Endkapital berechnen

Wie viel ist dein Geld nach n Jahren bei Zinssatz p wert?

Deine Eingaben

Endkapital nach 20 Jahren
26.532,98 €
Zinsertrag: 16.532,98 € (165 % auf Startkapital)

Aufschlüsselung Endkapital

Startkapital: 10.000 € (38%)Zinsertrag: 16.533 € (62%)26.532,98 €Endkapital
  • Startkapital10.000 € (38%)
  • Zinsertrag16.533 € (62%)

So wächst dein Kapital über 20 Jahre

Kapital im Zeitverlauf
  • Startkapital
  • Zinsen
Start: 10.000 €Ende: 26.533 €

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du dein Ergebnis

Endkapital < K₀ × 1,5
Inflation frisst alles auf
Bei 2 % Inflation und z. B. 20 Jahren Laufzeit ist eine Vermehrung um Faktor 1,5 real fast neutral. Sparform überdenken.
Faktor 1,5–3×
Solide, aber nicht spektakulär
Typisch für konservative Mischportfolios oder Tagesgeld-Strategien. Real bleibt nach Inflation etwa 30–80 % Plus.
Faktor 3–7×
Marktrendite — gut investiert
Bereich von Aktien-ETFs über 20–30 Jahre. Realistisch und reproduzierbar mit einem Welt-Portfolio.
Faktor > 10×
Sehr lange Laufzeit oder hohes Risiko
Nur plausibel bei sehr langer Laufzeit (40+ Jahre) oder hohem Zinssatz (>10 %). Inputs prüfen.
Brutto-Werte vor Steuern und Inflation. Faustregel: 30–40 % gehen langfristig durch Abgeltungssteuer + Inflation verloren.

Endkapital — die wichtigsten Eckwerte

10.000 € · 5 % · 20 J.
26.533 €
Verdopplung + 65 % Zinsen
10.000 € · 7 % · 30 J.
76.123 €
Mehr als Versiebenfachung
10.000 € · 2 % · 20 J.
14.859 €
Knapp über Inflations-Ausgleich
10.000 € · 0 % · 20 J.
10.000 €
Real ~33 % Kaufkraft-Verlust bei 2 % Inflation
Verdopplungsregel "72"
72 / Zinssatz
Bei 6 % p.a. → 12 Jahre für Verdopplung
Faustregel Aktien-ETF
~ 7 % p.a.
Brutto-Durchschnittsrendite seit 1970

Beispielrechnung: 5.000 € über 20 Jahre

Startkapital (K₀)5.000 €
Zinssatz p.a.5,0 %
Laufzeit20 Jahre
Endkapital
13.266 €
davon 8.266 € Zinsgewinn
Aus 5.000 € werden bei 5 % p.a. nach 20 Jahren rund 13.266 € — das sind 165 % mehr. Davon stammen nur 5.000 € aus dem Einsatz, die übrigen 8.266 € sind reiner Zinseszins. Bei nur 10 Jahren Laufzeit wären es lediglich 8.144 € (Faktor 1,6×) — die Verdopplung der Zeit liefert also nicht das doppelte, sondern das fast vierfache Plus.
!

Typische Fehler bei der Eingabe

  • Zu hohen Zinssatz angesetzt
    Manche Verkäufer rechnen mit 8–10 % p.a. für Aktien-ETFs — das war historisch eine Spitze, kein Durchschnitt. Realistisch sind 5–7 % brutto, real (nach Inflation) eher 3–5 %.
  • Einmalanlage und Sparplan verwechselt
    Dieser Rechner zeigt nur die Wirkung des Zinseszins auf eine Einmalanlage. Wer monatlich einzahlt, kommt mit dem gleichen End-Zeitpunkt auf ein anderes Ergebnis — Sparrechner verwenden.
  • Steuern nicht berücksichtigt
    Auf Kapitalerträge fallen 26,375 % Abgeltungssteuer + ggf. Kirchensteuer an. Vom Bruttoergebnis bleiben effektiv nur 73–75 %. Sparerpauschbetrag (1.000 €/Jahr ledig) hilft, deckt aber selten alles ab.
  • Inflation komplett ignoriert
    Ein „verdoppeltes" Kapital nach 20 Jahren bei 2 % Inflation hat real nur etwa 35 % mehr Kaufkraft. Wer fürs Alter plant, muss in heutigem Geldwert rechnen — Inflationsrechner nutzen.

Wie funktioniert der Endkapital-Rechner?

Du legst einen Betrag (K0) zu einem Zinssatz (p) für eine bestimmte Laufzeit (n) an — der Rechner zeigt dir, was am Ende rauskommt. Im Hintergrund läuft die klassische Zinseszins-Formel mit jährlicher Aufzinsung.

Formel: Kend = K0 · (1 + p)n

Beispiel: 10.000 € bei 5 % p.a. über 20 Jahre → 26.533 €. Davon sind 16.533 € Zinsen — über die Hälfte des Endkapitals stammt aus dem Zinseszins-Effekt.

Worauf achten?

  • Brutto vs. Netto: Auf Kapitalerträge fällt 26,375 % Abgeltungssteuer an (sofern über dem Pauschbetrag).
  • Inflation: Real bleibt nur, was über der Teuerung liegt — bei 2 % Inflation real 3 %, wenn brutto 5 %.
  • Einmalanlage: Dieser Rechner geht von einer einmaligen Anlage ohne Sparrate aus. Mit monatlicher Sparrate hilft der Sparrechner.
  • Zinseszins-Effekt: Erst ab 10+ Jahren entfaltet sich der Effekt richtig. Lange Laufzeit schlägt hohe Sparrate.

So nutzt du das Ergebnis konkret

  1. 1. Realistischen Zinssatz ansetzen: 5–7 % p.a. für Welt-ETFs sind langfristig realistisch — nicht die 9–12 %, die manche Verkäufer versprechen. Welcher Satz konkret in deinem Vertrag steckt, ermittelt der Zinssatz-Rechner.
  2. 2. Mit Sparrate kombinieren: Wer regelmäßig spart, profitiert noch stärker. Der Zinseszins-Rechner und Sparrechner zeigen den Effekt.
  3. 3. Depot wählen: Im Depot-Vergleich findest du Broker mit kostenlosen ETF-Sparplänen.
Tipp: Vor dem Investieren — alte Sparverträge prüfen. Lebensversicherungen mit 1,2 % p.a. ergeben ein massiv niedrigeres Endkapital als ein ETF-Sparplan. Vertrag analysieren →

Häufige Fragen

Warum macht der Zinseszins so viel aus?
Weil die Zinsen am Periodenende dem Kapital zugeschlagen werden und in der nächsten Periode mitverzinsen. Bei langen Laufzeiten dominiert dieser Effekt das Endkapital — 10.000 € bei 7 % über 30 Jahre werden zu 76.123 €, davon nur 10.000 € Einsatz.
Was ist die "Regel 72"?
Eine Faustformel: Verdopplungszeit ≈ 72 / Zinssatz. Bei 6 % p.a. verdoppelt sich Kapital ca. alle 12 Jahre, bei 8 % alle 9 Jahre.
Wie wirkt sich Inflation aus?
Inflation reduziert die Kaufkraft. 10.000 € heute haben in 20 Jahren bei 2 % Inflation nur noch eine Kaufkraft von rund 6.730 €. Deshalb: Realrendite (nach Inflation) zählt, nicht die Bruttorendite.
Warum ohne monatliche Sparrate?
Dieser Rechner zeigt die reine Zinseszins-Wirkung auf eine Einmalanlage. Wenn du regelmäßig sparst, nutze den Sparrechner — der kombiniert Startkapital + monatliche Rate.
Was ist der Unterschied zwischen jährlicher und monatlicher Verzinsung?
Bei monatlicher Aufzinsung wird der Zins zwölfmal pro Jahr gutgeschrieben — der effektive Jahreszins ist dann leicht höher. Beispiel: 6 % p.a. nominal werden bei monatlicher Verzinsung zu rund 6,17 % effektiv. Der Rechner geht von jährlicher Aufzinsung aus.
Soll ich Kapital lieber thesaurieren oder ausschütten lassen?
Für den Zinseszins-Effekt ist Thesaurieren überlegen — die Erträge bleiben investiert. Steuerlich werden Thesaurierer durch die Vorabpauschale aber nicht bevorzugt. Praktisch: bei langer Laufzeit + ETF macht der Unterschied < 0,1 %-Punkte aus.
Wie genau ist die Berechnung bei volatilen Anlagen?
Der Rechner unterstellt einen konstanten Zinssatz pro Jahr — Aktien-ETFs schwanken in Wirklichkeit aber stark. Für eine grobe Schätzung des Endkapitals reicht das, für realitätsnahe Szenarien sind Monte-Carlo-Simulationen besser (zeigen Bandbreite statt einem Wert).

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