Wie funktioniert ein Robo-Advisor?
- Fragebogen zur Risiko-Bereitschaft: Aktive Antworten zu Anlagehorizont, Verlust-Toleranz, Zielen
- Portfolio-Vorschlag: Mix aus globalen Aktien-ETFs, Anleihen, ggf. Rohstoffe
- Automatisches Investment + Rebalancing: Robo kauft, verkauft, gleicht Gewichtungen aus
Vorteile
- Bequemlichkeit: Keine eigene Recherche, kein eigenes Rebalancing
- Diszipliniert: Robo verkauft nicht in Panik, kauft auch in Krisen weiter zu (wenn Sparplaen aktiv)
- Steuer-Optimierung: Manche Anbieter nutzen Verlustverrechnung intelligent
Nachteile
- Kosten: Service-Gebühr 0,5–1,0 % p.a. zusaetzlich zu den ETF-Kosten — auf 30 Jahre summiert das
- Kontrolle: Sie geben Anlage-Entscheidungen aus der Hand
- Black-Box: Tatsaechliche Allokation manchmal intransparent
Robo-Advisor vs. Eigen-Anlage
Bei einem breit gestreuten ETF-Sparplan (MSCI World + Emerging Markets) kommen Sie ohne Robo-Advisor zu über 90 % der Rendite — bei niedrigeren Kosten. Aber: Sie müssen die Disziplin haben, in Krisen NICHT zu verkaufen.
Faustregel: Wer sich nicht zutraut, in Krisen ruhig zu bleiben, ist beim Robo-Advisor gut aufgehoben. Wer dagegen Disziplin und Interesse hat, spart langfristig mit Eigen-Anlage Geld.