Renten-Rechner

Deine voraussichtliche gesetzliche Rente: Punkte × Rentenwert × Zugangsfaktor.

Deine Eingaben

Brutto-Rente / Monat (36 % vom letzten Brutto)
1.600,00 €
Unter 50 %: deutliche Versorgungslücke — privat ergänzen. Netto nach KV/PV/Steuer ~85 % = 1.360,00 €/Mon. Jahres-Rente: 19.200,00 €.

Letztes Brutto vs. Brutto-Rente

Letztes Brutto4.500 €
Erwartete Brutto-Rente1.600 €
Differenz: 2.900 €

Faustregel: Wer im Ruhestand 70–80 % seines letzten Netto braucht, sollte die Lücke privat schließen. Die durchschnittliche gesetzliche Rente lag 2024 bei ca. 1.620 € / Mon. (Männer) bzw. 1.090 € (Frauen).

Was bedeutet das Ergebnis?

So liest du deine Brutto-Rente

< 1.200 €/Mon.
Niedrige Rente
Liegt nahe der Grund­sicherung (~1.000 €). Typisch nach Teilzeit-Erwerbs­biografien oder Wenig­verdiener-Branchen. Netto bleiben nach KV/PV-Abzug ca. 1.040 €. Reicht selten für Miete + Lebenshaltung in Großstädten.
1.200–1.800 €/Mon.
Mittel — Lücke wahrscheinlich
Typisch für Durchschnitts­verdiener mit 35–45 Berufs­jahren. Netto ca. 1.040–1.560 €. Ohne private Vorsorge bleibt ein Lebens­standard­verlust von 30–40 %.
1.800–2.500 €/Mon.
Solide Basis
Standard­rentner-Niveau und darüber. Trotzdem: KV/PV (ca. 11 %) und Steuern (84 % steuer­pflichtig 2026) reduzieren netto deutlich. Ergänzende Vorsorge bleibt sinnvoll.
> 2.500 €/Mon.
Top-Bereich
Nur mit hohem Einkommen über viele Jahre erreichbar (BBG-nahes Brutto + 45 Beitrags­jahre). Schon hier wirkt die Steuer­last spürbar — eine Entnahme­strategie aus privatem Vermögen ergänzt sinnvoll.
Netto-Rente ≈ Brutto × ~0,87 (nach KV/PV) − Steuer. Bei 1.800 € Brutto und Steuer­frei­betrag bleiben netto ca. 1.500–1.600 €.

Gesetzliche Rente — Realität 2026

Aktueller Rentenwert
40,79 €
Pro Punkt (Stand 2026, einheitlich Ost/West)
Standardrentner-Eckrente
~ 1.836 €
45 Punkte × 40,79 € — Brutto
Durchschnitt Männer 2024
~ 1.620 €
Brutto-Altersrente
Durchschnitt Frauen 2024
~ 1.090 €
Brutto-Altersrente
Renten-Niveau (vor Steuer)
~ 48 %
Vom letzten Durchschnittsgehalt
Frühe Rente Abschlag
0,3 %/Mon.
Max. 10,8 % bei 3 J. früher

Beispielrechnung: Standardrentner mit 45 Punkten

Gesammelte Rentenpunkte45
Aktueller Rentenwert40,79 €/Pkt
Zugangsfaktor1,0 (Regelalter)
Renteneintritt67 Jahre (abschlagsfrei)
Brutto-Monatsrente
1.836 €
Netto nach KV/PV ca. 1.595 €
45 × 40,79 € × 1,0 = 1.836 € Brutto-Rente — der sogenannte „Standardrentner". In der Realität liegen Männer im Schnitt bei ca. 1.620 €, Frauen bei nur 1.090 € Brutto-Rente. Wer mit 64 statt 67 in Rente geht (3 Jahre früher), verliert 0,3 % × 36 Monate = 10,8 % — entspricht 198 €/Mon. lebenslang.
!

Typische Fehler bei der Eingabe

  • Renteninformation als Endbetrag missverstehen
    Die DRV-Renten­information zeigt zwei Werte: die bisher erreichteRente und die Hochrechnung bei gleichbleibendem Einkommen. Beide sind in heutiger Kaufkraft, ohne Steuer und KV/PV-Abzug.
  • Zugangsfaktor vergessen
    Wer vor der Regel­alters­grenze in Rente geht, verliert 0,3 % pro Monat (max. 14,4 % bei 4 Jahren). Wer länger arbeitet, gewinnt 0,5 % pro Monat (Bonus). Beides wirkt lebenslang — die Hebel­wirkung ist enorm.
  • Steuer und KV/PV nicht eingerechnet
    2026 sind 84 % der Rente steuer­pflichtig (ab 2058: 100 %). Plus KV/PV-Beiträge ca. 11 %. Aus 1.800 € Brutto bleiben netto je nach Konstellation 1.400–1.550 €.
  • Mit künftigem Rentenwert rechnen
    Renten­wert­anpassungen sind politisch beeinflusst — die Garantie bis 2025 bei 48 % Renten­niveau läuft aus. Konservative Planung rechnet mit heutigem Renten­wert ohne pauschale Steigerung.

Die einfache Renten-Formel

Rente = Punkte × Rentenwert × Zugangsfaktor

  • Punkte: Summe deiner Beitragspunkte aus dem Erwerbsleben (siehe Renteninformation).
  • Rentenwert: 2026 = 40,79 € pro Punkt (einheitlich Ost/West) — wird jährlich angepasst.
  • Zugangsfaktor: 1,0 bei Regelaltersgrenze. Pro Monat früher: −0,3 % (max −10,8 %). Pro Monat später: +0,5 % (Bonus).

Worauf achten?

  • Brutto ≠ Netto: Auch im Ruhestand zahlst du KV/PV-Beiträge (~11 %) und ab einem Steuerfreibetrag von ca. 11.604 € (2026) Lohnsteuer.
  • Rentenniveau sinkt: Politisch garantiert sind 48 % bis 2025 — danach Tendenz nach unten.
  • Frühverrentung kostet: Mit 63 statt 67 = 14,4 % Abschlag, lebenslang.
  • Witwenrente: 55–60 % der Rente des Verstorbenen, bei großem Verdienstabstand sinnvoll.
  • Inflation eingerechnet: Renten steigen historisch ~1,5–2,5 % p.a. — nicht garantiert.

Reicht die gesetzliche Rente? — Drei Schritte zur Antwort

  1. 1. Punkte ermitteln: Aus deiner DRV-Renteninformation ablesen oder im Rentenpunkte-Rechner hochrechnen.
  2. 2. Lücke berechnen: Wunsch-Rente minus erwartete gesetzliche Rente im Rentenlücke-Rechner.
  3. 3. Privat ergänzen: ETF-Sparplan, Riester, Rürup oder bAV. Vergleiche Depots im Depot-Vergleich.
  4. 4. Entnahme planen: Wie lange reicht dein Vermögen? Entnahmeplan-Rechner
Tipp: Bestehende Lebens- oder Rentenversicherungen prüfen — viele Altverträge zahlen wegen hoher Kosten am Ende weniger aus als ein Tagesgeldkonto. Vertrag analysieren →

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Häufige Fragen

Wann darf ich abschlagsfrei in Rente?
Regelaltersgrenze steigt schrittweise auf 67. Wer 1964 oder später geboren ist, geht erst mit 67 abschlagsfrei. Mit 45 Beitragsjahren (besonders langjährig Versicherte) auch früher.
Wie viel Steuer zahle ich auf die Rente?
Der steuerpflichtige Anteil hängt vom Renteneintrittsjahr ab — 2026 sind 84 % steuerpflichtig, ab 2058 100 %. Grundfreibetrag (~11.604 € 2026) bleibt steuerfrei.
Was ist der Zugangsfaktor?
Ein Bewertungsfaktor: 1,0 = volle Rente bei Regelaltersgrenze. Frühere Rente: 0,3 % Abschlag pro Monat (max. 0,892 = 10,8 %). Spätere Rente: 0,5 % Bonus pro Monat.
Lohnt es sich, länger zu arbeiten?
Ja: 0,5 % mehr Rente pro Monat = 6 % pro Jahr. Ein Jahr länger arbeiten + zusätzlicher Punkt → typisch 80–100 € mehr Rente lebenslang.
Wie hoch ist die Witwen- oder Witwerrente?
Die große Witwen­rente beträgt 55 % der Rente des Verstorbenen, die kleine 25 % (auf 2 Jahre befristet). Eigenes Einkommen über 1.038 €/Monat (West) wird zu 40 % angerechnet. Bei kinderreichen oder pflegebedürftigen Hinterbliebenen ist die große Witwen­rente unbefristet.
Was ist mit der Witwenrente bei Wiederheirat?
Bei Wiederheirat endet die Witwen­rente — aber es gibt eine Witwen­abfindung von 24 Monats­renten (Beitrags­erhöhung des Lebens­standards). Wer Ehepartner Nr. 2 verliert, kann unter Umständen wieder Witwen­rente von Partner 1 beziehen („Wiederaufleben").
Kann ich Punkte freiwillig nachkaufen?
Ab dem 50. Lebensjahr ja — Ausgleich für Renten­abschläge bei früherem Renteneintritt. Pro ca. 8.700 € Beitrag etwa 1 Punkt = 40,79 €/Monat Rente. Amortisation nach ca. 18 Jahren, Beitrag ist als Vorsorge­aufwand steuerlich absetzbar (Rürup-Schicht).

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