Mieten oder Kaufen?
Barwert-Vergleich beider Optionen: Was ist auf 30 Jahre wirklich günstiger?
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Barwert-Vergleich über 30 Jahre
Annahmen: 10 % Kaufnebenkosten, 1 % Instandhaltung p.a., 2 % Wertsteigerung, 2 % Mietsteigerung, 4 % Diskontsatz (Opportunitätskosten EK). Echte Gesamtkosten hängen massiv von Standort, Zustand und Lebensplan ab.
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du dein Ergebnis
Faustregeln zum Mieten vs. Kaufen
Beispielrechnung: 1.200 € Miete vs. 350.000 € Kaufpreis
Typische Fehler bei der Eingabe
- Kaufnebenkosten vergessen10–15 % vom Kaufpreis (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler) gehen ohne Gegenwert verloren. Bei 350.000 € sind das 35.000–52.500 € — der wichtigste Grund, warum der Kauf bei kurzer Haltedauer nicht lohnt.
- Opportunitätskosten des Eigenkapitals ignorierenWer 80.000 € EK ins Haus steckt, verzichtet auf ca. 6 % Renditechance am Aktienmarkt. Über 30 Jahre = ca. 380.000 € entgangene ETF-Rendite. Beim ehrlichen Vergleich mitrechnen.
- Instandhaltung unterschätzenFaustregel: 1 % vom Kaufpreis pro Jahr für Reparaturen, Sanierungen, neue Heizung etc. Bei 350.000 € sind das 3.500 €/Jahr — ein Posten, den Mieter nicht haben.
- Mietsteigerung zu niedrig ansetzenRealistisch sind 2–3 % p.a. im Schnitt, in Ballungsräumen oft mehr. Wer mit 1 % rechnet, unterschätzt den Vorteil der konstanten Annuität gegenüber steigenden Mieten.
Eine der teuersten Entscheidungen deines Lebens
Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Geschichte. Hinzu kommen Kaufnebenkosten (10–15 %), Zinsen über die gesamte Laufzeit, Instandhaltung (~1 % p.a. vom Kaufpreis) und der Wertzuwachs der Immobilie. Auf der Mieterseite zählt nur die Miete inkl. Mietsteigerung — aber das eingesparte Eigenkapital kann alternativ am Aktienmarkt arbeiten (Opportunitätskosten).
Der Rechner vergleicht beide Szenarien als Barwert über die gewählte Laufzeit. Wer langfristig wohnen bleibt und akzeptable Konditionen findet, profitiert meist vom Kaufen — aber nur, wenn er die Risiken (Job-Wechsel, Reparaturstau, Wertverlust) tragen kann.
Wann Kaufen besonders sinnvoll ist
- Du planst, mindestens 10–15 Jahre dort zu wohnen (Kaufnebenkosten amortisieren sich)
- Du hast 20 % Eigenkapital + Kaufnebenkosten ohne Eingriff in den Notgroschen
- Du bist beruflich stabil, planst keine Umzüge wegen Karriere
- Region mit Nachfrage-Wachstum (Stadt > Land, Süden > Norden)
Wann Mieten oft die bessere Wahl ist
- Hochpreis-Lagen mit Kaufpreis-Miet-Verhältnis > 30
- Beruflich flexibel (häufige Standortwechsel)
- Eigenkapital lieber breit gestreut investiert (z.B. Welt-ETF)
- Kein Interesse an Reparatur-Verantwortung
Vor dem Kauf — die wichtigsten Verträge
Beim Immobilienkauf unterschreibst du gleich mehrere große Verträge. Lass sie vorher KI-prüfen — Klauseln zur Restschuld, Sondertilgung oder Notar-Auflagen können dich auf 30 Jahre tausende Euro kosten.
Passende Tools
- → Kreditrate-Rechner — Was kostet die monatliche Belastung?
- → Restschuld-Rechner — Was bleibt nach 10 Jahren übrig?
- → Baufinanzierung-Vergleich — den günstigsten Tarif finden
Häufige Fragen
Wie viel Eigenkapital brauche ich wirklich?
Was ist mit Inflation?
Lohnt sich Kaufen auch in der Niedrigpreis-Region?
Wie lange muss ich mindestens wohnen bleiben, damit Kaufen lohnt?
Was ist das Kaufpreis-Miet-Verhältnis?
Was passiert, wenn ich vor dem Break-Even verkaufen muss?
Kreditvertrag fair? Lass ihn KI-prüfen.
KI-VertragcheckRestschuld-Versicherung, Bearbeitungsgebühren, vorzeitige Rückzahlung — versteckte Kosten machen den Kredit oft 30 % teurer. Unsere KI findet sie.