Live-Vergleich · tagesaktuell
Stand: 16.05.2026Partner: Financeads

Aktiendepot-Vergleich
Vergleich 2026

  • Tagesaktuelle Konditionen direkt aus dem Tarif-Vergleich
  • Unverbindlich vergleichen — kein Kontakt-Abo, keine Vorab-Registrierung
  • Optional: KI-Vertragscheck des bestehenden Vertrags ergänzend

Wer Aktien direkt kauft, zahlt pro Order — und 3 € Mehrkosten je Trade summieren sich bei 10 Käufen pro Jahr über 20 Jahre schnell auf 600 €. Beim langfristigen Vermögensaufbau entscheiden Ordergebühren, Sparplan-Konditionen und Depotführungsentgelte stark mit. Vergleichen Sie hier unverbindlich Anbieter aus unserem Marktdatenpool — und lassen Sie Ihren bestehenden Depotvertrag vorher von unserer KI auf Sonderkonditionen, Gebühren-Klauseln und Kündigungsfristen prüfen. KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.

Vergleichsrechner aktivieren
Der externe Vergleichsrechner setzt Tracking-Cookies, die wir ohne Ihre Einwilligung nicht laden dürfen. Mit Klick auf „Vergleich aktivieren" stimmen Sie dem zu — Sie können diese Einwilligung jederzeit über das Cookie-Banner widerrufen.

Vergleichsrechner bereitgestellt von financeAds.net. Beim Abschluss eines Vertrags kann VertragLotse eine Provision erhalten — der angezeigte Preis bleibt unverändert. Die Berechnung der Order-Konditionen erfolgt durch den Partner; bitte vor dem Abschluss die Original-AGB des Anbieters prüfen.

Passende Rechner zum Thema

Alle Rechner →

Bevor Sie wechseln: rechnen Sie konkret durch, was sich für Sie lohnt.

Vor dem Wechsel: Bestehenden Vertrag prüfen lassen

Bevor Sie einen neuen Tarif abschließen, prüft unsere KI Ihren aktuellen Vertrag auf Mindestlaufzeit, automatische Verlängerung und Sonderkündigungsrecht.

Order-Kosten pro Jahr nach Broker-Typ

Annahme: 1 Aktien-Order pro Monat (12 Trades/Jahr). Klassische Filialbanken kosten über 20 Jahre rund 6.000 € mehr als ein Neobroker — Geld, das Ihrer Rendite fehlt.

EUR / Jahr
Start: 12 €Ende: 300 €

Wofür brauche ich ein Aktiendepot?

Ein Aktiendepot ist Ihr Konto für Wertpapiere — Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Optionsscheine. Technisch ist es identisch mit einem ETF-Depot oder einem Wertpapierdepot; der Begriff "Aktiendepot" beschreibt eher den Anlagestil: gezielt einzelne Aktien kaufen statt nur per ETF-Sparplan in den Gesamtmarkt zu investieren.

Wer Einzelaktien handelt, hat andere Anforderungen als ein reiner ETF-Sparer:

  • Niedrige Order-Provision ist wichtiger als die Sparplan-Auswahl
  • Schnelle Ausführung + enge Spreads zählen bei volatilen Aktien
  • Auslandsbörsen-Zugang (NYSE, NASDAQ, Tokio) ist oft Pflicht
  • Steuer-Tools (Verlusttöpfe, KAP-Erträge, Quellensteuer-Vorabbescheinigung) entscheiden über Aufwand und Rendite

Worauf kommt es bei den Kosten an?

Order-Provision (das zählt am meisten):
Pauschal (z. B. 4,90–9,90 € pro Order) oder prozentual (0,1–0,25 %)? Bei kleinen Orders ist Pauschal teuer; bei großen Orders ist prozentual teurer. Manche Neobroker bieten "1 €-Pauschal" oder sogar "kostenlose Trades" — finanzieren sich über Spreads bzw. Payment for Order Flow (PFOF). Das ist nicht zwingend schlecht, aber Sie sollten den Spread mitvergleichen.

Depotführung:
Bei vielen Online-Anbietern ist die Depotführung kostenlos. Manche Banken knüpfen das an Bedingungen (z. B. mindestens 1 Trade pro Quartal, Mindesteinlage). Filialbanken nehmen oft 30–60 € im Jahr — bei langfristigem Anlagehorizont eine erhebliche Belastung der Nettorendite.

Sparplan-Kosten:
Auch wenn Sie hauptsächlich Einzelaktien kaufen wollen — der Aktien-Sparplan ist eine bequeme Methode, um in volatile Werte zu investieren (Cost-Average). Achten Sie auf die Liste der besparbaren Aktien und Ausführungs-Tage. Manche Broker bieten kostenlose Aktien-Sparpläne ab 25 € Sparrate, andere nehmen 1,5 % Ausführungs-Gebühr.

Spreads bei Direkthandel:
Neobroker wie Trade Republic oder Scalable arbeiten mit Direkthandels-Partnern (Lang & Schwarz, Quotrix). Die Order-Provision ist niedrig (oft 1 €), dafür kann der Spread (Differenz Kauf-Verkauf) höher sein als an der regulären Börse Xetra. Bei größeren Orders lohnt sich der Vergleich mit klassischen Xetra-Trades.

Anbieter-Typen im Überblick

Neobroker (Trade Republic, Scalable Capital, finanzen.net Zero, Justtrade)

  • Order-Pauschale 0–1 €, mobile-first, oft kostenlose Sparpläne

  • Direkthandel über Lang & Schwarz oder Quotrix

  • Wenige Premium-Features (begrenzte Auslandsbörsen, kein Telefon-Support)

  • Optimal für: Buy-and-Hold-Anleger, Einsteiger, Sparplan-Strategien


Online-Direktbanken (Comdirect, ING, DKB, Consorsbank)
  • Order-Provision 4,90–9,90 € + voller Funktionsumfang

  • Zugang zu allen deutschen + wichtigen ausländischen Börsen

  • Steuerlich vollständig (Verlustverrechnung, Bescheinigung)

  • Optimal für: aktive Trader, Anleger mit Auslandsaktien, Hybrid-Strategien


Klassische Filialbanken (Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkassen, Volksbanken)
  • Höhere Kosten (oft 1 % Order-Volumen, mindestens 25 €)

  • Persönliche Beratung in der Filiale

  • Manche bieten Anlageberatung gegen Honorar

  • Optimal für: ältere Anleger, Beratungsbedarf, sehr komplexe Vermögen


Sicherheit: Was passiert bei der Pleite des Brokers?

Wichtig zu wissen: Wertpapiere sind in Deutschland Sondervermögen. Sie gehören rechtlich Ihnen, nicht dem Broker. Auch wenn der Broker insolvent wird, bleiben Ihre Aktien und ETFs Ihr Eigentum — sie werden auf ein neues Depot bei einem anderen Broker übertragen.

Eingeschränkt: Das Verrechnungskonto-Guthaben (Cash, das auf der Konto-Seite des Brokers liegt) fällt unter die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 € pro Bank. Wer regelmäßig größere Cash-Positionen hält, sollte diese Schwelle nicht überschreiten und ggf. auf mehrere Banken verteilen.

Steuerliche Besonderheiten

Aktiengewinne werden mit 25 % Kapitalertragsteuer + Soli + ggf. Kirchensteuer versteuert (Abgeltungssteuer). Bei deutschen Brokern wird die Steuer automatisch abgeführt — Sie müssen nichts in der Steuererklärung angeben (außer Sie wollen Verluste verrechnen oder den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 €/Person voll nutzen).

Bei ausländischen Brokern (z. B. Interactive Brokers, Degiro mit niederländischem Sitz): Sie sind zur Selbstanmeldung in Ihrer Steuererklärung verpflichtet (KAP-Anlage). Aufwand höher, aber teils günstigere Konditionen.

Tipp: Stellen Sie den Freistellungsauftrag beim Broker direkt ein — sonst zahlen Sie auf die ersten 1.000 € Gewinn (bzw. 2.000 € bei Ehepaaren) unnötigerweise Steuer und müssen sie über die Steuererklärung zurückholen.

Vor dem Wechsel: bestehendes Depot prüfen lassen

Wenn Sie schon ein Depot haben und wechseln wollen, lohnt der Blick in den Vertrag: Manche Banken erheben Schließungs-Gebühren, Übertragungs-Gebühren pro Wertpapier oder haben Mindestlaufzeiten mit Bonus-Klauseln, die bei vorzeitiger Kündigung zurückgefordert werden.

Unsere KI-Analyse zeigt Ihnen alle relevanten Klauseln im aktuellen Depotvertrag klar verständlich — bevor Sie wechseln und damit auch klar wissen, was Sie verlassen.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein eigenes Aktiendepot für Einsteiger?#
Ja, gerade weil die Einstiegshürde bei Neobrokern niedrig ist (1 € Order-Pauschale, ab 1 € Sparrate). Wichtig ist, mit ETFs zu starten und Einzelaktien nur als kleinen Anteil (Faustregel: max. 10–20 % des Portfolios). So lernen Sie das Handeln ohne hohes Klumpenrisiko.
Was kostet ein durchschnittlicher Aktien-Trade?#
Bei Neobrokern 0–1 € pro Order, bei Online-Direktbanken 4,90–9,90 €, bei Filialbanken oft 1 % vom Order-Volumen mit Mindestgebühr 25–50 €. Wer einmal im Monat tradet, spart bei einem Neobroker über 10 Jahre rund 1.000–2.000 € im Vergleich zur Filialbank.
Welcher Broker ist für aktive Trader am besten?#
Für Hochfrequenz-Trader (mehrere Trades pro Tag) sind klassische Online-Broker wie Comdirect, Consorsbank oder Trader-spezialisierte Anbieter wie LYNX oder CapTrader meist günstiger, weil sie volumen-abhängige Modelle mit Rabattstaffeln haben. Neobroker werden bei sehr hoher Trade-Frequenz teuer.
Was ist der Unterschied zwischen Depot und Verrechnungskonto?#
Das Depot verwahrt Ihre Wertpapiere (Sondervermögen, immer sicher). Das Verrechnungskonto verwahrt das Cash für Käufe und Verkäufe (unterliegt der Einlagensicherung bis 100.000 €). Bei den meisten Brokern werden beide gemeinsam eröffnet — bei manchen Neobrokern ist das Verrechnungskonto bei einer Partnerbank.
Sind meine Aktien bei einer Pleite des Brokers sicher?#
Ja. Wertpapiere sind in Deutschland Sondervermögen und gehören rechtlich Ihnen, nicht dem Broker. Im Insolvenzfall werden sie auf ein neues Depot bei einem anderen Broker übertragen. Nur das Cash auf dem Verrechnungskonto fällt unter die Einlagensicherung von 100.000 €.
Wie läuft ein Depot-Wechsel ab?#
Der neue Broker bietet meist einen kostenlosen Wechsel-Service: Sie füllen einen Antrag aus, der neue Broker holt Ihre Wertpapiere vom alten Broker ab. Dauer: 2–4 Wochen. Die steuerlichen Anschaffungsdaten (Kaufkurse, Haltefristen) werden mit übertragen — wichtig für die spätere Gewinnberechnung.
Lohnt sich ein Aktien-Sparplan oder lieber Einmalanlage?#
Beides hat seine Stärken: Der Sparplan glättet Kursschwankungen (Cost-Average-Effekt) und ist diszipliniert; eine Einmalanlage ist statistisch etwas renditestärker, weil das Geld länger am Markt arbeitet. Praktischer Mittelweg: einen Grundbetrag einmalig anlegen und einen monatlichen Sparplan obendrauf laufen lassen.
Redaktionell geprüft von der VertragLotse-Redaktion
Zuletzt aktualisiert:
Sorgfältig recherchiert · Quellen verifiziert

Vergleichsrechner bereitgestellt von financeAds.net. Beim Abschluss eines Vertrags kann VertragLotse eine Provision erhalten — der angezeigte Preis bleibt unverändert. Die Berechnung der Order-Konditionen erfolgt durch den Partner; bitte vor dem Abschluss die Original-AGB des Anbieters prüfen.