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Mieterselbstauskunft online unterschreiben

Für Bewerber: Selbstauskunft am Smartphone ausfüllen, unterschreiben und noch am Besichtigungstag zurücksenden - der schnellste vollständige Bewerber gewinnt oft. Für Vermieter: ein Formular parallel an mehrere Interessenten senden und unterschriebene, DSGVO-saubere Auskünfte strukturiert zurückbekommen. Ab 1,80 € pro Unterschrift, Empfänger brauchen kein Konto.

Welche Signaturstufe für einen Mieterselbstauskunft?

Die Mieterselbstauskunft ist gesetzlich formfrei - die SES mit Zeitstempel, Dokument-Hash und Audit-Trail macht die zugesicherten Angaben beweisbar, was bei Falschangaben über zulässige Fragen rechtlich entscheidend sein kann.

Wann reicht SES?

  • Selbstauskunft des Mietinteressenten - direkt nach der Besichtigung am Smartphone ausgefüllt und unterschrieben
  • Vermieter-Formular parallel an mehrere Bewerber senden - jeder erhält seinen eigenen Link und signiert seine eigene Auskunft
  • Gemeinsame Selbstauskunft von Paaren oder WG-Bewerbern mit zwei bis drei Unterzeichnern in einer Anfrage
  • Einwilligung zur Einholung einer Bonitätsauskunft im ernsthaften Auswahlstadium
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des bisherigen Vermieters digital unterschreiben lassen
  • Bestätigung der Richtigkeit nachgereichter Unterlagen wie Einkommensnachweise als Anlage zur Auskunft

Wann ist mehr nötig?

  • Die Selbstauskunft selbst nie - sie ist formfrei, SES genügt in jedem Stadium der Bewerbung.
  • Der anschließende Wohnraum-Mietvertrag mit mehr als einem Jahr Laufzeit: § 550 BGB verlangt Schriftform, elektronisch wäre QES nötig (bei VertragLotse Phase 2 ab Q4/2026).
  • Eine Mietbürgschaft der Eltern: § 766 BGB verlangt die schriftlich erteilte Bürgschaftserklärung und schließt die elektronische Form ausdrücklich aus - hier hilft nur Papier.

Welche rechtlichen Anforderungen gelten?

Bewerbungs-Wettlauf um die Wohnung: die Selbstauskunft noch am Besichtigungstag zurücksenden

Bei gefragten Wohnungen entscheidet selten das beste Einkommen, sondern die schnellste vollständige Bewerbung. Wer nach der Besichtigung erst zu Hause den Drucker anwirft, das Formular per Hand ausfüllt, einscannt und am nächsten Abend zurückmailt, liegt in der Mappe des Vermieters häufig schon hinter drei anderen Interessenten.

Mit VertragLotse erledigen Sie das in der Bahn auf dem Heimweg. Haben Sie das Formular als PDF vom Vermieter oder Makler erhalten, laden Sie es über den Gast-Flow „Dokument signieren" hoch, zeichnen Ihre Unterschrift mit dem Finger und laden das versiegelte PDF gegen Einmalzahlung sofort herunter - ganz ohne Konto. Sendet der Vermieter die Auskunft direkt über VertragLotse, ist es noch einfacher: Link aus der E-Mail öffnen, im Browser ausfüllen, unterschreiben, fertig.

Die Unterschrift ist dabei mehr als Förmlichkeit. Eine signierte Selbstauskunft mit Zeitstempel signalisiert dem Vermieter, dass Sie zu Ihren Angaben stehen - und hebt Ihre Bewerbung von den formlosen E-Mails der Konkurrenz ab, die er rechtlich kaum einordnen kann.

Bewerben Sie sich zu zweit oder als WG, unterschreiben bis zu 10 Personen in einer Anfrage, parallel oder in fester Reihenfolge. Das fertige Dokument übernehmen Sie kostenlos ins Vertragsarchiv - dort liegt es später direkt neben dem Mietvertrag, falls je die Frage aufkommt, was damals erklärt wurde.

Mehrere Bewerber, ein Formular: so holen private Vermieter unterschriebene Selbstauskünfte ein

Nach einer Sammelbesichtigung mit zwanzig Interessenten beginnt für private Vermieter die Zettelwirtschaft: Manche füllen das Portal-Formular aus, andere schicken formlose Mails, Dritte reichen Unterlagen per Messenger nach. Die Angaben sind kaum vergleichbar, und unterschrieben hat am Ende niemand etwas.

Strukturierter geht es mit einem einheitlichen PDF-Formular: einmal hochladen, dann jedem ernsthaften Interessenten eine eigene Signatur-Anfrage senden. Die Batch-Funktion bündelt beliebig viele dieser Einzel-Anfragen in einem Durchgang, und im Dashboard sehen Sie pro Bewerber, ob die Auskunft geöffnet, unterschrieben oder abgelaufen ist. Miteigentümer oder die Hausverwaltung lesen als In-Kopie-Empfänger kostenlos mit.

Die Frist beträgt standardmäßig 14 Tage, mit automatischen Erinnerungen 7, 3 und 1 Tag vor Ablauf - wobei ernsthafte Bewerber erfahrungsgemäß binnen Stunden reagieren. Interessenten, die abspringen, kosten Sie nichts: Bei Ablauf oder Ablehnung wird der Coin automatisch erstattet. Pro unterzeichnendem Bewerber fällt 1 Coin (~1,80 €) an, Mengenrabatt gibt es über die Coin-Pakete, mit dem Pro-Abo signieren Sie ganz ohne Coin-Verbrauch.

Wer auf Nummer sicher gehen will, aktiviert den optionalen E-Mail-Code (MFA) - sinnvoll bei Bewerbern, die Sie nur von einer kurzen Besichtigung kennen. Nach der Entscheidung gehört die Auskunft des künftigen Mieters ins Vertragsarchiv; die Daten aller übrigen Bewerber löschen Sie, denn mit der Absage entfällt der Zweck der Verarbeitung.

Erlaubte und verbotene Fragen: was in die Mieterselbstauskunft gehört - und was nicht

Rechtsgrundlage der Selbstauskunft ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Der Vermieter darf erfragen, was er für die Entscheidung über den Mietvertrag braucht - nicht mehr. Zulässig sind danach Identität und Anschrift, die Anzahl der einziehenden Personen, Beruf und Arbeitgeber, das Nettoeinkommen sowie Fragen nach einem laufenden Insolvenzverfahren oder Mietrückständen aus früheren Mietverhältnissen. Auch die beabsichtigte Tierhaltung darf thematisiert werden.

Unzulässig sind dagegen Fragen nach Schwangerschaft oder Familienplanung, nach Religions-, Partei- oder Gewerkschaftszugehörigkeit, nach der Mitgliedschaft im Mieterverein, nach ethnischer Herkunft, Krankheiten oder Vorstrafen ohne Bezug zum Mietverhältnis. Solche Fragen haben in einem Formular nichts verloren - sie verletzen die Datenminimierung und liefern keine verwertbaren Antworten.

Für Bewerber gilt bei unzulässigen Fragen das sogenannte Recht zur Lüge: Sie dürfen unwahr beantwortet werden, ohne dass daraus Nachteile entstehen dürfen. Eine Anfechtung oder Kündigung, die der Vermieter auf die falsche Antwort einer unzulässigen Frage stützt, geht ins Leere - anders als bei Falschangaben zu zulässigen Fragen.

Bonitätsunterlagen wie eine SCHUFA-Auskunft oder Gehaltsnachweise dürfen erst im ernsthaften Auswahlstadium verlangt werden, wenn ein Vertragsschluss konkret bevorsteht - nicht pauschal von allen Besichtigungsteilnehmern. An dieser Rechtslage hat sich zwischen 2024 und 2026 nichts geändert; auch die Formerleichterungen des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes betreffen die ohnehin formfreie Selbstauskunft nicht.

Falschangaben in der Selbstauskunft: warum die Unterschrift im Streitfall den Unterschied macht

Der typische Streitfall beginnt Monate nach dem Einzug: Die Miete bleibt aus, und der Vermieter erfährt, dass das angegebene Einkommen nie existierte oder erhebliche Mietschulden aus dem vorherigen Mietverhältnis verschwiegen wurden. Jetzt zählt eine einzige Frage - was genau hat der Bewerber damals erklärt? Ohne unterschriebene Auskunft steht Aussage gegen Aussage.

Die bewusst falsche Antwort auf eine zulässige Frage kann den Vermieter zur Anfechtung des Mietvertrags wegen arglistiger Täuschung berechtigen (§ 123 BGB), je nach Schwere kommt auch eine außerordentliche Kündigung in Betracht. Beides setzt voraus, dass sich der Inhalt der damaligen Erklärung belegen lässt - genau hier liegt der Wert der signierten Selbstauskunft.

Nach Abschluss versiegelt VertragLotse das Dokument mit einem PAdES-Server-Siegel; der Audit-Trail hält Zeitstempel, Dokument-Hash und gehashte IP-Adresse fest. Nachträgliche Änderungen am PDF sind dadurch erkennbar, und im Prozess liefern diese Daten dem Gericht konkrete Anknüpfungspunkte für die freie Beweiswürdigung.

Für Bewerber ist die Unterschrift dabei kein Blankoscheck: Sie bestätigt nur, was tatsächlich im Formular steht, und am Recht zur unwahren Antwort auf unzulässige Fragen ändert sie nichts. Lesen Sie das Formular vor dem Signieren trotzdem vollständig - was Sie zu zulässigen Fragen erklären, muss stimmen.

So unterschreiben Sie einen Mieterselbstauskunft bei VertragLotse

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    Vertrag hochladen

    PDF, Word oder gescanntes Original mit einem Klick hochladen. Ihren Mieterselbstauskunft bleibt verschlüsselt in Deutschland gespeichert.

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    Empfänger eintragen

    Name + E-Mail jedes Unterzeichners. Bis zu 10 Empfänger pro Anfrage, optional in fester Reihenfolge.

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    Unterschriftsfelder platzieren

    Klick auf die PDF-Seite, Stift-/Text-/Datum-Feld setzen - fertig. Pro Empfänger eigene Farbe für Übersicht.

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    Versenden + automatisch siegeln

    Empfänger bekommen einen sicheren Link per E-Mail, signieren im Browser. Nach Abschluss wird das PDF mit Server-Siegel (PAdES) versehen - manipulationssicher prüfbar.

Was kostet die Signatur für einen Mieterselbstauskunft?

Preise im Überblick

Preise gelten pro Empfänger mit der Rolle „Unterzeichner". Freigeber, CC und Betrachter sind kostenlos.

StufeCoins / Unterzeichner≈ EURHinweis
SES - Einfach11,801 Unterzeichner • E-Mail-MFA + PAdES-Siegel
AES - FortgeschrittenPhase 223,60Pro Unterzeichner • Identitätsprüfung per VideoIdent - Phase 2
QES - QualifiziertPhase 235,40Pro Unterzeichner • Schriftform-Ersatz über QTSP - Phase 2
Exakte Coin-Packs und Mengen-Rabatte: Pricing-Übersicht

Häufige Fehler beim digitalen Unterschreiben von Mieterselbstauskunft

  • Unzulässige Fragen ins Formular aufnehmen (Schwangerschaft, Religionszugehörigkeit, Parteimitgliedschaft) - die Antworten sind rechtlich nicht verwertbar, Bewerber dürfen sie folgenlos unwahr beantworten, und der Vermieter riskiert DSGVO-Beschwerden.
  • Bonitätsnachweise wie die SCHUFA-Auskunft schon mit der Einladung zur Besichtigung von allen Interessenten verlangen - zulässig sind sie erst im ernsthaften Auswahlstadium, wenn ein Vertragsschluss konkret bevorsteht.
  • Die Auskünfte abgelehnter Bewerber dauerhaft aufbewahren - nach der Absage müssen die Daten gelöscht werden, der Grundsatz der Speicherbegrenzung gilt auch für private Vermieter.
  • Als Bewerber die Angaben formlos in eine E-Mail tippen statt das Formular zu unterschreiben - eine signierte Auskunft wirkt verbindlich und hebt die Bewerbung von der Konkurrenz ab.
  • Selbstauskunft und Mietvertrag über einen Kamm scheren: Für die Auskunft reicht SES immer, der Wohnraum-Mietvertrag mit mehr als einem Jahr Laufzeit verlangt dagegen Schriftform (§ 550 BGB).

Nach dem Zuschlag: den Mietvertrag prüfen, bevor Sie unterschreiben

Wer die Wohnung bekommt, hält kurz darauf den Mietvertrag in der Hand - oft mit Klauseln zu Schönheitsreparaturen, Staffelmiete oder Kleinreparaturen, die bares Geld kosten. Die KI-Vertragsanalyse bewertet jede Klausel mit Risikostufe und verständlicher Erklärung, bevor Sie sich binden.

Mieterselbstauskunft mit KI prüfen lassen

Jetzt einen Mieterselbstauskunft signieren

Konto in 30 Sekunden anlegen, sofort die erste Signatur starten. Empfänger brauchen kein Konto, signieren im Browser.

Häufige Fragen

Ist eine online ausgefüllte und unterschriebene Selbstauskunft gültig?
Ja. Die Mieterselbstauskunft ist gesetzlich formfrei, eine einfache elektronische Signatur (SES) genügt vollständig. Nach eIDAS Art. 25 darf ihr die Wirkung als Beweismittel nicht allein wegen der elektronischen Form abgesprochen werden - das versiegelte PDF steht dem unterschriebenen Papier-Formular in nichts nach.
Welche Fragen darf der Vermieter in der Selbstauskunft stellen?
Zulässig ist, was für die Vermietungsentscheidung erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Identität, Anzahl der einziehenden Personen, Beruf, Nettoeinkommen, laufende Insolvenzverfahren oder Mietrückstände aus früheren Mietverhältnissen. Unzulässig sind etwa Fragen nach Schwangerschaft, Religions- oder Parteizugehörigkeit und Mitgliedschaft im Mieterverein - solche Fragen dürfen Bewerber folgenlos unwahr beantworten.
Wie hole ich als Vermieter Selbstauskünfte von mehreren Bewerbern ein?
Sie laden Ihr Formular einmal als PDF hoch und senden jedem Interessenten eine eigene Signatur-Anfrage - die Batch-Funktion bündelt beliebig viele davon in einem Durchgang. Im Dashboard sehen Sie pro Bewerber, ob die Auskunft geöffnet, unterschrieben oder abgelaufen ist. Bewerber, die nicht reagieren, kosten nichts: Bei Ablauf wird der Coin automatisch erstattet.
Muss ich als Mietinteressent die Selbstauskunft unterschreiben?
Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht - bei gefragten Wohnungen haben unvollständige Bewerbungen praktisch aber kaum eine Chance. Die Unterschrift macht Ihre Angaben verbindlich und signalisiert dem Vermieter Ernsthaftigkeit. Am Recht, unzulässige Fragen unwahr zu beantworten, ändert die Unterschrift nichts.
Was bringt die Unterschrift unter der Selbstauskunft dem Vermieter?
Beweissicherheit. Stellt sich später heraus, dass ein Bewerber eine zulässige Frage bewusst falsch beantwortet hat, kann der Vermieter den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten (§ 123 BGB) - dafür muss er belegen können, was genau erklärt wurde. Die SES-signierte Auskunft mit Zeitstempel, Dokument-Hash und Audit-Trail liefert genau diesen Beleg.
Was kostet es, eine Selbstauskunft unterschreiben zu lassen?
1 Coin (~1,80 €) pro unterzeichnender Person - ein einzelner Bewerber kostet also 1 Coin, ein gemeinsam unterschreibendes Paar 2 Coins. Miteigentümer oder Makler lesen als In-Kopie-Empfänger kostenlos mit. Mit dem Pro-Abo versenden Sie Signatur-Anfragen ganz ohne Coin-Verbrauch.
Braucht der Bewerber ein Konto bei VertragLotse?
Nein - eine Registrierungspflicht wäre für Wohnungsbewerber auch eine unnötige Hürde. Der Bewerber öffnet einfach den Link aus der E-Mail und unterschreibt im Browser. Kennen Sie den Interessenten nur von einer kurzen Besichtigung, lohnt der optionale E-Mail-Code (MFA) als zusätzliche Identitätshürde.
Was passiert mit den Daten der Bewerber, die die Wohnung nicht bekommen?
Nach der Absage müssen die Auskünfte abgelehnter Bewerber gelöscht werden - die Selbstauskunft dient allein der Anbahnung des Mietvertrags, mit der Entscheidung entfällt der Verarbeitungszweck (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Grundsatz der Speicherbegrenzung). Dauerhaft in die Vertragsakte gehört nur die Auskunft des künftigen Mieters.

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