Sparrechner

Endkapital, Sparrate, Zinssatz oder Laufzeit ermitteln — der universelle Rechner für jeden Sparplan.

Was möchtest du berechnen?

Endkapital nach 20 Jahren
95.769,94 €
81 % Zinsertrag auf Eingezahltes

Aufschlüsselung Endkapital

Eingezahlt: 53.000 € (55%)Zinsertrag: 42.770 € (45%)95.769,94 €Endkapital
  • Eingezahlt53.000 € (55%)
  • Zinsertrag42.770 € (45%)

So wächst dein Kapital über 20 Jahre

Kapital im Zeitverlauf
  • Eingezahlt
  • Zinsen
Start: 5.000 €Ende: 95.770 €

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du dein Ergebnis

< 50 €/Mon. Sparrate
Einstiegsbereich
Schon 25–50 €/Mon. im ETF-Sparplan sind ein Anfang. Wichtiger als die Höhe ist die Gewohnheit — Dauerauftrag direkt nach dem Gehaltseingang stellt sicher, dass die Rate nicht zur Diskussion steht.
50–250 €/Mon.
Aufbau-Phase
Klassischer Bereich für Berufseinsteiger. Aufteilung: 70–80 % Welt-ETF (Aktien), 20–30 % Tagesgeld als Notgroschen. Sparrate jährlich um 5–10 € erhöhen — wächst mit Berufserfahrung.
250–600 €/Mon.
Solider Vermögensaufbau
Diversifikation prüfen: ggf. Welt-ETF + Schwellenländer-ETF + REITs. Sparer-Pauschbetrag (1.000 €/2.000 €) wird ab ca. 30.000 € Kapital relevant — Freistellungsauftrag stellen, sonst zahlst du unnötig Steuern.
> 600 €/Mon.
Beschleunigte Akkumulation
Hier lohnt sich eine Strategie über mehrere Depots/Töpfe: Welt-ETF im Hauptdepot, bAV mit AG-Zuschuss, ggf. Riester bei kinderreichen Familien, Krypto/Gold als kleine Beimischung < 10 %.
Faustregel: 10–20 % vom Nettoeinkommen sparen. Realrendite (nach Inflation und Steuern) eher 3–5 % statt 6–7 %.

Sparen 2026 — die wichtigsten Fakten

MSCI World Brutto-Rendite
7,5 % p.a.
Durchschnitt 1970–2024
Tagesgeld 2026 (Top)
2,5–3,5 %
Direktbanken, oft Neukunden-Aktion
Inflation langfristig DE
~ 2 % p.a.
1991–2024 Schnitt — Realrendite zählt
Sparquoten-Faustregel
10–20 % vom Netto
50/30/20-Regel: 20 % Sparen / Tilgen
Notgroschen-Empfehlung
3–6 Monate Ausgaben
Tagesgeld, kein Risiko
Wann mit Sparen anfangen?
Heute
Jeder Monat Verzögerung kostet ~1 %

Beispielrechnung: 300 €/Monat über 25 Jahre

Startkapital5.000 €
Sparrate300 €/Monat
Zinssatz5 % p.a.
Laufzeit25 Jahre
Endkapital (brutto)
~ 196.500 €
95.000 € eingezahlt + 101.500 € Zinsen
Die 5.000 € Startkapital wachsen über 25 Jahre auf ca. 17.000 € — den größten Anteil leistet die Sparrate. Bei 7 % Rendite statt 5 % wären es schon rund 271.000 € (also ca. 75.000 € mehr). Ein Welt-ETF mit niedriger TER (~0,2 %) statt eines aktiven Fonds (~1,5 %) macht über 25 Jahre genau diesen Unterschied aus.
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Typische Fehler bei der Eingabe

  • Notgroschen fehlt
    Wer ohne Tagesgeld-Reserve investiert, muss im Notfall (Auto, Job-Verlust) Aktien in der falschen Marktphase verkaufen. Erst 3–6 Monatsausgaben aufs Tagesgeld, dann investieren.
  • Sparrate statisch lassen
    Inflation frisst real 2 % pro Jahr. Wer 25 Jahre dieselben 200 € spart, hat am Ende real nur die Kaufkraft von ca. 120 € heutigen Euros. Lösung: jährliche Dynamisierung (z. B. mit Gehaltserhöhung).
  • Hohe Renditen annehmen
    8 % p.a. nominal sind langfristig möglich, aber nicht ohne Drawdowns von -40 %. Wer in der Krise verkauft, sieht die Rendite nie. Konservativ rechnen: 4–5 % p.a. real.
  • Falsches Sparvehikel
    Bausparvertrag, Banksparplan oder kapitalbildende Lebens­versicherung bringen oft 0,5–1,5 % p.a. — vor Inflation also ein Verlust. Für Langfrist-Sparen ist ein Welt-ETF fast immer die bessere Wahl.

Wie funktioniert der Sparrechner?

Drei Modi — du wählst, was du wissen willst, der Rechner ermittelt den fehlenden Wert. Im Hintergrund nutzt er die Zinseszins-Formel mit monatlicher Verzinsung, damit auch unterjährige Sparraten korrekt zinsen.

Endkapital: Kend = K0(1+p/12)12n + Rate · ((1+p/12)12n−1)/(p/12)

Nötige Rate: Rate = (S − K0·(1+p/12)12n) · (p/12) / ((1+p/12)12n−1)

Laufzeit: n = ln(Kend / K0) / ln(1 + p)

Worauf achten?

  • Realrendite zählt: Bei 6 % Brutto-Rendite und 2 % Inflation bleiben real ~4 %.
  • Steuern: Auf Erträge oberhalb des Sparer-Pauschbetrags (1.000 € Single) fällt 26,375 % Abgeltungssteuer an.
  • Konsistenz schlägt Höhe: 200 €/Mon. über 30 Jahre schlägt 600 €/Mon. über 10 Jahre.
  • Sparrate dynamisieren: Erhöhe die Rate jährlich um 2–3 % (Inflations-Ausgleich).
  • Notgroschen zuerst: Erst 3–6 Monatsausgaben aufs Tagesgeld, dann investieren.

So setzt du das praktisch um

  1. 1. Sparziel definieren: Notgroschen, Hausanzahlung oder Altersvorsorge — jedes Ziel braucht eine andere Anlageklasse. Nutze den Ziel-Rechner für die Sparrate.
  2. 2. Konto / Depot wählen: Tagesgeld für kurzfristig, ETF-Sparplan für langfristig. Vergleichbares findest du im Tagesgeld-Vergleich und Depot-Vergleich.
  3. 3. Inflation einrechnen: Was 1.000 € heute wert sind, bestimmt der Inflationsrechner — ohne Realrendite-Sicht stimmt die Vermögens­plan­ung nicht.
  4. 4. Zinseszins verstehen: Wie aus 200 € pro Monat ein Vermögen wird, zeigt dir der Zinseszins­rechner.
Tipp: Bevor du auf einen Sparvertrag setzt — alte Banksparpläne, Bausparverträge oder Lebens­versicherungen liefern oft 0,5–1,5 % Rendite. Vergleiche mit deinem ETF-Sparplan und prüfe Kündigungsmöglichkeiten: Vertrag analysieren →

Häufige Fragen

Welche Sparrate ist sinnvoll?
Faustregel: 10–20 % des Nettoeinkommens. Wer früh anfängt, kann mit 100–200 € im Monat über 30 Jahre ein sechsstelliges Vermögen aufbauen — der Zinseszins-Effekt macht den Unterschied.
Was ist der Unterschied zwischen Sparrechner und Zinseszinsrechner?
Der Sparrechner kann auch rückwärts rechnen — Sparrate oder Laufzeit aus Zielkapital. Der Zinseszinsrechner zeigt nur das Endkapital aus Startkapital + Sparrate + Zinssatz + Laufzeit.
Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?
3–6 Monate Ausgaben. Bei monatlichen Fixkosten von 2.000 € also 6.000 € bis 12.000 €. Diesen Teil aufs Tagesgeldkonto, nicht in Aktien — Liquidität ist wichtiger als Rendite.
Was passiert mit den Steuern auf meine Erträge?
Auf Kapitalerträge zahlst du 25 % Abgeltungssteuer + 5,5 % Soli + ggf. Kirchensteuer (insgesamt ca. 26,375 %). Bis 1.000 € Erträge pro Jahr (Sparer-Pauschbetrag) ist das aber steuerfrei — wenn du einen Freistellungsauftrag bei der Bank stellst.
Wie viel muss ich sparen für 1 Million Euro?
Bei 6 % p.a. Rendite und 30 Jahren Laufzeit reichen 1.000 €/Monat (insgesamt 360.000 € eingezahlt). Bei nur 20 Jahren Laufzeit brauchst du schon 2.200 €/Monat. Wer mit 25 startet, kommt mit 700 € aus — wer mit 40 startet, mit 1.700 €.
Soll ich monatlich oder einmal jährlich sparen?
Monatlich ist meist besser. Das Risiko, in einem Hoch zu kaufen, sinkt durch den Durchschnittskosten-Effekt (Cost-Average). Einmal-Investitionen sind statistisch leicht überlegen (Markt steigt langfristig), aber das Risiko-Kosten-Profil ist für Privatanleger schlechter.

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