Inflationsrechner
Was ist 1.000 € heute in 20 Jahren wert? Kaufkraft-Veränderung berechnen.
Was möchtest du berechnen?
Kaufkraft-Entwicklung über 20 Jahre
Annahme: konstante Inflationsrate über den ganzen Zeitraum. In der Realität schwankt sie — DE-Langfristschnitt 1991–2024 ~1,9 %, EZB-Zielwert 2 %, Hochinflationsphasen 2022–2023 zeitweise 7–10 %.
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du den Kaufkraftverlust
Inflation in Deutschland — die Eckwerte
Beispiel: 1.000 € heute in 20 Jahren
Typische Fehler bei der Eingabe
- Nominale Zinsen mit Realrendite verwechseln3 % Tagesgeld klingt gut — bei 2,5 % Inflation bleiben aber nur 0,5 % Realrendite, vor Steuer. Nach Abgeltungssteuer real meist nahe Null oder negativ. Immer die Realrendite (Nominal minus Inflation) als Maßstab nehmen.
- Inflations-Annahme zu niedrig setzenFür langfristige Planung ist 2 % vernünftig (EZB-Ziel + historischer Durchschnitt). Aber: 2022 lag DE bei 8,7 %, 2023 bei 5,9 %. Stress-Test mit 3–4 % einrechnen, um nicht von Hochphasen überrascht zu werden.
- Persönliche Inflation = offizielle InflationDer amtliche Warenkorb gewichtet alles gleich. Wer in Großstadt wohnt, eigenes Auto fährt, viel Restaurant geht — der hat oft 1–2 %-Punkte über der offiziellen Inflation. Eigenes Spektrum kalkulieren.
- Sparziel nicht inflationsanpassenWer 200.000 € Hausanzahlung in 15 Jahren plant und 2026 Preise einsetzt, hat in 15 Jahren bei 2,5 % Inflation nur ~138.000 € Kaufkraft. Realistischer: 290.000 € als nominales Ziel (heutige 200.000 € hochgerechnet).
Was bedeutet Inflation für dein Geld?
Inflation frisst die Kaufkraft deines Geldes. Bei 3 % Inflation pro Jahr sind 1.000 € heute in 20 Jahren nur noch ca. 554 € wert — gemessen an der heutigen Kaufkraft. Wer sein Geld nur auf dem Girokonto liegen lässt, verliert real.
Formel (Kaufkraft in Zukunft): Kaufkraft = Betrag / (1 + π)n
Formel (Wert in der Vergangenheit): Damals = Betrag · (1 + π)n
Damit erkennst du Preissteigerungen über Jahrzehnte — was 1990 noch 100 DM (~50 €) kostete, kostet heute durch Inflation deutlich mehr.
Worauf achten?
- Realrendite zählt: Eine Bruttorendite von 4 % bei 2 % Inflation ist real nur 2 % wert.
- Sachwerte schützen: Aktien, Immobilien und Rohstoffe sind langfristig der beste Inflationsschutz — anders als Tagesgeld oder Sparbuch.
- Lohnerhöhungen: Wer keine Inflationsausgleichserhöhung bekommt, verliert real. Aktiv verhandeln.
- Festgeld-Risiko: Mehrjährige Festgelder mit niedrigem Zins können dich der Inflation aussetzen — Inflationsschutz fehlt.
So setzt du das praktisch um
- 1. Inflationsschutz: Sachwerte (Aktien-ETF, Immobilien) statt Tagesgeld als Großteil des Vermögens. Tagesgeld nur für den Notgroschen.
- 2. Realrendite rechnen: Nutze den Zinseszinsrechner und ziehe von der Bruttorendite die Inflation ab — das ist deine echte Kaufkraft- Steigerung.
- 3. Ziele inflationsanpassen: Der Ziel-Rechner berücksichtigt deine Sparrate, aber das Ziel selbst musst du in „heutigen Euros" eingeben — sonst stimmt die Kaufkraft am Ende nicht.
- 4. Strom & Energie vergleichen: Bei hoher Inflation lohnt sich der Wechsel besonders — Energie war 2022 der größte Inflationstreiber. Vergleichbares im Strom-Vergleich und Gas-Vergleich.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Inflation in Deutschland?
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Realrendite?
Wie kann ich mich vor Inflation schützen?
Funktioniert der Rechner auch für andere Länder?
Was kostet mich 10.000 € auf dem Girokonto über 10 Jahre wirklich?
Wie wirkt sich Inflation auf meine Rente aus?
Warum trifft mich Inflation persönlich oft härter als der amtliche Wert?
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