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Stand: 16.05.2026Partner: Financeads

Wertpapier-Depot-Vergleich
Vergleich 2026

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  • Unverbindlich vergleichen — kein Kontakt-Abo, keine Vorab-Registrierung
  • Optional: KI-Vertragscheck des bestehenden Vertrags ergänzend

Beim Depot zählt jedes Promille — Ordergebuehren, Sparplan-Aktionen und Depotfuehrungsentgelte fressen sich auf 30 Jahre zur erheblichen Summe an. Vergleichen Sie Anbieter, bevor Sie investieren. KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.

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Bevor Sie einen neuen Tarif abschließen, prüft unsere KI Ihren aktuellen Vertrag auf Mindestlaufzeit, automatische Verlängerung und Sonderkündigungsrecht.

Auf welche Kosten kommt es an?

  • Depotfuehrung: Idealerweise 0 €. Manche Anbieter knuepfen das an Bedingungen (z.B. Mindestaktivitaet).
  • Order-Provision: Pauschal (4,90–9,90 €) oder prozentual? Bei kleinen Orders ist Pauschal teuer; bei großen Orders prozentual.
  • Sparplan-Kosten: Viele Broker werben mit "kostenlosen ETF-Sparplaenen" — meist nur für eine Auswahl und/oder zeitlich begrenzt.
  • Spreads: Bei Direkthandels-Anbietern (Trade Republic, Scalable) ist die Order-Provision niedrig, dafuer kann der Spread (Kauf-Verkaufs-Differenz) höher sein.

Anbieter-Typen

  • Klassische Bankdepots: Hoehere Kosten, dafuer Filiale + Beratung
  • Online-Direktbanken (Comdirect, ING, DKB, Consorsbank): Mittelweg, voller Funktionsumfang
  • Neobroker (Trade Republic, Scalable, finanzen.net Zero): Sehr günstig, mobile-first, weniger Premium-Features
Wer langfristig per Sparplan in ETFs investiert, ist bei einem Neobroker meist am besten aufgehoben.

Wertpapierdepot — Online-Broker, Direktbank oder Filialbank?

Auf einen Blick
  • Neo-Broker: ab 0 € pro Order, kostenlose Depotführung
  • Direktbanken: 4–10 € pro Order, breiteres Angebot
  • Filialbanken: 1 % vom Volumen — fast immer zu teuer

Ein Wertpapierdepot ist die Voraussetzung, um Aktien, ETFs, Fonds oder Anleihen zu kaufen. Drei Anbieter-Typen stehen zur Wahl: Online-Broker (Trade Republic, Scalable, justTRADE) bieten extrem niedrige Ordergebühren ab 0–1 €, oft mit kostenloser Depotführung. Direktbanken (ING, comdirect, DKB) kombinieren Depot mit Girokonto und bieten breiteres Sortiment. Filialbanken (Sparkasse, Volksbank) sind deutlich teurer (oft 1 % vom Ordervolumen + Depotgebühr), bieten dafür persönliche Beratung.

Für Buy-and-Hold-Anleger mit ETF-Sparplänen reichen die günstigen Neo-Broker meist völlig — wichtig ist nur, dass die Wunsch-ETFs handelbar und sparplanfähig sind.

Worauf bei der Depotwahl wirklich achten?

Die nominalen Ordergebühren sind nur ein Faktor. Genauso wichtig sind:

Sparplan-Konditionen: kostenlos oder 0,2–1,5 % je Ausführung? • Anzahl sparplanfähiger ETFs: 1.500+ bei guten Brokern, deutlich weniger bei Neo-Brokern. • Steuerautomatik: Wird die Kapitalertragsteuer automatisch abgeführt (deutscher Broker = ja, ausländischer = nein)? • Verwahrgebühr für Fremdwährungs-Positionen: USD-ETFs kosten manchmal extra. • Vorabpauschale: Bei ausschüttungsgleichen Fonds wird seit 2018 jährlich eine Pauschale fällig — der Broker muss sie automatisch verrechnen.

Depotwechsel — kostenlos und einfacher als gedacht

Auf einen Blick
  • Depotübertrag kostet nichts (§ 675a BGB)
  • Anschaffungskosten werden mit übertragen — keine Steuer-Falle
  • Wechselboni 100–300 € möglich

Ein Depotübertrag ist gesetzlich kostenlos (§ 675a BGB). Die Aktien bleiben dieselben, nur das verwahrende Institut wechselt. Steuerlich relevant: ausschüttungsgleiche Gewinne werden mit übertragen — der neue Broker kennt die alten Anschaffungskosten und führt die FIFO-Regel weiter. Wer einen Wechselbonus von 100–300 € einsacken will, sollte die Aktionen mehrerer Broker vergleichen.

Ordergebühren im Vergleich (Beispiel: 1.000-€-ETF-Kauf)

AnbietertypBeispiel-AnbieterOrder-GebührSparplan-Gebühr
Neo-BrokerTrade Republic1 €0 €
Neo-BrokerScalable Capital (Free Broker)0,99 €0 €
DirektbankING4,90 € + 0,25 %0 € (Aktion)
Direktbankcomdirect3,90 € + 0,25 %1,5 % je Ausführung
FilialbankSparkasse Direkt10 € + 0,25 %2,5 % je Ausführung

Bei 10.000 € Anlagevolumen pro Jahr machen Gebührenunterschiede schnell 100–250 € Renditeverlust aus.

6 Tipps für die Depotwahl

  1. Sparplan-fähige ETFs prüfen — nicht jeder Broker hat den MSCI World gratis.
  2. Bei US-Aktien: Quellensteuer-Reduktion auf 15 % nur, wenn Broker das automatisch erledigt.
  3. Trade Republic & Co. arbeiten mit Lang & Schwarz — Spreads außerhalb der Börsenzeiten höher.
  4. Bei Vermögensaufbau über 100k €: lieber mehrere Depots streuen (Einlagensicherung).
  5. Steuersoftware nutzen — gerade bei mehreren Depots werden Verlustverrechnung und Sparerpauschbetrag schnell zur Falle.
  6. Wechselbonus prüfen — viele Broker zahlen 100–300 € bei Übertrag eines bestehenden Depots.

Wann lohnt sich der Vergleich?

  • Vor dem ersten ETF-Sparplan — Konditionen entscheiden über jahrzehntelange Performance
  • Wenn die Depotgebühr (auch über Aktionsphasen hinaus) zurückkommt
  • Bei Erhöhung der Ordergebühren durch den aktuellen Broker
  • Wenn der Wunsch-ETF nicht sparplanfähig ist
  • Bei Wechselbonus von 100 €+ — schnelles Geld bei wenig Aufwand

Häufige Fragen

Welcher Broker ist für ETF-Sparplaene am besten?#
Trade Republic, Scalable Capital und finanzen.net Zero bieten 1 € Order-Gebühr oder weniger und große Sparplan-Auswahl. Für hochfrequente Trader sind klassische Online-Broker (Comdirect, Consorsbank) mit Premium-Service-Modellen oft besser.
Sind meine Wertpapiere im Insolvenzfall sicher?#
Ja. Wertpapiere sind Sondervermoegen und gehören nicht zur Insolvenzmasse des Brokers. Nur das Verrechnungskonto-Guthaben ist von der Einlagensicherung (100.000 €) abhaengig.
Wie laeuft ein Depot-Wechsel ab?#
Der neue Broker übernimmt den Wechsel kostenlos — Sie füllen einen Antrag aus, der Rest dauert 2–4 Wochen. Steuerliche Erwerbsdaten werden mit übertragen.
Redaktionell geprüft von der VertragLotse-Redaktion
Zuletzt aktualisiert:
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