abgeltungssteuer: Wenn die Vorabpauschale den Pauschbetrag übersteigt, zahlst du 25 % + Soli + ggf. KiSt. Abgeltungssteuer-Rechner
- 3. Fondskosten vergleichen: Auch nach Steuern schlägt der günstigste ETF in 30 Jahren um Tausende. ETF-Fondskosten-Vergleich
- 4. Depot-Vergleich: Günstige Broker mit automatischer Steuerverrechnung im Depot-Vergleich.
Häufige Fragen
Wann muss ich Vorabpauschale zahlen?
Wird die Vorabpauschale beim Verkauf doppelt versteuert?
Ist Vorabpauschale ein Argument gegen ETFs?
Was ist der Basiszins 2026?
Was ist die Teilfreistellung?
Was passiert, wenn der ETF im Wert gefallen ist?
Wie kann ich die Vorabpauschale legal senken?
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