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ETF-Sparplan & Depot
Vergleich 2026

  • Über 3.000 ETF-Sparpläne bei den Top-Brokern
  • Zahlreiche kostenfreie Sparpläne ohne Ausführungsgebühr
  • Schon ab 1 € Sparrate möglich
  • Tagesaktuelle Konditionen direkt aus dem Tarif-Vergleich

Finde den passenden Broker für deinen ETF-Sparplan. Wir vergleichen Konditionen, Anzahl handelbarer ETFs, kostenfreie Sparpläne und Mindestsparrate — und prüfen optional dein bestehendes Depot mit der KI-Vertragsanalyse von VertragLotse.

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So wächst dein ETF-Sparplan

Beispielrechnung: 200 € monatliche Sparrate, 7 % p.a. Rendite (historischer Welt-Aktien-Durchschnitt, vor Inflation)

Nach 5 Jahren
eingezahlt: 12.00014.201
Nach 10 Jahren
eingezahlt: 24.00034.604
Nach 15 Jahren
eingezahlt: 36.00063.724
Nach 20 Jahren
eingezahlt: 48.000105.172
Nach 25 Jahren
eingezahlt: 60.000164.153
Nach 30 Jahren
eingezahlt: 72.000247.872
Eingezahltes KapitalZinseszins-Gewinn

Wichtig: Die historische Rendite ist keine Garantie für die Zukunft. Aktienmärkte schwanken — wer 30 Jahre durchhält, hat historisch bisher immer einen positiven Realwert nach Inflation erzielt. Anlagehorizont unter 10 Jahren ist riskant.

📊

Cost-Average-Effekt

Bei monatlicher Sparrate kaufst du in Hoch- UND Tiefphasen — über die Zeit ergibt das einen guten Durchschnittspreis. Markt-Timing ist nicht nötig.

💸

Niedrige TER

ETFs kosten 0,1–0,3 % pro Jahr (TER), aktiv gemanagte Fonds 1,5–2 %. Auf 30 Jahre macht das einen Unterschied von 60.000+ € bei 200 €/Monat.

🏛

Sondervermögen

ETF-Anteile sind rechtlich Sondervermögen. Bei Insolvenz der Bank gehören sie weiterhin dir — keine 100k-€-Einlagensicherungs-Grenze wie beim Tagesgeld.

Neobroker, Direktbank oder Filialbank — was passt zu dir?

Drei Broker-Typen mit unterschiedlichen Stärken. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie viel Service du brauchst und wie aktiv du handeln willst.

KriteriumNeobrokerDirektbankFilialbank
Sparplan-Gebühr0,00 €0–1,50 €1,50–2,50 €
Mindestsparrate1 €10–25 €25–50 €
ETF-Auswahl2.000–3.0001.000–2.500500–1.500
Persönlicher ServiceNur App / E-MailTelefon-HotlineFilialberater
Beispiel-AnbieterTrade Republic, Scalable, Trading 212Comdirect, ING, DKB, ConsorsbankSparkasse, Volksbank, Commerzbank
Geeignet für…Junge, App-First, SparplanKlassik mit Tech-KomfortBeratungsbedarf, Premium

ETF-Sparplan — der Klassiker des langfristigen Vermögensaufbaus

Ein ETF-Sparplan ist die wahrscheinlich beste Erfindung für Privat­anleger der letzten 30 Jahre. Statt selbst zu versuchen, den richtigen Zeitpunkt zum Investieren zu erwischen, kauft man monatlich automatisch Anteile an einem breit gestreuten Aktien-Index — Mal zu hohen, Mal zu niedrigen Kursen. Über lange Zeiträume gleicht sich das aus, der sogenannte Cost-Average-Effekt sorgt für eine ausgewogene Kostenstruktur.

Wer monatlich 200 € spart und 30 Jahre lang investiert, hat bei einer historischen Aktien-Rendite von rund 7 % p.a. am Ende etwa 247.000 € auf dem Depot — bei nur 72.000 € eigener Einzahlung. Das ist der Zinseszins-Effekt, den Albert Einstein nicht ohne Grund das achte Weltwunder genannt haben soll.

Worauf solltest Du beim Broker-Vergleich achten?

1. Kostenlose Sparplan-Ausführung

Klassische Banken berechnen oft 1,50 € pro Sparplan-Ausführung. Bei einem monatlichen Sparplan über 30 Jahre sind das 540 € reine Ausführungsgebühren — Geld, das nicht in deinem ETF arbeitet. Neobroker bieten kostenfreie Sparplan-Ausführung als Standard.

2. ETF-Auswahl & Sparplan-Verfügbarkeit

Nicht jeder ETF ist bei jedem Broker als Sparplan verfügbar. Ein guter Broker bietet mindestens 1.500 sparplanfähige ETFs und deckt die Standard-Welt-Indizes (MSCI World, FTSE All-World, Emerging Markets) ab. Wer Spezial-Strategien (Themen-ETFs, Faktor-Strategien) verfolgt, sollte vorab prüfen, ob die gewünschten ETFs verfügbar sind.

3. Mindestsparrate und Flexibilität

Moderne Neobroker akzeptieren Sparraten ab 1 € pro ETF — sinnvoll, um mit mehreren ETFs gleichzeitig zu starten und Risiko zu streuen. Klassische Banken haben oft Mindestraten von 25–50 €. Ausführungs­intervalle sollten zumindest monatlich verfügbar sein, bei manchen Brokern auch wöchentlich oder zweiwöchentlich.

4. Steuerliche Behandlung — Steuereinfachheit

Ein deutscher Broker mit Sitz in Deutschland behält automatisch Abgeltungssteuer (25 %), Solidaritätszuschlag (5,5 % auf die Steuer) und auf Antrag Kirchensteuer ein und führt diese ab. Sie müssen keine separate Anlage KAP in der Steuererklärung ausfüllen. Bei ausländischen Brokern müssen Sie Erträge und Vorabpauschalen selbst angeben.

Vor dem Depot-Wechsel: Bestehenden Vertrag prüfen lassen

Wer ein bestehendes Depot wechseln will, sollte zuerst die Depotführungs-Kosten, Order-Konditionen und steuerlichen Gegebenheiten seines aktuellen Depots verstehen. Unsere KI-Vertragsanalyse prüft die Depotkonditionen auf Schwachstellen — unverbindlich und in wenigen Minuten.

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Häufige Fragen

Was ist ein ETF-Sparplan und für wen lohnt er sich?
Ein ETF-Sparplan investiert automatisch eine feste Sparrate (oft monatlich) in einen oder mehrere ETFs. Vorteile: günstige Kostenstruktur (TER unter 0,3 %), breite Risikostreuung, Disziplin durch Automatik. Lohnt sich für jeden mit einem Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren — die langfristige Aktien-Marktrendite liegt historisch bei rund 7 % p.a. real.
Welcher Broker ist für ETF-Sparpläne der beste?
Die wichtigsten Kriterien: kostenlose Sparplan-Ausführung, große ETF-Auswahl (über 1.000 sind heute Standard), niedrige Mindestsparrate (ab 1 €), steuereinfach (deutscher Steuerreport), Ausführungsfrequenz (mindestens monatlich). Neobroker dominieren bei Kostenfreiheit, klassische Online-Banken bieten mehr Service.
Was kostet ein ETF-Sparplan wirklich?
Sichtbare Kosten: Sparplan-Ausführungsgebühr (oft 0 € bei Neobrokern, 1,50 € bei klassischen Banken). Unsichtbare Kosten: TER des ETF (0,1 % bis 0,5 % p.a.), Spread beim Kauf (0,01 % bis 0,2 %), und Steuern (Vorabpauschale, Abgeltungssteuer beim Verkauf). Auf 30 Jahre summieren sich auch 0,3 % Differenz zu einem fünfstelligen Betrag.
Steuereinfach — was bedeutet das?
Ein deutscher Broker mit Sitz in Deutschland behält Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (auf Antrag) automatisch ein und führt sie ab. Sie müssen keine separate Steuererklärung für die Wertpapiererträge machen. Bei Auslands-Brokern müssen Sie Erträge selbst angeben.
Wie hoch sollte meine Sparrate sein?
Faustregel: 10–15 % des Netto-Einkommens für Vermögensaufbau. Bei 3.000 € Netto wären das 300–450 € monatlich. Wer weniger hat, fängt mit 25–50 € an — wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit und der Anlagehorizont (mindestens 10 Jahre).
Welche ETFs sind für Sparpläne sinnvoll?
Für die Basis-Anlage: ein weltweit gestreuter ETF (z.B. MSCI World oder FTSE All-World), optional ergänzt um einen Emerging-Markets-ETF. Wichtige Kriterien: TER unter 0,3 %, physisch replizierend, Fondsvolumen über 500 Mio. €, Domizil Irland (steuerlich oft optimal).

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