ETF-Sparplan & Depot
Vergleich 2026
- Über 3.000 ETF-Sparpläne bei den Top-Brokern
- Zahlreiche kostenfreie Sparpläne ohne Ausführungsgebühr
- Schon ab 1 € Sparrate möglich
- Tagesaktuelle Konditionen direkt aus dem Tarif-Vergleich
Finde den passenden Broker für deinen ETF-Sparplan. Wir vergleichen Konditionen, Anzahl handelbarer ETFs, kostenfreie Sparpläne und Mindestsparrate — und prüfen optional dein bestehendes Depot mit der KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.
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So wächst dein ETF-Sparplan
Beispielrechnung: 200 € monatliche Sparrate, 7 % p.a. Rendite (historischer Welt-Aktien-Durchschnitt, vor Inflation)
Wichtig: Die historische Rendite ist keine Garantie für die Zukunft. Aktienmärkte schwanken — wer 30 Jahre durchhält, hat historisch bisher immer einen positiven Realwert nach Inflation erzielt. Anlagehorizont unter 10 Jahren ist riskant.
Cost-Average-Effekt
Bei monatlicher Sparrate kaufst du in Hoch- UND Tiefphasen — über die Zeit ergibt das einen guten Durchschnittspreis. Markt-Timing ist nicht nötig.
Niedrige TER
ETFs kosten 0,1–0,3 % pro Jahr (TER), aktiv gemanagte Fonds 1,5–2 %. Auf 30 Jahre macht das einen Unterschied von 60.000+ € bei 200 €/Monat.
Sondervermögen
ETF-Anteile sind rechtlich Sondervermögen. Bei Insolvenz der Bank gehören sie weiterhin dir — keine 100k-€-Einlagensicherungs-Grenze wie beim Tagesgeld.
Neobroker, Direktbank oder Filialbank — was passt zu dir?
Drei Broker-Typen mit unterschiedlichen Stärken. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie viel Service du brauchst und wie aktiv du handeln willst.
| Kriterium | Neobroker | Direktbank | Filialbank |
|---|---|---|---|
| Sparplan-Gebühr | 0,00 € | 0–1,50 € | 1,50–2,50 € |
| Mindestsparrate | 1 € | 10–25 € | 25–50 € |
| ETF-Auswahl | 2.000–3.000 | 1.000–2.500 | 500–1.500 |
| Persönlicher Service | Nur App / E-Mail | Telefon-Hotline | Filialberater |
| Beispiel-Anbieter | Trade Republic, Scalable, Trading 212 | Comdirect, ING, DKB, Consorsbank | Sparkasse, Volksbank, Commerzbank |
| Geeignet für… | Junge, App-First, Sparplan | Klassik mit Tech-Komfort | Beratungsbedarf, Premium |
ETF-Sparplan — der Klassiker des langfristigen Vermögensaufbaus
Ein ETF-Sparplan ist die wahrscheinlich beste Erfindung für Privatanleger der letzten 30 Jahre. Statt selbst zu versuchen, den richtigen Zeitpunkt zum Investieren zu erwischen, kauft man monatlich automatisch Anteile an einem breit gestreuten Aktien-Index — Mal zu hohen, Mal zu niedrigen Kursen. Über lange Zeiträume gleicht sich das aus, der sogenannte Cost-Average-Effekt sorgt für eine ausgewogene Kostenstruktur.
Wer monatlich 200 € spart und 30 Jahre lang investiert, hat bei einer historischen Aktien-Rendite von rund 7 % p.a. am Ende etwa 247.000 € auf dem Depot — bei nur 72.000 € eigener Einzahlung. Das ist der Zinseszins-Effekt, den Albert Einstein nicht ohne Grund das achte Weltwunder genannt haben soll.
Worauf solltest Du beim Broker-Vergleich achten?
1. Kostenlose Sparplan-Ausführung
Klassische Banken berechnen oft 1,50 € pro Sparplan-Ausführung. Bei einem monatlichen Sparplan über 30 Jahre sind das 540 € reine Ausführungsgebühren — Geld, das nicht in deinem ETF arbeitet. Neobroker bieten kostenfreie Sparplan-Ausführung als Standard.
2. ETF-Auswahl & Sparplan-Verfügbarkeit
Nicht jeder ETF ist bei jedem Broker als Sparplan verfügbar. Ein guter Broker bietet mindestens 1.500 sparplanfähige ETFs und deckt die Standard-Welt-Indizes (MSCI World, FTSE All-World, Emerging Markets) ab. Wer Spezial-Strategien (Themen-ETFs, Faktor-Strategien) verfolgt, sollte vorab prüfen, ob die gewünschten ETFs verfügbar sind.
3. Mindestsparrate und Flexibilität
Moderne Neobroker akzeptieren Sparraten ab 1 € pro ETF — sinnvoll, um mit mehreren ETFs gleichzeitig zu starten und Risiko zu streuen. Klassische Banken haben oft Mindestraten von 25–50 €. Ausführungsintervalle sollten zumindest monatlich verfügbar sein, bei manchen Brokern auch wöchentlich oder zweiwöchentlich.
4. Steuerliche Behandlung — Steuereinfachheit
Ein deutscher Broker mit Sitz in Deutschland behält automatisch Abgeltungssteuer (25 %), Solidaritätszuschlag (5,5 % auf die Steuer) und auf Antrag Kirchensteuer ein und führt diese ab. Sie müssen keine separate Anlage KAP in der Steuererklärung ausfüllen. Bei ausländischen Brokern müssen Sie Erträge und Vorabpauschalen selbst angeben.
Vor dem Depot-Wechsel: Bestehenden Vertrag prüfen lassen
Wer ein bestehendes Depot wechseln will, sollte zuerst die Depotführungs-Kosten, Order-Konditionen und steuerlichen Gegebenheiten seines aktuellen Depots verstehen. Unsere KI-Vertragsanalyse prüft die Depotkonditionen auf Schwachstellen — unverbindlich und in wenigen Minuten.