Renten-Rechner
Deine voraussichtliche gesetzliche Rente: Punkte × Rentenwert × Zugangsfaktor.
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Letztes Brutto vs. Brutto-Rente
Faustregel: Wer im Ruhestand 70–80 % seines letzten Netto braucht, sollte die Lücke privat schließen. Die durchschnittliche gesetzliche Rente lag 2024 bei ca. 1.620 € / Mon. (Männer) bzw. 1.090 € (Frauen).
Was bedeutet das Ergebnis?
So liest du deine Brutto-Rente
Gesetzliche Rente — Realität 2026
Beispielrechnung: Standardrentner mit 45 Punkten
Typische Fehler bei der Eingabe
- Renteninformation als Endbetrag missverstehenDie DRV-Renteninformation zeigt zwei Werte: die bisher erreichteRente und die Hochrechnung bei gleichbleibendem Einkommen. Beide sind in heutiger Kaufkraft, ohne Steuer und KV/PV-Abzug.
- Zugangsfaktor vergessenWer vor der Regelaltersgrenze in Rente geht, verliert 0,3 % pro Monat (max. 14,4 % bei 4 Jahren). Wer länger arbeitet, gewinnt 0,5 % pro Monat (Bonus). Beides wirkt lebenslang — die Hebelwirkung ist enorm.
- Steuer und KV/PV nicht eingerechnet2026 sind 84 % der Rente steuerpflichtig (ab 2058: 100 %). Plus KV/PV-Beiträge ca. 11 %. Aus 1.800 € Brutto bleiben netto je nach Konstellation 1.400–1.550 €.
- Mit künftigem Rentenwert rechnenRentenwertanpassungen sind politisch beeinflusst — die Garantie bis 2025 bei 48 % Rentenniveau läuft aus. Konservative Planung rechnet mit heutigem Rentenwert ohne pauschale Steigerung.
Die einfache Renten-Formel
Rente = Punkte × Rentenwert × Zugangsfaktor
- Punkte: Summe deiner Beitragspunkte aus dem Erwerbsleben (siehe Renteninformation).
- Rentenwert: 2026 = 40,79 € pro Punkt (einheitlich Ost/West) — wird jährlich angepasst.
- Zugangsfaktor: 1,0 bei Regelaltersgrenze. Pro Monat früher: −0,3 % (max −10,8 %). Pro Monat später: +0,5 % (Bonus).
Worauf achten?
- Brutto ≠ Netto: Auch im Ruhestand zahlst du KV/PV-Beiträge (~11 %) und ab einem Steuerfreibetrag von ca. 11.604 € (2026) Lohnsteuer.
- Rentenniveau sinkt: Politisch garantiert sind 48 % bis 2025 — danach Tendenz nach unten.
- Frühverrentung kostet: Mit 63 statt 67 = 14,4 % Abschlag, lebenslang.
- Witwenrente: 55–60 % der Rente des Verstorbenen, bei großem Verdienstabstand sinnvoll.
- Inflation eingerechnet: Renten steigen historisch ~1,5–2,5 % p.a. — nicht garantiert.
Reicht die gesetzliche Rente? — Drei Schritte zur Antwort
- 1. Punkte ermitteln: Aus deiner DRV-Renteninformation ablesen oder im Rentenpunkte-Rechner hochrechnen.
- 2. Lücke berechnen: Wunsch-Rente minus erwartete gesetzliche Rente im Rentenlücke-Rechner.
- 3. Privat ergänzen: ETF-Sparplan, Riester, Rürup oder bAV. Vergleiche Depots im Depot-Vergleich.
- 4. Entnahme planen: Wie lange reicht dein Vermögen? Entnahmeplan-Rechner
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Häufige Fragen
Wann darf ich abschlagsfrei in Rente?
Wie viel Steuer zahle ich auf die Rente?
Was ist der Zugangsfaktor?
Lohnt es sich, länger zu arbeiten?
Wie hoch ist die Witwen- oder Witwerrente?
Was ist mit der Witwenrente bei Wiederheirat?
Kann ich Punkte freiwillig nachkaufen?
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